Ganz schön langweilig

Hmh… Hier tut sich irgendwie nichts, ich weiß. Aber ehrlich gesagt passiert einfach nichts, worüber es sich zu bloggen lohnt. Lustige Begebenheiten aus meinem Arbeitsalltag passieren zwar, werden aber auf DAUJONES besser beleuchtet, zum Stöbern im Netz komme ich kaum und was Gaming betrifft… außer Starcraft 2 ist da ebenfalls nicht viel los.

Eigentlich warte ich nur auf die Spiele- Kracher im Herbst und frage ich, wie ich dann neben Starcraft die zeit haben soll Rollenspiel – Ungetüme wie Skyrim oder Final Fantasy XIII-2 nebenbei zu spielen. Dann gibt es da noch so vieles, was ich auf den Handhelds spielen sollte/ möchte, aber es ist nun mal einfach bequemer abends einfach einen Starcraft 2 Stream anzumachen und sich unterhalten zu lassen, vor allem wenn die Arbeit sowieso gerade stressig ist.

Also bleibt es in diesem Blog wieder mal etwas ruhiger, bis mich doch wieder die Lust auf neue (und alte) Spiele befällt. Bis dahin heisst es neben dem Alltag in Arbeit und Fitness Center einfach nur: Laddern und relaxen…

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Back from holiday!

Eine Woche Urlaub ist ja keine lange Zeit – sollte man meinen. Wenn man danach aber Stunden braucht, um sich wieder ins „Onlneleben“ einzuklinken, kann das schon ein wenig nervig sein. Feeds lesen, Facebook, Twitter, Foren, Newsportale, alles „muss“ abgegrast werden, um die Dinge, die man verpasst hat, einigermaßen aufzuarbeiten. Andererseits ist so ein Urlaub sehr erholsam. Dieser vor allem: Ich habe in einer Woche Urlaub keinen PC bedient, kein Internet gesehen, nicht eine Minute TV geschaut und gerade mal 45 Minuten gespielt (Chrono Trigger DS).

Dafür habe ich viel gelesen, ein bisschen Musik gehört und viel Zeit mit meiner kleinen Tochter verbracht. Außerdem mehrmals am Tag mit Kühen geredet 🙂

Und ehrlich gesagt will ich gar nicht mehr so viel mit diesem Online- Zeugs zu tun haben. Es war einfach schön, sich entspannen zu können, ohne alle 5 Minuten den Newsreader anzumachen, ohne alle Stunde die Emails zu checken – ich habe auch ohne Spiele Spaß gehabt. Vielleicht mache ich mir jetzt einfach eine Art Wochenplan. Vorher schauen, was man wirklich machen möchte und dann einfach auch danach leben. Ein Freitag Abend mit 4 Stunden Starcraft II Turnier? Schön – aber man muss dann nicht jeden Abend noch einen minderwertigen Stream schauen, denn man eh nur halbherzig verfolgt. Abends noch den NEwreader „leeren“ müssen – das muss auch nicht sein, es kann ja auch mal etwas bis morgen warten. Außerdem hab ich sowieso weniger zeit, denn jetzt wo es nicht mehr so heiss ist, kann man wieder laufen gehen und das werd ich wohl auch noch machen. Dass es im Herbst und Winter einige tolle Spiele gibt, die ich spielen will – keine Frage. Aber die anderen, die ich nur ganz nett finde, die „mus“ ich dann doch nicht anspielen – es soll ja Spaß machen, und alles was man zu lange macht, ist nicht mehr spaßig.

Dann werde ich wohl die Mittagspause mal zu einem Wochenplan nutzen 🙂

Ist Wissen out?

Mal ganz ehrlich… Wer hat heute etwas gelernt? Freiwillig? Nein, keine Angst, wir sind nicht mehr in der Schule – aber genau das ist ja auch der springende Punkt! Die meiste Zeit unseres Lebens bis mindestens 18 Jahre (für alle Studenten natürlich weit länger) lernen wir. Täglich. Und damit meine ich nicht, dass man lernt, dass Rapid besser ist als Austria oder dass man Mango nicht mag, sondern so etwas wie: Wer ist Pythagoras? Wieviel Planeten hat unser Sonnensystem? (Im Übrigen: Das sind jetzt 8, nicht mehr 9, also bringt euren Kindern nichts Falsches bei).

Wie viele „Erwachsene“ gibt es denn, die freiwillig etwas lernen? Ich für meinen Teil bekomme im Alltag immer wieder ungläubige Gesichter zu sehen, wenn ich erzähle: Hey, echt interessant: hast du gewusst, dass Alexander der Große erkannt hat, dass es nichts mehr zu erobern gab und deswegen sein Reich zusammengebrochen ist? Oder: Hmh… Helikopter können auch auf dem Kopf fliegen, eine Ente aber nicht. Oder auch: Also ich hab da gerade einen Artikel über Plattentektonik gelesen, der war wirklich spannend…

Danach meistens Schweigen, seltsame Blicke oder ein Witz – ich könnte es ja verstehen, würde ich über irgendwelches Nerd- Wissen reden, über irgendwelche Indie- Games philosophieren oder mathematische Beweise rezitieren. Ich habe so im Gefühl die Menschen sind froh, wenn sie nichts Neues mehr lernen müssen. Es interessiert auch kaum jemanden… immerhin gibt es so viele dinge, mit denen man sich täglich beschäftigen muss: Wie erstelle ich eine tolle Powerpoint- Präsentation für den Chef? Was koche ich am Abend? Oder man erzählt ich Geschichten vom Fortgehen am Abend, redet über Schrott- TV und die Schlagzeile des Tages.

Ist es denn eine Schande sich für Dinge zu interessieren? Zu hinterfragen wie die Welt funktioniert und was vor uns war? Oder einfach mal über den Tellerrand zu schauen? Ich meine: Es ist doch spannend, wenn man auf Wikipedia geht, auf zufälliger Artikel klickt und dann liest. (Heute bei mir z.B.: Deutsch – Neuguinea) Aber würde ich jetzt eine Umfrage machen und fragen: Hey Leute, soll ich euch etwas über die Geschichte von Deutsch Neuguinea erzählen? Es lohnt sich! – Wie viele positive Stimmen würde ich dann wohl hören? …….

Traurig… Auch ein Grund warum bei mir mit Sicherheit die geschriebenen Worte pro Tag die gesprochenen übertreffen. Und die gelesenen Worte sind ganz sicher mehr als die gehörten Worte… ich bin dann mal wieder lernen…

Multitasking

Ich spreche hier nicht von der Form von „gezwungenem Multitasking“, dass wir sowieso jeden Tag brauchen: Telefonieren und am PC arbeiten zum Beispiel. Ich will her über etwas berichten, dass mir an mir selbst aufgefallen ist und das wohl viele menschen betrifft, die mit dem heutigen Zeitgeist leben (müssen):

Ich kann nicht „nur“ ein Ding machen. Wenn ich koche oder putze, brauche ich einen MP3 Player mit Podcast im Ohr, wenn ich auf dem Rechner einen Film oder eine Serie schaue, dann habe ich daneben einen Browser offen, um zu surfen. Wenn ich blogge, läuft auch Youtube, wenn ich meine Tochter beaufsichtige (nicht zu verwechseln mit Spielen) dann brauche ich ein Buch oder zumindest meinen IPod mit IBooks… Es kommt mir einfach nicht in den Sinn, mich einfach hinzusetzen und in den Fernseher zu schauen. Einkaufen ohne Podcast geht auch nicht. Ich versuche mir alles, was irgendwie „unlustig“ ist, irgendwie zu „versüßen“.

Ich frage mich nur, ob das bei anderen Menschen auch so ist. Essen ohne Buch, Arbeiten nur mit Musik im Ohr… Normalzustand oder absolutes No-Go? Für mich gibt es eigentlich nur 2 Dinge, bei denen ich keine Beschäftigung nebenbei brauche: Spielen mit meiner Tochter und Spielen auf Konsole/Handheld. Sollte man vielleicht ab und zu überdenken, denn vielleicht ist weniger manchmal ja doch mehr…

AKB48 und Aimi Eguchi

Wem die Überschrift so gar nichts sagt, der muss sich nicht wundern… Es geht nämlich um japanische Popkultur. Mich als Gamer interessiert Japan natürlich ganz besonders und ab und zu stolpert man dann auch über kuriose oder spannende Dinge – so auch in diesem Fall. Fangen wir mal bei den Grundlagen an, nämlich bei:

Wer/was ist AKB48?

AKB48 ist eine 2005 von Yasushi Akimoto gecastete japanischeMädchengruppe.

Das zugrunde liegende Konzept ist eine Musikgruppe von Idols die täglich von ihren Fans getroffen werden kann. Die Gruppe ist daher in vier verschiedene Teams aufgeteilt die fast jeden Tag in einem eigenen Theater im Tokyoter Stadtteil Akihabara auftreten.Der Name der Band ist eine Abkürzung für Akihabara, sowie die ursprünglich angestrebte Mitgliederanzahl von 48 Sängerinnen.

Die Mitglieder der Band wurden im Juli 2005 von Yasushi Akimoto aus 7.924 Bewerberinnen gecastet, wobei schließlich 24 Mädchen für AKB48 ausgewählt wurden. Am 8. Dezember 2005 gab die Gruppe ihr Debüt mit nur 20 Mädchen. Diese Gruppe bildete später das Team A. In Zusammenarbeit mit der japanischen Telefongesellschaft NTT DoCoMo wurden wurde zu einer neuen Bewerberrunde aufgerufen. Es bewarben sich weitere 11.892 über MMS, von denen 19 für die Idol-Gruppe ausgewählt wurden. Von ihnen bildeten schließlich 18 Mädchen das Team K.

Dezember 2010 erhielt AKB48 einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde als „größte [d.h. mitgliederstärkste] Popgruppe“ der Welt.

Und jetzt kommen wir zum spannenderen Thema, zumindest wenn man es aus der Sicht eines Technikfans sieht: Aimi Eguchi:

Wer/was ist Aimi Eguchi?

Der jüngste Neuzugang bei der Band, Aimi Eguchi (江口愛実), stieß bei Fans allerdings auf Argwohn: Schon kurz nach ihrer offiziellen Aufnahme, trat sie in einer Eis-Werbung auf. Normalerweise müssen sich die Mädchen eine derartige Popularität erst hart erarbeiten. Immer und immer wieder werden sie in Wahlen von den Fans bewertet – und nur die beliebtesten schaffen es in die Werbung. Schnell machte in Foren das Gerücht die Runde, Ami Eguchi sei nicht aus Fleisch und Blut.

Schon am 14. Juni fragte das Computerspiele-Blog Kotaku: „Ist dieses Mädchen echt oder virtuell?“ Gerade Computerspieler hätten ein Gefühl dafür entwickelt, ob ein Charakter real ist oder nicht, so das Blog. Im japanischen Magazin „Weekly Playboy“ (週刊プレイボーイ) – nicht zu verwechseln mit dem amerikanischen Männermagazin – wurde sie als das „ultimative Mädchen“ beschrieben: Perfektes Aussehen, spannende Hobbys, sie lebt das perfekte Märchen von dem fast jedes japanische Mädchen träumt. Schnell fiel japanischen Internetnutzern auf, wie stark die Fotos in dem Magazin, dessen Cover Aimi zierte, digital nachbearbeitet wurden.

Eine Nachbearbeitung ist gerade in Hochglanzmagazinen an der Tagesordnung – doch derart künstlich wirkende Fotos waren doch ungewöhnlich. Schnell stand die These im Raum, Aimi sei nicht mehr als eine Computer-Komposition aus allen bisherigen Mitgliedern der Band – nahezu perfekt per Computer Generated Imagery (CGI) gemorpht und animiert.

Nun steht fest: Das Gerücht ist wahr. Ezaki Glico, Hersteller der Eissorte, für die Aimi warb, ließ das Mädchen im Computer entstehen – und zwar wie von den Fans bereits vermutet als Kombination bisheriger Mitglieder von AKB48. Ezaki Glico stellte auch ein Video online, das die täuschend echte Illusion nachzeichnet.

Allerdings ist Aimi nicht der erste virtuelle Popstar in Japan. Auch der Anime-Figur Hatsune Miku (初音ミク) jubeln seit 2007 Millionen Japaner zu. Bei Konzerten erscheint sie als Hologramm auf der Bühne. Allerdings ist diese im Gegensatz zu Aimi klar als virtuelles Wesen erkennbar. Es bleibt abzuwarten, wann es CGI-Designern gelingt, die erste virtuelle Figur zu erschaffen, die nicht mehr als solche erkannt wird – Aimi war jedenfalls der bisher beste Versuch.

Ist es nur noch eine Frage der zeit bis es die ersten wirklichen virtuellen Stars gibt, die Filme drehen, in Spielen auftauchen, Konzerte geben und von uns in den Medien nicht mehr als nicht real erkannt werden können? Für mache sicher eine erschreckende Entwicklung – ich halte es da eher wie die Japaner und finde das ganze irgendwie cool…

Sommerloch

Egal, wo man hinschaut: Nichts zu tun, nichts aufregendes. Die guten Serien schlummern lle noch vor sich hin und auf dem Spielemarkt ist es ähnlich ruhig. Nchts, aber auch gar nichts los…

Eigentlich wär´s dann ja an der zeit, dass ich wieder öfter zum Retro- Spielen kommeoder auch mal das eine oder andere Spiel unter „durchgespielt“ abhaken kann, aber irgendwie sieht es auch danach nicht aus, weil ich abends oft auch mal 15 Minuten vor dem Spieleregal stehe und mich nicht aufraffen kann etwas in eine Konsole zu werfen….

Sommerloch, und was für eines…

Camping

Heute mal ein etwas anderes Thema auf diesem Blog. Es geht im Übrigen nicht um die Spezies von Menschen, die in Counter Strike irgendwo versteckt mit dem Scharfschützengewehr rumsitzen und genüsslich jeden Abballern, der vorbeiläuft – nein, ich meine das echte Camping. Das mit den Zelten, Wohnwagen, Bungalows und dem 80er Jahre Charme.

Für mich war mein letzter Urlaub eine Art Kindheitserinnerung. Früher ging es fast jedes Jahr zum Campen nach Italien. Alleine, wenn man endlich angekommen war, war schon ein Erlebnis: Aussteigen, die Luft riecht ganz anders als zu Hause – nach Salz, Seetang und Grillkohle. Dann konnte man schon das Meer rauschen hören und während Papa die 27 Koffer und Kisten aus dem Auto lädt waren wir Kinder schon auf dem Weg zum Meer. Campen bedeutet für mich auch sehr viele Bücher lesen, GameBoy spielen und natürlich an den Arcade Automaten hängen und zocken, aber auch lecker essen, Eidechsen jagen und sonstigen Blödsinn machen.

Und heute, 15 Jahre später war der letzte Urlaub fast genauso, nur war ich dieses Mal der Papa… Aber wir hatten weniger Koffer und statt dem GameBoy fürs Kind hatte ich als Vater NintedoDS & IPod Touch zum zocken mit :). Meine Kleine ist dafür ja auch noch ein bisschen jung. Wie auch immer: Andere Leute fahren in Urlaub und wollen es dort besser haben als zu Hause… ich gehöre da irgendwie nicht dazu: Mich stört es nicht, im Urlaub täglich zu kochen und dabei eingeschränkt zu sein und jedes zweite Mal Nudeln zu essen. Mich stört es nicht, wenn ich selbst sauber machen muss, wenn man immer die Dinge braucht, die man vergessen hat … denn es gibt immer eine Art Benefit: In diesem Urlaub war das sicher das Gesicht meiner Tochter, wenn sie das Meer gesehen hat. Und der seelige Gesichtsausdruck, wenn sie nach einem aufregenden Tag schlafend im Bett liegt.

Was noch schön ist, wenn man in so einer Hochburg des Deutschtourismus einkehrt: Man muss sich nicht verstellen! Normalerweise versuche ich so wenig wie möglich Tourist zu sein, aber da schafft man dann doch nie. Auf einem Campingplatz ist jeder Tourist und ehrlich gesagt: In diese Urlaub waren wir sicherlich nicht die niveaulosesten am Platz ;).

Ich bin ja in so ziemlichen allen Belangen dafür, die 80er Jahre nie wieder modern werden zu lassen… aber ganz ehrlich: Campen am Meer, daran kann ich mich gewöhnen…

Altersfreigabe von Videospielen

Wir Österreicher werden von unseren deutschen Nachbarn ja gerne mal beneidet, sobald es wieder einmal heisst: Dieses Spiel darf in Deutschland nicht vertrieben werden oder kommt nur stark geschnitten auf den Markt. Ich dachte mir es lohnt sich deswegen einmal die europäische Gesamtsituation anzusehen und ein wenig über Sinn und Unsinn des Systems nachtzudenken.

In Österreich gibt es eigentlich gar keine rechtlich verbindliche Regelung. Zwar werden auf den Spielepackungen die Einstufungen der deutschen USK (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle) und des europäischen PEGI (Pan-European Game Information) aufgedruckt, sind allerdings nicht verpflichtend. (Auch wenn lobenswerterweise der Fachhandel gerne nach dem Ausweis fragt).

In Deutschland sieht die Situation anders aus: Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) ist die verantwortliche Stelle in Deutschland für die Alterskennzeichnung von Computer- und Videospielen. Die USK vergibt die Einstufungen „ab 0 freigegeben“, „ab 6 freigegeben“, „ab 12 freigegeben“, „ab 16 freigegeben“ und „ab 18“. Diese Einstufungen sind im JuSchG § 14 Abs. 2 festgeschrieben. Spiele ohne USK-Alterskennzeichnung dürfen wie ab 18 Jahren freigegebene Spiele nur an Erwachsene verkauft werden.

Das europäische PEGI System geht anders an den Sachverhalt ran: Je nach Spielinhalt wird eine differentzierte Warnung bzw. ein Hinweis abgedruckt, der es ermöglichen soll, den Spielinhalt besser zu beurteilen. Für eine Klassifizierung nach inhaltlichen Merkmalen gibt es farblose, quadratische Symbole.

Übersicht über die Symbole zur Inhaltsklassifizerung:

Diese Symbole finden sich nur auf der Rückseite einer Verpackung. Die inhaltlichen Kriterien für eine Kennzeichnung sind wie folgt:

  • PEGI Violence.svg Gewalt: Enthält Gewaltdarstellungen (bei PEGI7: nichtrealistische Gewaltdarstellungen, bei PEGI12: Gewalt in einer Fantasy-Umgebung, bei PEGI16/18: realistische Gewaltdarstellungen)
  • PEGI Sex.svgPEGI Nudity.svg Sex/Nacktheit: Nacktheit oder sexuelle Handlungen (bzw. Anspielungen darauf) werden gezeigt (bei PEGI12: Wörter oder Taten mit sexuellen Anspielungen, bei PEGI16: erotische Darstellungen und Nacktheit mit sexuellem Bezug, bei PEGI18: Sexdarstellungen)
  • PEGI Drugs.svg Drogen: Darstellung von oder Bezugnahme auf Drogenkonsum (inklusive „magischer Tränke“ etwa in Rollenspielen) (bei PEGI16: Tabak und Alkohol, bei PEGI18: illegale Drogen)
  • PEGI Fear.svg Angst: Spielinhalt könnte verängstigend auf Kinder wirken (bei PEGI7)
  • PEGI Bad Language.svg Schimpfwörter: Das Spiel enthält vulgäre Sprache (bei PEGI12: Kraftworte, Flüche, Beleidigungen, bei PEGI16/18: Blasphemie, sexuelle Kraftworte)
  • PEGI Discrimination.svg Diskriminierung: Darstellung von Diskriminierung oder Elemente, die als Aufforderung zu Diskriminierung verstanden werden können (bei PEGI18)
  • PEGI Gambling.svg Glücksspiel: Das Spiel enthält Glücksspielelemente oder ermuntert zum Glücksspiel (ab PEGI12)
  • PEGI Online.svg Online: Das Spiel enthält Online-Inhalte.

Zusätzlich gibt es wie bei der USK auch noch eine Altersempfehlung, die ähnlich veranschaulicht wird. (Farbige Quadrate mit Zahl)

Soweit, so gut. Ist so ein System aber auch sinnvoll? Ich denke niemand wird bestreiten, dass es sicherlich kein Problem ist, wenn unverbindlich Empfehlungen abgegeben werden, für welche Altersgruppe ein Spiel in Frage kommt und wenn dazu (beid er PEGI) auch noch eine Begründung geliefert wird. Hier möchte ich auch gerne 2 Fälle unterscheiden: Spiele in den Kategorieren bis 18 jahre, und Spiele ab 18 Jahre.

1. Spiele mit Einstufung bis 18 Jahre

Sicherlich hilfreich für Eltern, die ihrem Kind ein Spiel schenken möchten ist es, wenn man auf den ersten Blick sieht, ob ein Spiel für 6 Jahre, 12 Jahre oder 16 Jahre freigegeben ist. Hinter mancher Knuddelgrafik versteckt sich oftmal in Spiel mit sehr ernstem Hintergrund und nicht jedes Spiel mit wilden Kämpfen auf der Packung muss gleich ungeeignet für einen Volksschüler sein. Oft wird auch angemerkt, dass man das geistige Alter eines Kindes ebenfalls berücksichtigen muss – dem stimme ich durchaus zu. Es gibt sicher Kinder, denen man auch schon mit 10 Jahren einen knallharten ego- Shooter vorsetzen kann – die Frage ist hier aber, ob es notwendig ist!

Videospiele befassen sich mit vielen Themen. Gewalt ist wohl eine der meistdiskutierten – und meiner meinung nach auch der wichtigsten. Sicherlich kann es manchmal nötig sein, Gewalt als Mitte zum Zweck zu nutzen, ist ein Spiel allerdings gewaltverherrlichend ist das ein Totschlagargument, um nicht in Kinderhände zu gelangen. Es gibt so viele sinnvolle Genre´s, die man auch einem Kind vorsetzen kann: Sportspiele sind meistens mehr als ungefährlich, Jump ´n Runs im Stil eines Super Mario dürften auch den wenigsten Eltern Sorgen bereiten und Spiele mit Spieltiefe (wie zum Beispiel Simulationen, Aufbaustrategie oder Ähnliches) können sogar lehrreich sein.

In der Region unter 18 Jahren heisst es somit immer zu differentieren, selbst zu prüfen und ehrlich gesagt sich einfach damit zu befassen, was ein Kind spielt. Die elterliche Aufsichtspflicht endet nicht am Bildschirm einer Spielkonsole oder eines PCs!

2. Spiele ab 18 Jahren

Wer würde sein Kind Filme ab 18 Jahren sehen lassen, wenn dieses erst 12 Jahre alt ist? Hand hoch! Niemand? Ist wohl auch besser so, denn  einschlägige Porno´s, gewaltvolle Splatter- Filme, schockierender Horror und andere Blüte der Filmindustrie gehört nicht in Kinderhände und kann durchaus nachgewiesenermaßen Schäden an der Psyche anrichten. Ähnlich muss man das auch mit Spielen sehen: Ab 18 heist nun mal für Erwachsene und gehört prinzipiell nicht in Kinderhände. Fallweise Ausnahmen würde ich allerdings auch machen, denn mit 16 oder 17 Jahren kann man bei einigen pielen vielleicht früber hinweg sehen – auch hier heisst es allerdings sich aktiv am Spielverhalten zu beteiligen, um sich selbst ein Bild machen zu können.

In Deutschland ist der Sachverhalt nochmal anders, denn dort wird einem erwachsenen Menschen verboten, ein Spiel ab 18 zu spielen. Klingt komisch? Ist aber so… Deswegen werden speziell für den deutschen Markt Spiele, die bei uns in Österreich erscheinen oft so sehr beschnitten, dass es nicht mehr schln ist, um irgendwie ein deutsches USK 18 Rating zu bekommen. Populäres Beispiel ist Bulletstorm, bei dem manchmal so viel Blut und Tote entfernt wurden, dass man im Story Modus in einem leeren Raum steht, die Charakrtere sich aber fast übergeben vor Ekel.

Hier sollte die Devise gelten: Erwachsene dürfen spielen, was sie wollen, solange es nicht gegen andere Gesetze verstösst!

Zusammenfassend bleibt also nur zu sagen: Eine Alterseinschränkung bzw. Altersempfehlung ist durchaus begrüssendswert, allerdings liegt es noch immer an den Erwachsenen sich damit zu befassen, was ihre Kinder tun – so wie es auch in allen anderen Lebensbereichen sein sollte!

Dumme Menschen – oder: Vom Lesen

Ich bin ein Freak – Ich gebe es zu. Ich lese jeden Tag seitenweise im Internet, auf meinem IPod, einem E-Reader oder im RSS- Reader. Das lässt mir kaum noch Zeit, wirkliche Bücher zu lesen. Ich komme im Schnitt „nur noch“ auf 1 Buch die Woche, das macht dann sagen wir mal im Schnitt ca. 50 Bücher pro Jahr. Der Durchschnitts- Österreicher liest 8 Bücher im Jahr, ein Portugiese sogar nur 3!

Das Leseverhalten der Menschen hat sich in den letzten Jahren teilweise drastisch geändert. Wo früher „ein gutes Buch“ noch eine brauchbare Freizeitbeschäftigung war, gibt es jetzt das Internet, Handys, eine viel schnellere Lebensart, die keine langen Pausen im Lesesessel mehr lässt. Lesen ist uncool und das Bild eines „belesenen“ Menschen hat im Vergleich zu einem hypen Onliner, der in Sekundenschnelle alle Informationen, die er braucht aus dem Netz zieht, verloren.

Aber das wäre ja nicht so schlimm. Sehr viele Menschen ziehen einfach die Berieselung von seichtem Fernsehen vor. Im Vergleich zum Fernsehen liegt die gesellschaftliche Bedeutung des Buchs darin, dass es eine aktive geistige Auseinandersetzung verlangt, und „aktiv“ ist etwas, was sehr oft einfach nicht mehr gewünscht wird. Freizeit soll im Grunde entspannend sein und Entspannung wird gleich gesetzt mit Nichtstun, den verstand abschalten – Fernsehen.

Unsere Lesekarrieren verändern sich. Ich bin mit Kinderbüchern aufgewachsen, mit riesigen Stapeln, die man aus der Bücherei geholt hat, bevor man in Urlaub gefahren ist. Es gab weniger Fernsehen, weniger Spielzeug und in der Freizeit konnte man sich mit jemandem Treffen und Spielen, oder zu Hause z.B. ein Buch lesen – anstatt mit einem Handy rumzuspielen, dem MP3 Player oder a auf facebook, youtube oder twitter zu lesen. Ein Buch hatte ich immer dabei, um Leerzeit zu überbrücken. Im Zug, bei der Haltestelle, wenn ein Freund mal wieder ein wenig später dran war. In der Teenagerzeit liest man dann weniger. Lesen in der Schule ist teils lästige Pflicht und auch die steigende Anzahl sich bietender Beschäftigungen ( Frauen, Alkohol, Blödsinn) daran schuld, dass man nur noch ein paar Zeitschriften und Bücher im Jahr liest.

Während der Studienzeit dient Lesen meistens dem reinen Informationsgewinn und auch hier bleiben neue potentielle Leser auf der Strecke. Und ist man dann einmal im Erwachsenenalter angekommen, und steht vor der Wahl, wieder zu den Büchern zu greifen, oder doch lieber das gute, alte Internet oder den TV anzumachen, entscheiden sich viele für die passive Berieselung – für immer.

Haben Kinder heutzutage kein Vorbild mehr, werden sie auch kaum ans Lesen herangeführt. In vielen haushalten gibt es schlicht und einfach keine Bücher! Und so ist es nicht wirklich verwunderlich, wenn Jugendliche auf die Frage, ob sie lesen mit einem heftigen „Ja!“ antworten, aber damit Facebook, Chats und SMS meinen…

Früher gab es mal einen Slogan: „Die wahren Abenteuer sind in deinem Kopf!“ – heute suchen viele diese Abenteuer online… ob sie dabei Erfolg haben?

Kinderwagen

Kinderwagen waren für mich früher vor allem eines: Ein Verkehrshindernis, dass meistens im Doppelpack von tratschenden Müttern an der engsten Stelle der Straße abgeladen wurde – und zwar genau dort, wo ich zügig durch gehen wollte. Natürlich ist die Anzahl nach oben hin offen: Bis zu 4 Kinderwagen nebeneinander am Samstagvormittag durch die belebteste Einkaufsstraße schieben? Kein Problem…

Nachdem ich seit einem Jahr selbst so ein Gefährt fahren darf, gibt es aber auch gute Dinge, die o ein Kinderwagen mit sich bringt: Es ist sozusagen ein gesellschaftlicher Freifahrtschein. Bestes Beispiel war mein Ausflug mit einem nicht schlafen wollenden Baby an einem Samstagabend gegen 23:30 durch die Innenstadt und somit die Zone, in der man schon mal angepöbelt wird. Und da waren auch wirklich ein paar Betrunkene Halbstarke, die alle vor mir gehenden Teenies und Nachtschwärmer angestänkert haben – bei mir allerdings Ruhe und Fehlanzeige.

Man hat auch nie Probleme irgendwo durchzukommen – so einem Kinderwagen wird gerne ausgewichen, vor allem wenn der Inhalt mit Schreien beschäftigt ist, aber auch, wenn das transportierte Baby fröhlich strahlt – dann hat man sogar noch einen weiteren Pluspunkt: Man bekommt oft ein Lächeln geschenkt oder lernt neue Leute kennen (ach, wenn man es gar nicht will…)

Wer einen Kinderwagen hat, braucht auch keine lästigen Einkaufstüten mehr zu tragen oder selbst eine Tasche mitzunehmen, denn eigentlich bringt man einen Einkauf für eine Großfamilie samt Bernhardiner problemlos unter…

Und natürlich kann man Leute ärgern: Man kann zum Beispiel mit 4 Kinderwagen nebeneinander am Samstagvormittag in der belebtesten Einkaufsstraße fahren oder an der engsten Stelle einer Straße stehen bleiben, sodass die Leute auf die Straße ausweichen müssen… 🙂