[Oblivion Tagebuch] Tag 1: Ausbruch aus dem Kerker

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Tag 1

Was für ein Tag! Heute Morgen bin ich noch in meiner kalten, zugigen Kerkerzelle erwacht, in die mich die Wachen vor einigen Wochen hineingestoßen hatten – und das nur, weil ich versucht hatte, mir ein wenig Brot ( und ja, ich geb´s ja zu, auch Gold) von einem Marktstand zu klauen. Aber für ein Nordmädchen ist es hier in Tamriel manchmal eben nicht leicht über die Runden zu kommen, ohne seinen Körper zu verkaufen.

Nun, ich knabbere nichtsahnend an einem Stück schimmligen Brot, als plötzlich Wachen in meine Zelle kommen – und nicht nur irgendwelche Wachen, sondern die Klingen, die Leibwache des Kaisers! Und um meine Verwirrung gleich noch größer zu machen, läuft der Kaiser selbst auch noch hinterher! Er schien mir ziemlich verwirrt zu sein und faselte etwas davon, dass er mich in seinen Träumen gesehen hat… mich, die kleine Yuna Ohneland aus Himmelsrand. Aber ich sollte keine Zeit haben darüber nachzudenken, denn die Wachen öffneten einen Geheimgang, der aus meiner Zelle in die Tiefen unter dem Palast führte!

Natürlich hielt ich mich nicht an die Anweisungen der Wache, brav in meiner Zelle sitzen zu bleiben und wurde Zeuge, wie mehrere magisch begabte Attentäter versuchten den Kaiser zu töten. Doch die Wachen konnten das verhindern und so kam ich an ein wenig Ausrüstung. Ich schlich also hinter dem Kaiser und seinen Leibwachen hinterher, musste allerdings in einen verrotteten Keller abbiegen, wo ich neben dem einen oder anderem Goblin durchaus brauchbares Zeug fand: Einen Bogen, ein wenig Rüstung, sogar ein Schwert und ein wenig zu essen.

Ich hatte mich schon mit meiner neuen Situation angefreundet, als ich erneut auf den Kaiser traf. Er und seine Wachen wirkten schon deutlich angeschlagen und so bat er mich, ihn ebenfalls zu begleiten. Und das war auch bitter nötig, denn die rotgewandeten Angreifer verfolgten uns durch die alten Tunnel und Gewölbe. Schließlich steckten wir in einer Sackgasse fest und ein schwerer Angriff war im Gange. Plötzlich teleportierte sich eine der Gestalten hinter den Kaiser und noch bevor ich etwas dagegen tun konnte, stach ihn der Meuchler mit einem Dolch von hinten ins Herz!

Mit seinen letzten Atemzügen bat mich Kaiser Uriel Septim das Amulett der Könige zu Jauffree zu bringen um es so vor den Machenschaften der Lords der Zerstörung zu bewahren – in was für eine Sache war ich da bloß hineingeraten?

Durch einen versteckten Durchgang gelangte ich in die Kanalisation, durch die ich ungesehen die Stadt verlassen konnte. Als ich zum ersten Mal seit Wochen wieder Tageslicht sah, war ich ziemlich erleichtert. Und noch schöner war es, als ich auf einer nahen Insel inmitten von Ruinen ein Lager von Strauchdieben fand, die noch dazu so dumm waren, mich anzugreifen… Mit Bogen, Schwert und magischem Feuer waren die drei Gestalten schnell erledigt und ich konnte mich an ihrem Feuer wärmen, ein paar ihrer Vorräte verputzen und gönnte mir sogar noch 2 Stunden Pause, bevor ich mich aufmachte, um diesen Jaufree zu suchen…

Nach kurzer Zeit hatte ich eine unangenehme Begegnung mit banditen, die Fort Chalman besetzt hatten. Als ich mir danach im Fort selber einen Schlafplatz suchen wollte, wurde es sogar noch Schlimmer: Skelette waren wieder auferstanden und machten das verlassene Fort unsicher. Dieser Gefahr konnte ich mit Feuer und Schwert zu Nichte machen und fand dabei sogar noch ein paar wertvolle Ringe. Nach so einem ereignisreichen Tag konnte ich nur noch schnell ein paar Bissen Brot runterwürgen, danach fiel ich wie ein Stein in tiefen Schlaf

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