Totes Blog

Ich gebe ganz ehrlich zu, meine Blog-Tätigkeit findet zur Zeit auf einem anderen Blog statt und hier regiert der Stillstand. Ich hab aber auch nur wenig Zeit um zu schreiben, denn ich mache weiterhin Videos. Wenn ihr also Interesse daran habt, meine Gaming- „Karriere“ weiter zu verfolgen, dann schaut doch mal in meinen Youtube Channel rein, wo es jetzt wieder massig LetsPlays gibt:

[Angespielt] Galactic Civilizations II

galactic civilizations 2

Letzte Woche hatte ich ja Teil 1 der Serie angespielt und hab mich ein wenig über die wenigen Funktionen geärgert… Nachdem ich also jetzt Teil II gespielt habe, muss ich sagen: „Hui… das ist genau richtig!“ Natürlich geht aus auch in GC II darum, den Weltraum zu koloniesern, Raumstzationen zu bauen und auf eine der vielen Arten zu gewinnen. Der Techtree ist im Vergleich zum ersten Teil enorm gewachsen und übersteigt bei Weitem den eines Civilization – außerdem kann man sich jetzt seine Schiffe komplett modular selber zusammenstellen, was den militärischen Part des Spiels nochmal komplexer macht. Außerdem gibt es natürlich diverse Möglichkeiten seine Planeten auszubauen und auch das Diplomatiesystem hat nochmal eine Tiefenstufe mehr dazu gewonnen.

Alles in Allem ist GC II ein richtig schöner Rundenstrategie- Kracher, der zwar schon einige Jahre auf dem Buckel hat, den man aber als Genrefreund unbedingt einmal angespielt haben sollte.

[Angespielt] Kerbal Space Program

kerbal space programm

Physik meets Game meets Frustration… In Kerbal Space Program übernimmt mal als Spieler die Entwicklung des Raumfahrtprogramms für nette kleine „Aliens“. Man bastelt sich aus diversen Teilen Raketen, Space- Shuttles oder Ähnliches zusammen und darf das Ganze danach natürlich testen. Als Landungsziele stehen einem der Mond und andere nette Planeten im Kerbal Sonnensystem offen. Das alles klingt ganz witzig und sieht auch ein wenig knuddelig aus, aber es steckt doch eine ordentliche Portion „Frustrationspotential“ in dem Spiel.

Meine ersten 10 Versuche schlugen alle fehl und erst mit der richtigen Technik konnte ich das erste Mal ein Shuttle in die Umlaufbahn schiessen ( nach 3 Stunden!) – von einer erfolgreichen Mondlandung wollen wir gar nicht erst sprechen… Kerbal Space Programm ist zur Zeit noch in einer Alpha Phase, aber zumindest die Demo kann jeder testen… wer danach Blut geleckt hat, kann sich das Spiel für 23 USD auch schon mal kaufen und damit die Entwickler unterstützen… Ich für meinen Teil würde (und werde?) mein Geld wohl eher auf Prison Architekt werfen, denn das ist auch ein sehr spannendes Projekt, dessen Alpha Phase man unterstützen kann, wenn man will.

[Angespielt] Galactic Civilizations I

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Ich liebe Rundestrategie… Heute ein wenig weniger (toller Satz) als noch zu den Zeiten, in denen ich alleine vor dem PC (oder Amiga) saß und Civilizations I gespielt habe (oder Battle Isle) und mir lange Ferientage um die Ohren geschlagen habe, aber dennoch. Also habe ich mal Galactic Zivilization I aus dem (Steam-) Hut gezaubert und ein paar Stunden gespielt und ich muss sagen: Es macht auf Anhieb Spaß. Den Weltraum erforschen, entscheiden, welche Technologien erforscht werden sollen, Bündnisse schließen und Kriege führen – das alles fühlt sich sofort vertraut und so richtig schön oldschool an – auch wenn ich sagen muss, dass Teil I doch ein wenig Tiefgang vermissen lässt. Also werde ich Teil II auch noch mal antesten und dann entscheiden, was ich mal länger spielen werde – und dann ausführlicher darüber schreiben. Und Spaß hat man so oder so dabei 🙂

[Angespielt] Gnomoria

gnomoria

Wenn jemand Dwarf Fortress kennt und ihm dabei zum einen die Augen bluten (ASCII Grafik ist nun mal nicht für jeden etwas) und/oder Dwarf Fortress zu kompliziert ist, der sollte einen Blick auf den „Ableger“ Gnmomoria werfen. Aber erstmal zum Grundprinzip: 9 Gnome und ein wenig Ausrüstung stranden bei einer Expedition in einem Fantasyland und wollen/müssen eine neue Siedlung gründen. Also gibt man als Oberbefehlshaber Befehle (Hier einen Gang graben, hier kommt das Essen hin, bitte hier draussen die Bäume abschneiden und hier in der Ecke den Steinmetzarbeitsplatz bauen etc…) und wartet darauf, dass die Gnome die Befehle ausführen. Dabei gibt es ziemlich komplizierte Warenketten ( in bester Siedler- Manier), Feinde und andere Gefahren, die es zu überstehen gilt und man muss durchaus einiges bedenken.

Die Grafik ist natürlich noch relativ simpel (es handelt sich noch um eine Alpha Version) und bei den Prioritäten für Befehle kommt auch ab und zu mal etwas durcheinander, aber man ertappt sich schon mal dabei seinen Gnomen zuzusehen, wie sie arbeiten, ihre werte und Begabungen anzusehen und die besten Berufe für sie zu finden und natürlich zu trauern, wenn einer stirbt. Die Bedienung ist noch nicht wirklich intuitiv, aber nach wenigen Minuten ist man eigentlich im Spiel angekommen. Gnomoria gibts als Gratisdemo und die Alpha als Pre- Release auf Desura – außerdem ist das Spiel schon im Steam- Greenlight.

Wer Interesse an solchen komplexen Spielen mti simpler Grafik hat, kann es sich ja mal ansehen – mir gefällt es außerordentlich gut.

[Angespielt]Wurm Online & F.E.A.R.

fear

In der letzten Zeit fehlt mir einfach die Zeit und/oder die Motivation, um wirklich zu spielen… das höchste der Gefühle ist es, mir ein paar Let´s Plays anzusehen (zur Zeit Ni No Kuni und FTL), aber ganz kurz konnte ich mir die Zeit nehmen in 2 Spiele reinzusehen: Das recht alte F.E.A.R. und das noch Ältere Wurm online.

Ersteres sollte bekannt sein: Ein Horror- Shooter mit damals sehr guter Grafik … und mit recht guten Schockeffekten – ein Grund mehr für mich, das Spiel nicht durchzuspielen, denn was Horror- Spiele angeht, bin ich ein echter Angsthase :). Weniger gruselig (zumindest wenn man sich nicht an sehr altbackener Grafik stört), dafür aber komplex und auf seine ganz besondere Weise innovativ, ist Wurm Online. Wurm Online ist ein Sandbox- MMO von einem schwedischen Entwicklerteam, dem auch der Minecraft- macher „notch“ früher angehört hat. Das Spielprinzip lässt sich relativ einfach beschreiben: Formt die Welt! Am Anfang eines Servers ist da nur die reine Natur und es liegt bei den Spielern durch Einsatz vieler Werkzeuge Essen, Geräte, Häuser, Wege, Strassen etc. zu bauen und in dieser Welt zu (über)leben. Das Ganze funktioniert relativ behäbig und ist deutlich komplexer als z.B. in Minecraft. Durchaus einen Blick wert … aber ganz ehrlich: Mir ist es dann doch ein wenig zu langweilig (vor allem, da ich eher der Single- Player bin).

wurm-online-world

[Angespielt] Brainpipe

Augenbluten, Verwirrung, Epileptische Anfälle – ich schreibe nicht vom neuesten RTL Nachmittagsprogramm, sondern vom Indie Game Brainpipe: A plunge to unhumanity. Ich habe nur wenig Ahnung, wie ich das Spiel beschreiben soll. Im Prinzip steuert man als Spieler sich selbst durch eine bunte, farbwechselnde Röhre voller Hindernisse um blaue Dinge einzusammeln und weicht dabei diversen Hindernissen aus… Klingt einfach? Ist aber echt anstrengend, vor allem für das Gehirn. Ganz ehrlich: Es gibt bessere Varianten solcher Spiele und es gibt auch welche, die einem nicht das Gehirn weichkochen… muss man nicht unbedingt spielen, aber wer Hardcore- Indie ist, der kann ja gerne mal reinschauen. (Brainpipe gibt es auf PC und für die PSP)

 

 

 

[Angespielt] Microsoft Flight 2012

Früher, zu den guten alten Commodore64 Zeiten (und später auf dem Amiga) habe ich gerne mal Flugsimulatoren gespielt – damals flog man meistens aber noch im Kriegseinsatz mit Heli oder F16 rum und hat alles abgeschossen, was sich so bewegt hat. Microsoft Flight ist aber ein richtiger Flugsimulator (naja, eine abgespeckte variante – zu Beginn zumindest) und man fliegt mit Leichtflugzeugen über Hawai – im Gegensatz zu früher fliegt man allerdings nicht nur sinnlos rum, sondern bekommt Aufgaben und Aufträge vorgesetzt wie zum Beispiel eine perfekte Landung auf einr Buschpiste hinzulegen oder einem Fototouristen die Sehenswürdigkeiten möglichst fotogen aus der Luft zu präsentieren.

Fliegen sich die ersten Flugzeuge (dank einiger Flughilfen) noch recht einfach braucht man später schon fast einen Pilotenschein und viel Geduld, um gut zu fliegen.

Kurze Zeit macht das Spiel durchaus Spaß, ich kann mir aber nicht vorstellen auch noch Erweiterungen zu kaufen, nur um mit einem anderen Flugzeug über Alaska rumzugurken. Microsoft Flight bekommt man gratis bei Steam.

 

 

 

[Angespielt] Warhammer 40k Space Marine

Ich sehe tote Orks! Viele tote Orks! Massenweise tote Orks! Warhammer 40k Space marine ist ein Shooter im Warhammer 40.000 Universum und jeder der sich mit der Materie auskennt, wird jetzt schon wissen, was für ein Spiel ihn erwartet. Im Prinzip handelt es sich um einen generischen Ego- Shooter, der von seiner Lizenz lebt – die Umsetzung finde ich aber gut gemacht. Man spürt die Schwere des Kampfanzuges, wenn man stampfend über den trostlosen Industrie- Planeten stapft und man fühlt die dicken Wummen, das Kettensägen- Schwert … es fühlt sich schlicht und einfach richtig an und das ist das große Plus des Spiels.

Es wurde eine stimmige Athmosphäre geschaffen, die zu keiner Zeit gebrochen wird. Dass sich Warhammer 40k Space Marine dabei zu keiner zeit innovativ zeigt, keine Top- Grafik hat und einfach nur Genre- Standards folgt ist zwar schade, aber in diesem Fall nicht tragisch. Fazit: Ein mittelmässiger Shooter – Warhammer Fans greifen zu, der Rest kann ja mal reinschauen…

 

 

 

[Angespielt] Critical Mass

3D Tetris in bunt! Ich könnte auch gleich aufhören zu schreiben, denn dieser erste Satz beschreibt Critical mass eigentlich ganz gut. Aber ein paar Ansprüche hab sogar ich an ein Blog, also kommt hier noch die längere Fassung:

In Critical Mass geht es darum bunte Klötzchen an andere bunte Klötzchen zu pappen und so Gebilde mit 4 oder mehr Klötzchen der gleichen Farbe zu bilden. Dabei dient die linke maustaste zum drehen der „Masse“, mit der rechten wird der Stein, den man in der Vorschau unten rechts sieht platziert. Dabei kämpft man nicht nur mit der Steuerung und den unterschiedlich homogenen Massen, sondern auch noch mit der Zeit. Je länger keine Combo gebildet wird, desto kritischer wird die masse der äh… Masse und wenn´s außen rot leuchtet dann machts kurz darauf Bumm!, die masse kollabiert und man darf von vorne anfangen.

Zu diesem Spiel gibt´s nur zwei Meinungen: entweder es macht einen süchtig, oder es lässt einen kalt – und ich hab gerade Gänsehaut und könnte ein heißes Bad vertragen.