Ausgegraben & Angespielt: Dragon Quest VIII – Die Reise des verwunschenen Königs

Wieder mal Zeit für ein gutes altes (naja) Rollenspiel auf der guten alten (naja) Playstation 2. Dragon Quest ist eine RPG Serie, die man mögen muss. Ich bin erst seit kurzer Zeit dazu gekommen, mir zumindest die späteren Ableger der Serie anzusehen und muss sagen ich war eigentlich immer begeistert. Bei Dragon Quest VIII sticht eigentlich zuerst die tolle Grafik ins Auge. Kenner wissen sofort, dass hier Akira Toriyama seine Finger im Spiel gehabt hat – seines Zeichens Designer der Dragon Ball Z Reihe.

Aber auch die Musik passt stimmungsvoll dazu und zaubert einem ein Lächeln ins Gesicht. Dazu kommt noch, dass der Story Einstieg relativ lustig und durchaus motivierend ist. Im Laufe der Zeit machen sich allerdings ein paar Probleme bemerkbar, die dem Spieler, der nicht unbedingt mit oldschool Fehlern im Spieldesign leben kann, ordentlich den Spielspaß verderben können:

Zum einen wäre da das Inventarsystem aus der Hölle: Man kann nicht einfach Items hin und her schieben, anlegen, ablegen etc. sondern braucht dazu eine ziemlich umständliche Menüführung und auch nach einiger Eingewöhnungszeit geht das zwar etwas besser von der Hand, allerdings fragt man sich trotzdem, warum hier nichts Besseres z gefunden wurde ,wie bei so ziemlich jedem Genre- Partner.

Zum anderen das Speichersystem… Speichern kann man nur in Kirchen. Wo man in anderen Spielen zumindest ab und zu einen halbherzig hingerotzten Speicherpunk findet, gibt es hier zwischen Stadt und Endgegner des nächsten Dungeons keinerlei Speicherpunkt, wobei auch schon mal 45 Minuten Spielzeit draufgehen können – und das nervt nicht nur gewaltig, sondern ist heutzutage schon fast ein K.O. Kriterium.

Macht das Spiel trotzdem Spaß? Ja, natürlich! Werde ich es weiterspielen? Ja, allerdings erst dann, wenn meine anderen Rollenspiele mit besserem Speichersystem durchgespielt sind…

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Weiter gespielt: Resonance of Fate

Ich hab´s wirklich getan… Nochmal von vorne mit Resonance of Fate, einem Japano RPG von Tri- Ace (in Japan unter dem Namen End of Eternity erschienen), dass ein komplexes Kampfsytem mit einem exotischen Setting vereint und in das man sich im wahrsten Sinne des Wortes erst „reinarbeiten“ muss. Zwei mal habe ich bereits angefangen, aber wegen extremem Frust auch wieder aufgegeben. Jetzt folgt der ritte Versuch und ich denke dieses Mal könnte es etwas werden, immerhin gibt es sowieso keine anderen aktuellen Spiele, die mich ablenken könnten.

Worum geht´s denn eigentlich?

Resonance of Fate spielt in ferner Zukunft, in der die Erde eine drastische Umweltveränderung erleidet. Aus unbekannten Gründen haben Giftstoffe, die Krebs auslösen, den Boden und das Wasser verseucht. Die Menschheit konnte sich nicht an die Veränderungen anpassen und verstarben. Die Überlebenden bauten ein gigantisches im Boden verankertes Konstrukt mit dem Namen Basel, eine umweltreinigende Maschine, die die Luft im Umkreis reinigen sollte; das Zenith System. Eine Zivilisation begann sich selbst um Basel herum aufzubauen, indem sie eine Stadt an den Turm bauten. Um den Krebs zu überstehen wurden die Leben der Menschen an Quarz gebunden und mit dem Zenith System verlinkt, was sie immun gegen Krankheit und Mutation macht, jedoch auch bedeutet, dass sie gezwungen sind in der Stadt zu bleiben und dass sie eine festgesetzte Lebenszeit haben.

Die Zivilisation begann schrittweise um Basel herum zu wachsen und die Leute zogen sogar letztendlich in das Innere der Maschine selbst und dessen Kern aus, was dazu führte, dass der Turm weit aus der Planetenoberfläche herausragt. Im Laufe der Jahrhunderte bauten die Leute Ebenen um den Kern und erbauten Dörfer, Städte, sogar Freizeitparks und Grenzsteine. Jedoch existiert Basel nun schon so lange, dass die Leute vergessen haben warum sie dort leben oder dass es überhaupt eine Welt außerhalb von Basel gibt.[4] Die Kardinäle, die die politischen/religiösen Führer und Basel und dessen Maschinerie anpreisen, bauten ihre luxuriösen Anwesen auf den höchsten Ebenen Basels, in dem monsterfreien „Chandelier“, während die unteren Klassen sich um die Basis und dem Vorbau ansammelten.

Wer einen Blick in das Kampfsystem werfen will, der schaut sich mal folgendes Youtube Video an:

Sharon, ich hoffe es stört dich nicht, dass ich dein Video verlinke, immerhin hast du mir den dritten Anlauf erst wieder schmackhaft gemacht.

Für alle Rollenspieler, die wie ich gerade im Sommerloch stecken, ist Resonance of Fate sicherlich eine nette und preisgünstige Variante, ein wenig Zeit tot zu schlagen.

Drakensang – Am Fluss der Zeit

Die letzten Tage bin ich kaum dazu gekommen, groß an der XBox weiter zu machen, aber immerhin habe ich eine Stunde mit einem Spiel verbracht, dass schon sehr lange fast ungespielt bei mir rumliegt: Drakensang, am Fluss der Zeit auf dem PC. Ich spiele nicht unbedingt gerne am PC, aber für ein DSA Spiel breche ich auch diese Regel :).

Alles in llem spielt es sich wie der Vorgänger – und das ist gut so. Ich mag auch diese Art klassische Rollenspiele, schon seit Baldurs Gate ziehe ich gerne mit einer Party rum, levele auf, freue mich über die schönen Quests und die tolle Athmossphäre. Aber es braucht eben Zeit – die ich nicht wirklich habe. Mal sehen, ob wenigstens dieses Spiel mich zurück an den PC bringen kann, oder ob es doch wieder ein Japano RPG braucht, bis ich wieder in ein Rollenspiel versinken kann…

 

Fable III

 

Ich liebe Rollenspiele – soweit sollte das ja bekannt sein. Es gibt RPGs, in die man sich erst mehr oder weniger mühsam hinein arbeiten muss, es gibt welche, die einen fesseln, es gibt auch RPGs, die man lieben will, die es aber schwer machen. Fable I hab ich nie gespielt, Fable II war irgendwie nicht mein Ding und nach Episode 2 hatte ich keine Lust mehr. Nachdem Amazon aber Fable III für 35% des handelspreises „verschenkt“ hat, dachte ich, ich mache noch mal einen Abstecher in die Welt Albion.

Ich habe erst 2 Spielsessions hinter mir, zusammen nicht mehr als 3-4 Stunden, aber als ich die XBox angemacht habe, war ich sofort dabei. Von der ersten Sekunde an war die Story spannend, das Schicksal der Prinzessin und des Königreichs war mir nicht egal – das Spiel hat mich sofort „abgeholt“ und nicht mehr losgelassen. Nach den ersten Tutorials, die alle in liebevoller Grafik und Vertonung gebastelt wurden, war ich dann endlich in der freien Welt… und ich mag eigentlich keine freien Welten, kein Sandboxing – in Fable III allerdings laufe ich nicht immer dem goldenen Pfad nach, der mir zeigt, wohin ich als nächstes muss. Es ist viel spannender erst noch diesen Gebirgspfad zu erkunden, dort im See zu schwimmen und die Stimmung eines Sonnenuntergangs im Gebirge zu genießen und mit meinem Hund aportieren zu spielen…

Fable III ist ein Weihnachtsspiel – nicht mehr und nicht weniger. Damit meine ich die Art von Spiel, mit der man als Kind die Feiertage verbracht hat, die eine ganz besondere Stimmung erzeugt haben und die einem so auch im Gedächtnis geblieben sind. Ich hoffe, dass Fable III auch für mich noch einmal so etwas werden kann. Ein kleiner Punkt in meinem Leben, zu dem ich später sagen kann… „Das muss damals gewesen sein, als ich gerade Fable III gespielt habe“…

Ich freue mich auf Weihnachten – und auch auf die stillen Nächte, wenn alles friedlich schläft und ich Albion retten werde…

Mass Effect 2 – Lair of the Shadow Broker

Pünktlich in meinem Urlaub wurde für mein absolutes Lieblings- RPG der Download Content “Lair of the Shadow Broker” veröffentlicht. Trotz meiner Starcraft 2 Phase musste es da einfach sein, dass ich mir die Erweiterung sofort ansehe und nachdem ich in 1 1/2 Stunden die Hälfte davon durch habe, muss ich sagen: SO soll ein DLC aussehen! Spannende Story, neue Elemente, Charaktere, die weiter entwickelt und gut gezeichnet werden… Da freue mich mich doch schon darauf, den Shadow Broker heute Abend endlich hops zu nehmen…

 

shadowbroker

World of DSA- Craft

In Ähnlicher Form kennen wir das auch aus unserer Rollenspielzeit… witzig, kurz, also einfach mal ins Video reinschauen 🙂 Thx to Gamona…

 

Mass Effect

Und der zweite Eintrag zu Mass Effect… Mittlerweile hab ich die eine oder andere Stunde in das Spiel investiert und es fesselt noch immer… ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass es für mich das beste Rollenspiel seit… Hmh … ja seit Vampire ist – und das will etwas heißen, denn das rangiert bei mir vor Baldurs Gate und Knights of the Old Republic noch vor Drakensang…

 

Das Universum zieht einen in seinen Bann, die Erkundungstouren machen Spaß, die Charaktere laden dazu ein, sich immer weiter damit zu befassen – es macht schlicht und einfach Spaß! Und das ist etwas, was man nicht immer von RPG´s erwarten konnte.

 

Ich für meinen Teil freue mich noch auf weitere 30 Stunden mit Mass Effect und dann gibt es ja auch noch den zweiten Teil… Auch wenn der rollenspielerisch abgespeckt scheint, wird das totzdem toll…

msOne

360

Zur Zeit habe ich ab 22 Uhr eigentlich nur eines zu tun: Spaß haben mit der XBox 360… Egal ob es um das Downloaden von Demos geht, mit denen man immer mal die eine oder andere Stunde rum bringen kann… Ich für meinen Teil lebe jetzt etwas nach, was ich verpasst habe: Spaß beim Spielen haben.

 

Und das habe ich, indem ich großartige Spiele nachhole – und noch dazu alle gleichzeitig – bei mir sind das aktuell:

 

Dragon Age Origins

Fahrenheit

Eternal Sonata

Fable II

Kameo

Und das wird nicht das letzte bleiben, denn es gibt genug Spiele für die XBox 360 und es werden auch noch genug rauskommen… und ab März 2010 ist die Sache sowieso gegessen: Denn mit Final Fantasy XIII ist der (Spiele) Höhepunkt des Jahres schon erreicht. Falls jemand Lust hat – hier ein Trailer:

Eternal Sonata

Ein kurzer “Abstecher von Fallout zu einem Genre, dass mir noch mehr liegt: Japano- RPGs. Und da bin ich über ein wunderschönes, ja fast schon märchenhaftes Spiel gestolpert – Eternal Sonata.

eternal-sonata

Es ist die Nacht des 16. Oktober 1849, in der der im Sterben liegende Frédéric Chopin seinen letzten Traum träumt. Dieser handelt von einer farbenfrohen Märchenwelt, in der unheilbar Kranke die Gabe haben, Magie zu wirken – ein Schicksal, das Chopin mit einem Mädchen namens Polka teilt, das er in seinem Traum trifft. Doch ist das Ganze wirklich nur ein Traum? Die Welt wirkt so real, die Figuren, auf die er in Polkas Begleitung trifft, so glaubwürdig und deren Absichten so menschlich. Chopin kann nicht anders als sich verwirrt und betroffen zugleich auf die ihm hier bevor stehenden Ereignisse einzulassen und es beginnt eine Reise durch diese ihm immer vertrauter erscheinende Welt, in der die Personen an seiner Seite für die Erfüllung ihrer ganz eigenen Träume kämpfen.Polka will in der Zeit, die ihr noch bleibt, anderen etwas Gutes tun und entschließt sich den regierenden Grafen von seiner dubiosen Steuerpolitik abzubringen, aufgrund der sich das Volk fast nur noch synthetisches Wunderpulver mit verheerenden Nebenwirkungen leisten kann. Das ist auch das Anliegen des Gaunerduos Allegretto und Beat, die in bester Robin Hood-Manier die Reichen beklauen, um den Armen zu geben. In ihrer Naivität ahnt die stetig anwachsende Gruppe allerdings noch nicht, welche Absichten der Graf tatsächlich verfolgt und was es mit dem Wunderpulver alles auf sich hat. Jedenfalls bereist ihr während eurer Recherchen einzigartige Orte, trefft auf unterschiedliche Interessensgruppen und macht unglaubliche Entdeckungen.

Während Chopins Körper im Sterben liegt, erlebt sein Geist in einer Traumwelt sein letztes Abenteuer.

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Ja, gut, die Story ist linear, es gibt kaum etwas, das man als Spieler selbst gestalten oder entscheiden kann, aber es macht einfach Spaß, die Inszenierung zu verfolgen. Ähnlich eines Final Fantasy leidet man mit, nimmt die Emotionen auf und kann sich schlicht und einfach in die Welt einfühlen – und das bindet an das Spiel. Dazu kommt noch das Setting – die ganze Welt und die Charaktere sind stark an die Musik angelehnt. Das beginnt bei den Charakternamen (Polka, Beat, Alegretto…) und findet sich ebenso im Gameplay wieder. Auch die Hintergrund Musik nimmt die Werke von Chopin wieder auf und so findet sich kaum Pathos, sondern viel mehr zarte und erfrischende Klavier Musik im Spiel.

Alles in allem nach dem ersten Antesten ein Spiel, dass Stimmung macht und gleich ein wenig einstimmt, wenn in Kürze dann endlich Final Fantasy XIII erscheint…

Nichts Neues im Osten…

Ich weiß, einige sollte ich eigentlich schon lange erledigt haben: Zum Beispiel einen ausführlichen Test Checkzu Drakensang … aber ehrlich gesagt hab ich derzeit weder wirklich die Zeit noch die Lust dazu: Ich warte auf meine RAM Speicher Erweiterung auf 4GB und meine Geforce 8800GT um Drakensang in voller Pracht spielen zu können, und das ist mir das Warten dann auch wert… immerhin hab ich auch anderes zu tun.

Derzeit schaue ich gerade Skins, eine English/Irishe Serie, die ich erst noch einordnen muss … auf alle Fälle lernt man einige Schimpfworte 🙂

Dann schreibe ich ja fleissig an meinem neuen Blog Bilderkreis, in dem es um die Geschichten geht, die hinter manchem normalen Bild stecken kann…

Dann bleibt natürlich noch die Arbeit, ab und an Wrestling und natürlich auch noch Vorbereitungen für die neue DSA Gruppe, die sich am 20/21 das erste Mal informell zusammen setzen wird – ich freue mich schon drauf…

Und ja, ich weiß, ich bin auch noch ein Posting zum 10. Abend der Horaskampagne schuldig, aber ich überlege ernsthaft ein separates DSA Blog zu machen, in dem es auch um Vergangenes wie die Simyala Trilogie, die G7 Kampagne und andere Abenteuer aus der Vergangenheit und Zukunft gehen wird,m aber dazu muss ich wohl erstmal ein paar Gastblogger rekrutieren… (Ja, ich meine Euch, werte RP Kollegen)

Und ganz am Ende noch mal ein kleiner Hinweis: Ein Blog ist eigentlich KEINE Frontal- Lektüre. Ihr sollt und dürft Kommentare abgeben – das geht ganz einfach, indem man den Button unter einem Blog Eintrag anklickt, und danach seine Meinung schreibt… I mean: This is Web 2.0, doesn´t it ?