Totes Blog

Ich gebe ganz ehrlich zu, meine Blog-Tätigkeit findet zur Zeit auf einem anderen Blog statt und hier regiert der Stillstand. Ich hab aber auch nur wenig Zeit um zu schreiben, denn ich mache weiterhin Videos. Wenn ihr also Interesse daran habt, meine Gaming- „Karriere“ weiter zu verfolgen, dann schaut doch mal in meinen Youtube Channel rein, wo es jetzt wieder massig LetsPlays gibt:

Steam Summer Sale

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Shadowrun – Oder: Wie Oldschool darf´s denn sein?

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Mit Dragonfall ist die zweite offizielle Kampagne des SNES Remakes vor einigen Tagen erschienen und ganz ehrlich: Es gibt nur zwei Meinungen. Die einen werden sagen, dass Shadowrun bzw. Dragonfall eines der besten Rollenspielerlebnisse der letzten Jahre ist… denn auf seine ganz eigene Art und Weise ist es das. Die anderen werden sagen, dass das Spiel zu sperrig ist und Grafik, (nur spärlich vorhandene) Vertonung und die KI im Kampf wirklich mies sind und so ein Spiel im Jahr 2014 keine Berechtigung mehr hat.

Die Wahrheit liegt vermutlich irgendwo in der Mitte, ich kann aber nun mal nur aus meiner sehr subjektiven Sichtweise schreiben. Dragonfall ist eine wirklich schöne Kampagne – Das Setting in den ADL bzw. in Berlin ist sehr zugänglich nimmt die Hintergrundgeschichte des offiziellen Kanon sehr gut auf. In den langen Gesprächen wird so manches Geheimnis bzw. detaillierte Hintergrundinformationen aufgerollt und selbst manche Andeutungen zaubert jemandem wie mir, der so ziemlich alle Shadowrun Romane gelesen hat (und auch genügend Regelwerke und Quellenbücher) ein Lächeln ins Gesicht. Egal ob Hintergrundwissen über Drachen, die Geschichte des Policlubs und der Nacht des Zorns bis hin zur KI in der Matrix – so vieles wird in den wenigen Stunden der Kampagne besprochen und wirkt dabei aber keineswegs platziert. Wo die erste Kampagne „Dead Mans Switch“ noch ihre Längen hatte und teilweise in der Routine fast erstickt wäre, lebt Dragonfall hier auf und ist schneller, frischer und teilweise auch fordernder. Auch wenn die Kampf KI nicht perfekt ist, ist sie doch zumindest regelgetreu und bildet auf einfache Art und Weise den Kampf im Pen & Paper ab.

Die Grafik kommt mit der Isometrischen Ansicht natürlich ein wenig altbacken daher, besticht aber, wenn man genau hin sieht mit Kleinigkeiten und Details, die einen durchaus in die Welt hineinziehen – wenn man es zulässt. Ich gebe es ganz ehrlich zu: Shadowrun Returns erinnert mich an die langen Abende, in denen ich früher an meinem alten PC gesessen bin und Baldurs Gate, Icewind Dale oder Tempel des elementaren Bösen gespielt habe – genau in diese Bresche will Shadowrun: Returns ebenfalls springen und das macht es auch – nur ein wenig sauberer, frischer und nicht ganz so frustrierend.

Wer ein Rollenspiel sucht, in dem er in eine unbekannte Welt eintaucht und ein strahlender Held ist, wer Top- Grafik sucht – der wird mit Shadowrun nicht glücklich werden. Wer aber schon immer mal die Welt, die er bisher nur aus Büchern oder der Pen & Paper Runde kannte, erleben und bespielen will, oder wer schon am SNES seinen Spaß mit Shadowrun hatte, der ist auch im Jahr 2014 in der erwachten Welt am PC gut aufgehoben.

Wie bei so vielen Spielen gibt es keine richtige oder falsche Wertung – der eigene Spielspaß zählt – ich habe ihn in Shadowrun gefunden und freue mich auf weitere Kampagnen – egal ob offiziell oder von Fans gemacht!

Video- Time

Zur Zeit habe ich ja wieder ein paar Wochen Zeit und die nutze ich, um auch mal wieder meinen Youtube Account zu reaktivieren. Zur Zeit habe ich erstmal Walking Dead Episode 2 nachgeholt, The Wolf among us Episode 2 ebenfalls nachgeholt und jetzt endlich auch Shadowrun Returns: Dragonfall angefangen. Und das ist schon am Anfang richtig nett:

Ansonsten spiele ich Dark Souls 2 (Frustresistenz ist von Vorteil!) und ein paar andere Kleinigkeiten.

Und hier geht´s zu meinem Kanal: Klick mich!

Totenstille

Ich weiß, hier ist es noch immer totenstill, aber das liegt daran, dass ich bei anderen Projekten, die ich nicht verlinken will, sehr viel schreibe. Und zum Spielen komme ich sowieso erst wieder, wenn ich nicht mehr dieses Notebook habe, sondern wieder meinen PC:/

Aber ab dann… geht´s auch hier weiter

The Walking Dead Saison 2 – Oder wie man ein Spiel noch besser machen kann

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Gestern um 19:00 Uhr konnte man Staffel 2 von Telltale´s Spiel The Walking Dead runterladen und um ca. 22:00 Uhr war ich durch mit Episode 1: All that remains. Ich hatte gehofft, dass Telltale nicht die Ideen ausgegangen sind, dass sie der ersten Staffel treu bleiben können und dass mich spannende Stunden erwarten. Das dieses Spiel aber selbst die beste Episode aus Saison 1 noch toppen würde, DAS hatte ich nicht erwartet. Ich möchte also versuchen meine Eindrücke OHNE SPOILER hier darzustellen.

Schon der Anfang des Spiels ist nach bester Walking Dead Manier gestaltet, denn im Prinzip bekommt man noch vor dem Intro einen kräftigen Tritt in die Eier… natürlich nur umgangssprachlich, denn wir spielen ja Clementine, deren Schicksal eigentlich unser Handeln in der kompletten ersten Staffel beeinflusst hat. Diesen Charakter haben die Jungs und Mädels von Telltale nicht nur deutlich erweitert, sondern vielmehr das Spiel um Clementine herum gebastelt. Es ist eine neue erfahrung mit einem kleinen, schwachen Mädchen in einer Welt zu agieren, in der man „Freiwild“ ist. Jeder Zombie ist stärker, die Überlebenden noch dazu weit überlegener an Ausrüstung, Kraft und Anzahl. Wir spielen ein kleines Mädchen in einer Welt voller Zombies, Dieben, Mördern, Vergewaltigern und anderen zwielichtigen Gestalten und wissen nicht, wem man trauen kann – auch wenn das Spiel uns schon früh zeigt, dass Clem von Lee nicht nur schießen und flüchten gelernt hat, sondern dass die Jahre voller „Überleben“ Clementine ebenfalls stärker gemacht haben. Sie ist ein taffes Mädchen, dass ihren Träumen schon beraubt worden ist und die Überleben lernen musste, auch wenn damit schon früh ein Teil ihrer Kindheit gestorben ist.

Das bekommt man bei jeder Interaktion fast schon physisch am eigenen Leib zu spüren: Erwachsene Überlebende nehmen Clementine nicht für voll, in den Passagen, die wir aber alleine überstehen müssen, war ich dafür hin und hergerissen zwischen Mitleid und echtem Schmerz, den ich für Clementine empfunden habe. Schon jetzt würde ich sagen: Clementine war für mich im Jahr 2012 das am besten dargestellte Kind in einem Videospiel… und in diesem Jahr könnte sie für mich der beste Charakter überhaupt werden.

Clementine´s Schicksal hat mich schon in Staffel 1 sehr berührt – und jetzt bin ich dafür selbst verantwortlich! Staffel 2 wird gut, DAS weiß ich jetzt mit Sicherheit.

#IamClementine

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Ach, ist schon Dezember?

Ja, ich geb´s zu… schon wieder ein Monat vorbei und kein Update am Blog, aber so ziemlich alles, was ich spiele passiert nun mal auf meinem Youtube Channel. Außerdem war ich für 2 Wochen außer Gefecht gesetzt (Krankenhaus) und da hatte ich nur wenig Zeit… nun ja, dafür hab ich wesentlich mehr gelesen, aber hauptsächlich Bücher, die nicht unbedingt hierher passen. Außerdem kommt die Wihnachtszeit in großen Schritten näher und es ist schon schwere Arbeit in die richtige Stimmung zu kommen. Das ist nicht immer einfach – dieses Jahr allerdings schon ein wenig, denn meine kleine (große) Tochter steht so wie ich sehr auf Weihnachten und da sind wir immerhin schon zwei, die sich darauf freuen.

Für mich ist Weihnachten aber auch immer die Zeit, in der ich ein Weihnachtsspiel suche… in den letzten Jahren waren dass einmal Mass Effect 2, Fable III und NBA2k13 – mal sehen, was dieses Jahr auf meinem PC oder meiner Konsole landet – auf ein Spiel zu Weihnachten hoffe ich ja schon seit langem nicht mehr, da muss ich wohl selbst dafür sorgen, dass es etwas Nettes zu tun gibt.

Was ich auf jeden Fall machen werde ist ein kleines Rollenspiel- Revival mit Drakensang und Baldurs Gate… aber auch das findet sich dann auf meinem Youtube Channel.

Einen Vorsatz habe ich allerdings für 2014 für dieses Blog. Wieder mehr Einträge über aktuelle Bücher, Filme und Spiele zu schreiben, damit ich später wirklich mal weiß, was ich denn so alles gemacht habe in diesen Jahren…

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November Update – Serien, Spiele, Bücher

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Ich schreibe hier ziemlich wenig, dass gebe ich zu. Das liegt zum einen daran, dass sich bei mir im Reallife so einiges getan hat (Kind Nr. 2 ist seit 5 Wochen da und verbraucht auch ein wenig Zeit), zum anderen, weil ich durchaus in anderen „Kanälen“ mehr zu tun habe. Ich schaue zum Beispiel gerade wieder exzessiv Serien. Da wäre zum einen das brilliante 4400, dass ich lange Jahre ignoriert habe, aber auch aktuelles wie The Walking Dead oder Elementary läuft bei mir am Schirm.

Dann gibt es natürlich auch noch Bücher. Ohne mindestens 2 Bücher pro Woche komme ich eigentlich nicht aus, und auch, wenn die meistens nicht so literarisch wertvoll sind, braucht es natürlich doch ein wenig Zeit. Zuletzt gelesen habe ich zum Beispiel Andymon oder Der Ring des Namenlosen.

Als letztes bleibt dann natürlich das Gaming. Hier habe ich eine akute Hearthstone Sucht überwunden (spiele es aber noch immer fast täglich) und darf mich natürlich auch noch um meine zweite Sucht namens Pokemon X kümmern, die bisher mit nur 60 Stunden zu Buche schlägt, aber sicherlich wie bei den anderen Teilen auch nochmal genauso viel Spielzeit fressen wird. Außerdem habe ich neben Hearthstone ja auch noch meine Lets Play Projekte wie zum Beispiel Brothers: A Tale of two Sons, Pokemon Schwarz 2, The Whispered World, Minecraft und ein paar andere, die ich gerade plane.

Ganz schön viel zu tun also, aber andererseits wird es so wenigstens nicht langweilig…

Ach ja… So lange nichts los hier

Ähm… ja. Ich hab wohl echt lange nichts mehr gepostet – andererseits hatte ich auch ein wenig Stress. Zweites Kind, viele Youtube Videos. A pro pos Youtube Videos – Ich hab ja ein wenig gezockt und dabei gab es doch so einiges zu Spielen:

 

 

 

 

Und das ist nur ein Beispiel: Wer noch mehr sehen will, der schaut wohl am Besten auf meinem Youtube- Kanal vorbei: http://www.youtube.com/channel/UC-g1Jt-GMbA2scJQsEBlVOw

 

Gone Home – Ein Fazit

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Gone Home ist ein Spiel über das Leben. Gone Home ist kein Spiel.

Diese zwei Sätze mögen sehr widersprüchlich sein, stimmen aber für das Meisterwerk der Entwickler The Fullbright Company überein. Der Einstieg ist relativ simpel: Katie kommt nach einem Jahr in Europa im Jahr 1995 nach Hause zurück. Ein Zuhause, dass sie noch nicht kennt, da ihre Familie in diesem Jahr übersiedelt ist. Niemand ist zu Hause und so muss man durch das Erkunden der Räume und Lesen von diversen Nachrichten, Tagebucheinträgen und dem Deuten von verschiedenen Gegenständen langsam aber sicher ein Puzzle zusammen setzen, das weitaus größer ist, als man anfangs ahnt.

Alles weitere ist Spoiler, der definitiv nur für Menschen gedacht ist, die dieses Spiel schon gespielt haben, oder es niemals spielen wollen.

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