Deponia und FTL

In meiner Commodore 64 Zeit habe ich ja so gut wie alle „wichtigen“ Adventures gespielt – in den letzten jahren war mir das Genre dann aber meistens ein wenig zu langweilig. Allerdings hab ich beschlossen hier wieder ein wenig mehr zu spielen und deswegen gibt´s jetzt ein wenig Deponia.

 

Außerdem hat meine alte FTL- Sucht (Faster than Light) wieder zugeschlagen und so fliege ich mal wieder mit einer tapferen Crew durchs Universum um vielleicht mal wieder den Endboss im 8 Sektor zu besiegen.

 

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[Durchgespielt] Edna bricht aus

Edna bricht aus ist ein Adventure von Dedaelic – und noch dazu ein ganz besonderes. Erst mal ein kurzer Abriss der Story: Edna ist in der Gummizelle eines Sanatoriums eingesperrt und sie hat so gut wie keine Erinnerungen mehr. Aber sie hat noch ihren Stoffhasen Harvey, der mehr oder weniger ein ausgelagertes Stück ihrer Psyche ist, und der mehr oder weniger hilfreiche Hinweise hat. Wie im Titel des Spiels schon vermerkt, muss und oder will Edna raus – raus aus der Zelle, raus aus dem Sanatorium und … nun ja, natürlich muss auch ein Geheimnis um Edna´s Vergangenheit gelüftet werden.

Sowohl die Charaktere, als auch die Rätsel und vor allem die Dialoge sind extrem abgedreht, oftmals sehr „krank“ und triefen nur so von schwarzem Humor. Vor allem Edna´s kranker Geist und der noch krankere von Harvey produzieren immer mal wieder extrem witzige Textzeilen. Ohne zu spoilern möchte ich auch noch sagen, dass die Stimmung des Spiels in Akt 2 und 3 nochmal extrem schwankt und das Ende des Spiels kommt dann auch ziemlich… anders als man denkt.

Alles in Allem ist Edna bricht aus ein wirklich witziges und einzigartiges Adventure, das man durchaus mal gespielt haben sollte.

 

 

 

[Durchgespielt] Saya no Uta

Heute mal ganz abstrus: Ich habe mit Saya no Uta eine japanische Sound- Novell durchgespielt, die ein herrlich schräges Setting hat… und leicht verstörend ist. Aber worum geht´s denn?

Der Hauptcharakter erwacht nach einem Unfall und seine Wahrnehmung hat sich komplett verschoben. Die ganze Welt und alle Menschen sehen für ihn aus wie Monster aus seinem schlimmsten Albtraum. Nur ein Mädchen – Saya – sieht für ihn noch normal aus. Seine Versuche seinen Alltag irgendwie durchzuleben, scheitern immer mehr, nur die Zeit mit Saya kann ihn noch geistig gesund halten… und dann überschlagen sich die Ereignisse… Das Ende (bzw. die 3 Enden) sind alle ziemlich hart und die kurze Spielzeit von ca. 1 1/2 Stunden sollte jedem, der mit dem Genre (eine Mischung aus Visuell Novell und Eroge) etwas anfangen kann, der kann sich die englische Übersetzung mal ansehen…

 

[Durchgespielt] Blackwell Convergence

Auch der dritte Teil der Blackwell- Saga ist ein wirklich nettes und stimmungsvolles Adventure mit guter Story rund um das Medium Roseangela und ihren Geisterfreund Joey, die sich wie immer auf den Weg machen einen Geist „ins Licht zu führen.“ Die Story schließt schön an den zweiten Teil an und nachdem sich auch die Grafik noch einmal verbessert hat, kann definitiv jeder einen Blick wagen, der auf 2D Oldschool Grafik Adventures steht.

Fazit: Alle drei Spiele der Blackwell Trilogie machen jede Menge Spaß, sind nie unfair und erfrischend anders. Kaufen!

[Durchgespielt] Blackwell Unbound

Tja… Auch Teil 2 der Blackwell Trilogy konnte sich nicht all zu lange vor mir verstecken und nach kurzer Zeit waren auch die 2 ( eher 2 1/2) Fälle in diesem Spiel gelöst – dieses Mal im New York der Vergangenheit. Wie auch beim ersten Teil sind die Rätsel meistens logisch, die Vertonung noch immer genial, die Grafik (noch immer) auf Stand der Lucasarts Adventures der frühen 90er – aber ganz ehrlich: Spaß hat es wirklich gemacht! Wenn man jetzt noch bedenkt, dass mich das Spiel ca. 40 Cent gekostet hat und dass noch der dritte Teil in deutlich besserer Grafik auf mich wartet, dann hat sich das Ganze durchaus gelohnt.

Für alle Adventure Fans heisst es: Zugreifen!

[Durchgespielt] Blackwell Legacy

Maniac Mansion, Zak McKraken … wem diese Namen etwas sagen, der war zu Pixelgrafik- Zeiten ein Adventure Spieler. Natürlich gibt es heutzutage wirklich gute Adventures, die vor allem aus deutschen Landen kommen, es gibt aber auch das eine oder andere nette Adventure aus dem Indie Bereich – wie zum Beispiel Blackwell Legacy, der erste Teil der Blackwell Trilogie.

Über die Story will ich hier nicht wirklich sprechen, denn bei diesem sehr kurzen Adventure wäre eigentlich jedes Wort schon zu viel gespoilert – Hauptperson Rosangela bekommt aber nach dem Tod ihrer Tante überraschenden Besuch und damit beginnt eine ganz nette Geschichte mit relativ leichten, aber immer logischen Rätseln. Auch wenn die Grafik nicht wirklich zeitgemäß ist, kann man sie als Retro- Gamer aber durchaus ansehen, besonders gelungen sind aber die komplett vertonten Dialoge.

Kurz und knapp: Wer ein nettes, kurzes Adventure mit spannendem Setting sucht, der sollte Blackwell Legacy auf jeden Fall einmal ansehen!

Beyond good and Evil HD

Den ersten Kontakt mit Beyond good and Evil hatte ich im Jahr 2005 als das Spiel auf einer Gamestar DVD drauf war – installiert, die ersten Minuten gespielt, gemerkt, dass es ein seltsames Setting ist, und wieder ausgemacht. Mittlerweile habe ich ja ein wenig dazu gelernt :). Beyond good and evil war und ist ein kurzes, knackiges und vor allem stimmungsvolles Werk aus der französischen Spieleschmiede, dass damals seiner Zeit einfach voraus war.

Die (zugegeben seltsamen) Charaktere sind detailliert, strukturiert und auch in der deutschen Version gut vertont, die Grafik dank dem Comic Stil auch 7 1/2 Jahre nach Erst- Release ansehbar und die Rätsel sowie auch das Gameplay nach wie vor abwechslungsreich und unterhaltsam.

Für 800 Micropoints ist das Remake auch nicht wirklich teuer und jeder Spieler, der auf einen zweiten Teil hofft, sollte noch mal reinschauen … es lohnt sich wirklich!