[Gespielt] Star Conflict

star conflict

Ballern im Weltraum – So kurz kann man die Grundthematik von Star Conflict beschreiben. Ich hatte einfach mal wieder ein wenig Lust auf ein wenig Wing Commander- Feeling und Star Conflivt bringt zumindest brauchbare Raumschlachten auf den Schirm. Aber beginnen wir am Anfang: Star Conflict ist ein Free 2 Play Game, das bedeutet man erstellt sich erst mal einen Account, bekommt ein paar Grundpunkte (wie immer bei diesen Spielen gibt es 2 „Währungen“ – einmal normale Punkte und Prämiumpunkte, die man dann mit Echtgeld kaufen kann) und darf sich einer Fraktion anschließen. Deren gibt es in Star Conflict 3 unterschiedliche, die jeweils leicht unterschiedliche Boni geben.

Dann wird es aber Zeit sich sein erstes Schiff zu holen und das ist am Anfang ein kleiner und wendiger Jäger. Man stürzt sich in die Schlacht und kann wahrscheinlich schon mal ein wenig Orientierung verschaffen. Danach gibt es je nach Gewin oder Verlust zum einen Erfahrung, Punkte und im Fall, das man gewonnen hat auch die Chance auf Beute, also Ausrüstungsgegenstände, die man entweder verkaufen kann oder auf seinem Schiff einbaut.

Es gibt verschiedene Arten von „Maps“ auf denen gespielt wird: Einmal ein klassisches Team- Deathmatch, bei dem es allerdings wichtig ist, seinen Teamkapitän zu beschützen, da mit seinem Tod auch der Respawn der eigenen Schiffe beendet wird. Dann gibt es auch noch ein „Erobere und Halte strategische Punkte“- Modus (Wie war noch mal der Fachbegriff ? ^^) und der macht genauso viel Spaß. Taktisches Vorgehen ist in beiden Modi durchaus wichtig, kann aber durch Einzelskill der Spieler durchaus wieder ausgeglichen werden, vor allem wenn man seine Schiffswahl der Situation anpasst, denn man kann bis zu drei unterschiedliche Schiffe mit in die Schlacht nehmen.

Diese Schiffe kann man natürlich mit unterschiedlichen Waffen, Spezialfähigkeiten und Items ausrüsten und auch sich selbst kann man je nach Rang bei den unterschiedlichen Fraktionen mit Implantaten aufwerten, die dann alles in allem (wie z.B. bei League of Legends) den persönlichen Spielstil ausmachen.

Star Conflict ist also durchaus komplex und natürlich kann man es sich durch den Einsatz von Echtgeld einfacher machen, aber mit genügend Spielzeit kann man natürlich auch alles selbst erspielen – also ein durchaus faires System – zumindest bis jetzt. Und wenn man einfach mal wieder ein wenig Weltraumaction mag, der sollte einfach mal reinschauen – Star Conflict ist kostenlos, macht durchaus Spaß und kann sicherlich auch längerfristig motivieren, wenn man gerade nichts Besseres zu spielen hat. Ich werd sicher noch ein wenig dranbleiben, denn so eine kurze Runde Star Conflict ist doch immer mal drinnen.

[Durchgespielt] Saints Row the Third

saints-row-the-third-complete-package-001-600x337

Allzu viel kann ich eigentlich nicht mehr sagen: Bunt, schrill, krank und macht viel Spaß. Zumindest für die 20 Stunden, die ich rein gesteckt habe… wenn mal im restlichen Spieleuniversum nichts mehr los ist, komme ich sicher wieder zurück, so bleibt zu sagen, dass es ein schöner Zeitvertreib war…

[Gespielt] Saints Row the Third

saintsrow3_aufmacher

Ich habe ein furchtbares Geheimnis: Ich mag GTA IV nicht! Als ich es gespielt habe, war es mir viel zu ernst, zu gewalttätig und es hat mich frustriert, dass durch meine Handlungen unschuldige Menschen sterben mussten, obwohl ich das nicht wollte. Saints Row ist die Parodie von GTA: Laut, bunt, schrill und nimmt nichts und niemanden, nicht mal sich selbst, ernst. Und ich liebe das Spiel dafür. Schon die ersten Aufgaben sind so überzeichnet und trashig, dass man es lieben muss und das Spiel wird immer skuriller, erzählt, dabei aber eine nette Geschichte um den Kampf der Saints (eine Verbecherbande) um die Vorherrschaft ihrer Stadt.

Natürlich schießt man, natürlich sterben massenweise Pixelmenschen und es macht trotzdem Spaß, wenn man mit einem Panzer durch die Stadt rollt, beim Cruisen mit seinem Pimp- Car mal eben durch eine rivalisierende Gang rauscht oder ganz klassisch durch die Gegend läuft, sich sein neues Outfit aussucht oder ein paar von Mr. Genkys Spezialaufgaben erfüllt.

Für mich ist Saints Row the Third mein liebstes Sandbox/Open World Spiel und ich werde sicher noch die eine oder andere Stunde im Spiel verbringen…

[Gespielt] Hydrophobia: Prophecy

Der Steam Sale hat es so mit sich gebracht, dass ich mal wieder genug Spiele gekauft habe, die bis zum Winter- Sale halten sollten. Eines davon ist Hydrophobia: Prophecy.

„Rette die Welt und töte dich selbst!“ – Das sind die Worte der Terroristen, die die tragende Rolel in diesem Spiel spielen. Die haben es auf das luxuriöse Stadtschiff „Queen of the World“ abgesehen und jagen es schlicht und einfach in die Luft. Das schmeckt unserer Helden, der Ingeneurin Kate nicht besonders und so macht sie sich auf um das Schiff zu retten – mit dabei hat sie ihren Kumpel Scoot, der ihr per Funk Anweisungen gibt. So läuft, schwimmt, hackt und rätselt sich Kate durch die Technikräume, Korridore, Aufzugsschächte und andere Schiffsinnereien und ist dabei immer auf der Flucht der toll dargestellten Wassermassen und dem einen oder anderen Feuer.

Was die erste Stunde noch ganz unterhaltsam ist, flacht im Lauf der Story allerdings etwas ab und auch die tolle Physik der Hydro- Engine ändert daran nichts. Nicht so gut gelungen wie die Darstellung ist die Steuerung, die mit einem Gamepad ordentlich ist, mit Maus und Tastatur allerdings zwischen hackelig und umständlich schwankt.

Alels in allem ist Hydrophobia ein mittelmässiges spiel, dass für den Steam- Sale Preis klar geht – regulär hätte ich es mir (zu recht) allerdings kaum angesehen