[Gelesen] Earth Girl

Earth Girl, beide Cover

Ich lese ja ziemlich viel… Aber es kommt nur so jedes Vierteljahr vor, dass mir ein Buch so gut gefällt,. dass ich es weiter empfehlen möchte – heute ist das „Earth Girl: Die Prüfung“ von Janet Edwards – der erste Teil einer Trilogie. Sicher… es ist kein hochtechnischer Sci Fi Roman, vielleicht auch nicht literarisch wertvoll, aber mir gefällt die Zukunftsvision, die sich die Autorin ausgedacht hat und wollte zu jeder Sekunde weiterlesen… und das ist doch ein schöner Hinweis auf irgendeine Art von Qualität.

Und hier noch die Beschreibung des Buches, das wohl jemand geschrieben hat, der wohl nur bis Seite 50 geblättert hat 🙂

„Jarra ist ein „Earth Girl“. Während sich der Rest der Menschheit aufmacht, fremde Galaxien zu entdecken, ist Jarra zu einem Leben auf der Erde verdammt: Aufgrund eines Gendefekts kann sie nicht teleportieren. Sie gehört zu den Ausgestoßenen, den Wertlosen. Doch Jarra ist nicht bereit, sich mit ihrem Schicksal abzufinden. Unter falscher Identität schleicht sie sich an der Universität ein. Sie gewinnt Freunde und in Fian sogar ihre große Liebe. Zum ersten Mal fühlt sie sich nicht als Außenseiterin. Und dann liegt plötzlich das Schicksal der Welt in ihren Händen, und Jarra muss eine folgenschwere Entscheidung treffen.“

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[Gedanken] Game of Thrones – Bücher vs. Serie

Ich lese viel, ich sehe auch einiges an Serien und ich spiele natürlich viel. Alles nicht unbedingt Beschäftigungen, die dazu ausgelegt sind viel darüber zu sprechen, denn ganz ehrlich: Für die Diskusion in Foren fehlt mir die Zeit und mein privates Umfeld würde auf solche Diskussionen eher gelangweilt reagieren… aber irgendwie möchte ich die Gedanken zu gewisen Themen gerne loswerden und deswegen fangen wir heute mal der neuen Rubrik [Gedanken] an – über das Thema, das mich zur zeit am meisten beschäftigt: Die Frage „Warum ist Game of Thrones so verdammt gut?“

Beginnen wir mit den Büchern: Ich bin mittlerweile kurz vor dem Ende des siebten Buches und mus sagen, dass ich kaum eine Saga gelesen habe, die zum Einen so detailliert bescheibt, so lebendige Bilder zeichnet ( und sich auch die Zeit dafür nimmt) und zum Anderen so lebensechte Charaktere zeichnet, in die man sich hineinleben kann, egal ob es die „Guten“ oder die „Bösen“ sind (nicht, dass es so etwas wie gut oder Böse geben würde, da die Welt von Game of Thrones sehr grauschattiert ist).

Ich will hier nicht großartig rumspoilern, aber die Handlung sowohl der Bücher als auch der Serie von HBO ist spnnend, vielschichtig und durch die verschiedenen Erzählperspektiven nicht nur unterhaltsam zu lesen/ anzusehen, sondern regt auch durchaus zum nachdenken an. Oft bin ich nach einem Kapitel kurz dagesessen, habe kurze Passagen noch einmal gelesen und versucht auch das, was zwischen den Zeilen steht, für mich zu erfassen. Denn wichtige Sachverhalte werden manchmal auch nur kurz angerissen und gerade die Gespräche der verschiedenen Ratsmitglieder sind voll von Zweideutigkeiten.

Kommen wir kurz zu den Charakteren… Wer die Bücher nicht gelesen hat, sondern nur die erste Saffel der Serie gesehen hat, wird vermutlich überrascht sein, wie schnell auch wichtige Hauptcharaktere sterben bzw. ersetzt werden. Anfangs unwichtige Personen können innerhalb von Minuten einen komplett neuen Status einnehmen und ganz ehrlich: Hätte ich nach dem ersten Band der Bücher oder der ersten Folge der Serie mit mir selber Wetten abgeschlossen, wer am Ende noch dabei ist bzw. einen wichtigen Part hat, hätte ich gnadenlos verloren. Ebenso interessant ist es, wie gut die Charakterentwicklung in Wort und Bild mich mitgenommen hat – als Beispiel möchte ich gerne meine Lieblingscharaktere beschreiben – Achtung, hier kann und muss es SPOILER geben:

Daenerys „Stormborn“ Tagaryen – Daenerys ist mein absoluter Lieblingscharakter, denn das junge, ängstliche Mädchen, dass man anfangs kennenlernt entwickelt sich schnell unter dem Einfluss von Khal Drogo und den Dotraki zu einer starken Frau, die (noch?) nicht daran zerbricht, dass sie sich niemals um alle kümmern kann, die ihr untertan sind. Gerade in der Serie ist die Wandlung sehr gut festgehalten und der schmale Pfad zwischen Wahnsinn und wahrer Herrschaft, den jeder Tagaryen beschreitet, kann auch ihr zum Verhängniss werden.

Eine andere, interessante Wandlung nimmt mit Tyrion Lennister ihren Lauf. Lernt man Tyrion zuerst als zynischen, verhurten Trunkenbold kennen versucht die Serie schnell Sympathien aufzubauen. Gerade als Bastard seines Hauses ist Tyrion ein (Halb-) Mann, der versucht mit seinem Verstand weiter zu kommen – seinen Vater kann er es niemals recht machen und irgendwann merkt selbst Tyrion, dass Blut nicht immer dicker ist als Wasser. Hier sind die Bücher wiederrum wesentlich ergiebiger als die Serie und gerade die Gedanken von Tyrion zu lesen helfen viel dabei, die Handlung rund um die Intrigen der Ratsmitglieder zu verstehen. Das richtige Highlight seines Charakters kommt in den Büchern 5 & 6 zu Tragen – aber so viel will ich dann doch nicht spoilern.

Als drittes und letztes möchte ich dann noch Arya Starck nennen: Arya muss einen sehr harten und steinigen Weg gehen. Ist es für kleine Mädchen normalerweise relativ klar, wie ihr Leben als junge Lady auszusehen hat, ist Arya´s Leben wesentlich härter: Nachdem sie am Ende der ersten Staffel der Serie einen harten Schicksalsschlag hinnehmen mus ist der rest der Geschichte eine Reise voller Gefahren, Entbehrungen und Härte, die aber dabei helfen aus dem kleinen Mädchen keine verzogene Lady zu machen, sondern vielmehr das vielleicht stärkste (noch lebende) Mitglied ihres Hauses.

Aber nicht nur die Charaktere sondern auch die Bildsprache ist es, die vor allem die Serie sehr sehenswert macht. So sind die Schauplätze mehr als gut gewählt und vor allem die Stimmung wird durch den Einsatz der Filter gut unterstützt: Ist man mit Daenerys im Exil überwiegt ein helles und hartes Licht, dass die Härte von Dany´s Aufgabe gut zum Vorschein bringt – in Westeros sehen wir eher ein standardmässiges Mittelaltr- Setting, dass versucht, so viel von der Buchvorlage mitzunehmen, wie es in der bechränkten Zeit nur geht. Dass dabei auch Gewalt und Sex nicht zu kurz kommen (dürfen) ist klar: Denn im „Spiel der Throne“ wird nicht nur mit Intrigen gekäpft, sondern auch mit „Macht durch Sex“ und „Macht durch Dominaz“. In Game of Thrones wird gekämpft, gefoltert, gehurt und geliebt und das in einer Explizitheit, die imUS- TV durchaus nicht alltäglich ist.

Bei so einer umfangreichen Romanvorlage fragt man sich unweigerlich, wohin die reise denn gehen wird, wo am Ende alle offenen Fragen zusammen führen und ob es überhaupt ein „Ende“ gibt, denn wann ist es denn zu Ende? Welchen König will man am Ende auf dem Thron sehen, welche Charaktere werden am Ende ihre Entwicklung abgeschlossen haben? Und (ein bisschen Spoiler): Wird es am Ende einen Konflikt geben, der viel größer ist, als der Krieg um dem Thron?

[Gelesen] Herr aller Dinge

Ich habe zwar noch so einiges anderes in den letzten Tagen gelesen, aber ein Buch hat mich tief beeindruckt: Herr aller Dinge von Andreas Eschbach.

Inhaltsangabe vom Buchrücken: Als Kinder begegnen sie sich zum ersten Mal: Charlotte, die Tochter des französischen Botschafters, und Hiroshi, der Sohn einer Hausangestellten. Von Anfang an steht der soziale Unterschied spürbar zwischen ihnen. Doch Hiroshi hat eine Idee. Eine Idee, wie er den Unterschied zwischen Arm und Reich aus der Welt schaffen könnte. Um Charlottes Liebe zu gewinnen, tritt er an, seine Idee in die Tat umzusetzen und die Welt damit in einem nie gekannten Ausmaß zu verändern. Was mit einer bahnbrechenden Erfindung beginnt, führt ihn allerdings bald auf die Spur eines uralten Geheimnisses und des schrecklichsten aller Verbrechen …

Ich kann eigentlich keine Worte finden, wieso mich das Buch so tief getroffen hat… Andreas Eschbach beschreibt eine, nein eigentlich mehrere mögliche Ereignisse unserer Realität und kreiert dadurch eine Geschichte, die spannend, atemberaubend und emotional ist… klingt jetzt alles seltsam, aber ich denke man kann nur verstehen, wie sehr einen das Buch aufwühlt, wenn man es selbst gelesen hat: Definitiv eine Kaufempfehlung!

[Gelesen] Bunte Bücherrunde

Wieder mal ein paar Bücher durchgeackert – vielleicht ist ja für den einen oder anderen etwas dabei:

Das versteckte Experiment – Gerd Kramer

Jan Sörensen trifft im Internet auf eine Chat-Partnerin, die ihm nahezu alle Fragen über die Entstehung des Universums beantworten kann. Sie weckt seine Neugier, bringt ihn zum Staunen und verändert sein Bild von der Welt. Jan merkt zunächst nicht, dass sie einen raffinierten Plan verfolgt. Sie will ihn für ein Vorhaben gewinnen, das die Menschheit vor einer Katastrophe bewahren soll. Die Gefahr ist keine Fiktion, sie ist physikalische Realität.

Ein wirklich packendes Buch, das noch dazu voller Wissenschaft steckt… sicherlich teilweise nicht ganz tagesaktuell, aber für einen Physikeinsteiger spannend erklärt.

Acht Wochen verrückt – Eva Lohmann

»Der Tag, an dem ich in die Klapse komme, ist ein Donnerstag« – so beginnt Eva Lohmanns autobiographischer Roman: Ihre Heldin Mila ist müde, unendlich müde und traurig. Dabei ist sie noch keine dreißig. Aber der Jobfrisst sie auf, und der Sinn ihres Daseins ist ihr aus dem Blick geraten. Mit Depression und Burnout wird sie in eine psychosomatische Klinik eingewiesen, auch wenn das bei ihren ambitionierten Eltern alles andere als populär ist und nicht nur bei ihrem Freund eine gewisse Beängstigung auslöst. Denn niemand von denen, die an einen solchen Ort kommen, ist doch normal, oder? Aber wie verrückt ist Mila eigentlich? Und kann man unter lauter Kranken überhaupt den Weg zurück ins richtige Leben finden?»Acht Wochen verrückt«, der so unverstellte wie pointierte Roman über das Verrücktsein in normierten Zeiten. Von einer Erzählerin, deren scharfe Beobachtungsgabe niemanden verschont.

Ein König für Deutschland – Andreas Eschenbach

Wir schreiben das Jahr 2009. Im Dom zu Aachen soll ein neuer deutscher König gekrönt werden. Und niemand versteht, wie es soweit kommen konnte. Einmal König sein – die Macht haben, Dinge zu verändern. Mit gesundem Menschenverstand die Welt geraderücken. Was wäre, wenn man tatsächlich plötzlich die Möglichkeit dazu hätte? Könnten Sie der Versuchung widerstehen? Kann Simon König es? Die Frage stellt sich ihm, als er in den Besitz eines Computer-Programmes kommt, mit dem sich die Resultate von Wahlmaschinen manipulieren lassen. Was dann geschieht, hätte er sich in seinen wildesten Träumen nicht vorzustellen gewagt …

Evolution – Steven Baxter

Stephen Baxters neuer umfangreicher Roman unternimmt nicht weniger als eine Geschichte der Evolution, angefangen bei den ersten, rattenhaften Primaten über die so genannte „Moderne“ bis hunderte Millionen von Jahren in die Zukunft. Dabei ist eine Naturgeschichte entstanden, die einen sonst oft trocken abgehandelten Stoff spannend erzählt, und uns außerdem Dinge vor Augen führt, die nur ein Visionär vom Kaliber Baxters vorauszusehen wagt.

Den Zusammenhang der einzelnen Abschnitte bildet ein einzelner DNS-Strang, der dem Paläontologen Joan Useb im Jahre 2031 eingepflanzt wird. Das wirkt etwas künstlich, denn die Abstammung Usebs von Dinosauriern, Affen und antarktischer Fauna aus dem Pleistozän ist mehr als zweifelhaft. Aber es erfüllt seinen Zweck, Baxters Folge von spekulativen Essays zu einem größeren Ganzen zu verknüpfen. Und so nimmt uns der Autor bei der Hand und zeigt uns ausgesprochen detailreich, wie sich manche evolutionäre Entwicklungen durchsetzen, andere der Vergessenheit anheim fallen, und erinnert uns immer wieder daran, dass jede noch so lange „Zwischenzeit“ nur ein Augenzwinkern ist, macht man sich bewusst, wie viele Jahrmillionen das Buch insgesamt umfasst.

Andymon – Angelika & Karl- Heinz Steinmüller

Als Andymon, der erste Roman von Angela und Karlheinz Steinmüller, 1982 erschien, löste er unter Science-Fiction-Lesern in der DDR wahre Begeisterungsstürme aus. Noch 1989 wurde er bei einer Leserumfrage zum beliebtesten ostdeutschen Science-Fiction-Roman gewählt. Als zweiter Band innerhalb der Steinmüller-Werkausgabe ist Andymonnun in einer von den Autoren überarbeiteten Neufassung wieder erhältlich, ergänzt um ein ausführliches Nachwort.

Ein automatisch gesteuertes Raumschiff befindet sich seit tausenden von Jahren auf dem Weg zu einem Planeten, der die nötigen Voraussetzungen für die menschliche Besiedlung bietet. Nach all der Zeit beginnt sich in seinem Inneren nun wieder der Funke des Lebens zu regen. Der Junge Beth ist einer der ersten Menschen, die aus eingefrorenen Eizellen das Licht der Welt erblicken, aufgezogen von Robotern und behütet vom Schiffscomputer. Doch bevor Beth und seine Geschwister die Steuerung des Schiffes übernehmen können, müssen sie sich mit dem Wissen ganzer Generationen vertraut machen, das in den Datenbanken des Computers gespeichert ist.

Bei ihrer Ankunft erweist sich die neue Heimat Andymon als karge Wüste mit einer für Menschen giftigen Atmosphäre. All ihre Kräfte und Fähigkeiten werden nötig sein, um aus dem Planeten das blühende Paradies zu machen, das sie sich seit langem erträumen. Doch das ist längst nicht die einzige Herausforderung, der sich Beth und seine Gefährten gegenüber sehen. Nachfolgende Generationen jüngerer Geschwister haben gänzlich eigene Vorstellungen über die Form der Besiedlung des Planeten, die den Erfolg des gesamten Vorhabens in Frage stellen.

Wer abnimmt, hat mehr Platz im Leben – Bernd Stelter

Lebendgewicht 130 Kilo. Bernd Stelter war auf dem besten Weg, richtig dick zu werden. Sein Lieblingsgetränk war Bratensoße, und wenn er das Handy von der linken in die rechte Hand wechseln wollte, musste er werfen. Ein zweistelliges Gewicht hatte er zuletzt bei der Einschulung auf die Waage gebracht. So konnte es nicht weitergehen. Bernd verschrieb sich ein intensives Trainingsprogramm, allerdings nicht ohne vorherigen Gesundheitscheck ═ eine herbe Enttäuschung, beim Leistungstest der Sporthochschule landete er in der Schwangerengruppe. In seinem Buch sagt Bernd Stelter, wie er es dennoch geschafft hat und was einen Mann überhaupt dazu treibt, in wenigen Monaten knapp dreißig Kilo abzuspecken. Mit vielen lustigen Geschichten über Sport, furchtbar gesunde Ernährung und allerhand praktische Tipps zum Selberausprobieren.

Das waren zwar noch lange nicht alle Bücher, die ich gelesen habe, aber den rest hat ein Firefox Absturz verschluckt… nicht nett :/

[Gelesen] Replay – Das zweite Spiel

Sonst stelle ich ja eine Liste ins Netz, mit den Büchern, die ich so gelesen habe. Ds sind dieses Mal auch wieder eine ganze menge (7 oder so), aber eines davon hat mich sehr beeindruckt, weswegen es einen Einzeleintrag bekommt: Replay – Das zweite Spiel. Die Idee hinter dem Buch ist nicht neu und wurde auch schon in vielen anderen Medien weiter verarbeitet (Man denke nur an „Und täglich grüßt das Murmeltier“) – „Was wäre, wenn man sein Leben nochmal leben könnte?“

Im Grunde ist die Story simpel: Jeff stirbt mit 39 Jahren an einem Herzinfarkt und erwacht wieder als 18 Jähriger – er hat eine neue Chance bekommen. Doch es bleibt nicht bei dieser einzigen Chance und so muss (darf) er sein Leben wieder und wieder leben. Später findet er sogar noch jemandem, dem es genauso geht.

Ich will nicht zuviel vorweg nehmen, aber neben dem faszinierenden Grundgedanken ist es vor allem das Spiel mit den Möglichkeiten und die komplexen emotionalen Zustände und Veränderungen, die die beiden Hauptcharaktere erleben (dürfen), die das Buch so … intensiv… machen.

Ich kann jedem, der sich selbst schon mal die Frage gestellt hat: „Was wäre, wenn ich nochmal neu anfangen könnte?“ nur empfehlen, das Buch zu lesen… 5 Sterne gibts von mir auf jeden Fall

[Durchgelesen] Ein neuer Schwung Bücher

Zur Zeit läufts bei mir mit dem Lesen ziemlich… Also wie immer gibt´s hier einen kleinen Überblick – vielleicht ist ja für den einen oder anderen etwas dabei:

Constantin Gillies – Der Bug

Es soll sein letzter großer Auftritt werden. Aber schon nach einem Satz bricht der legendäre Computerpionier Charles Irving tot zusammen. Zurück bleibt nur sein Laptop, Baujahr 1982. Die Datenretter Nick und Kee sollen das digitale Erbe sichern, doch der Routinejob entpuppt sich als Falle: Unbekannte verfolgen die Freunde, hören sie ab, brechen in Nicks Haus ein. Aus den Jägern der verlorenen Daten werden über Nacht selbst Gejagte. Eine atemlose Flucht durch die Zeitzonen beginnt – immer auf der Spur von Irvings letztem Geheimnis. Und das scheint mehr wert zu sein als ein Menschenleben.
Die lang erwartete Fortsetzung des Kultromans „Extraleben“!

Die „Retro“ Romane von Gillies mag ich wirklich gerne – hoffentlich gibt es bald eine Fortsetzung der „Abenteuer“ von Kee und Nick.

Peter David- Worfs erstes Abenteuer

Kadett Worf ist der erste Klingone, der nach dem Friedensschluss zwischen der Föderation und seinem Volk zum Studium an der Starfleet Akademie zugelassen wird. Als Abkömmling einer stolzen, kriegerischen Rasse, aber aufgewachsen in einer Menschenfamilie fällt es ihm besonders schwer, seine Identität zu finden: ist er noch Klingone, oder ist er schon fast ein Mensch geworden?

Und die anderen Kadetten machen es ihm nicht leicht, denn er entspricht mit seinem Äußeren dem Feindbild, das jahrelang an der Starfleet Akademie galt – und für manchen immer noch gilt.Als ein Routineflug zu einer Trainingsstation unerwartet in einer Katastrophe endet, beweist Worf, dass er Führungsqualitäten besitzt. Er schließt die anderen Kadetten zu einem Team zusammen, um gemeinsam das Schlimmste zu verhindern.

Peter David – Mission auf Dantar

Mysteriöse Raubüberfälle auf eine gemeinsame Kolonie der Föderation und der Klingonen auf dem abgelegenen Planeten Dantar drohen den labilen Frieden zwischen den beiden Rassen zu gefährden. Worf und eine Gruppe junger Kadetten werden mit ihrem Lehrer auf diese Welt entsandt, um die Vorfälle zu untersuchen.

Unversehens werden sie in einen Konflikt verstrickt, als fast gleichzeitig mit ihnen auch eine Untersuchungskommision der Klingonischen Akademie eintrifft. Konfrontiert mit Kadetten der anderen Seite, wachsen die Spannungen sprunghaft an und drohen ein Desaster heraufzubeschwören. Worf ist der einzige, der vielleicht noch im letzten Moment vermitteln könnte, aber über ihren Köpfen hat bereits eine Raumschlacht begonnen.

Peter David – Überleben

Kadett Worf ist der erste Klingone, der nach dem Friedensschluß zwischen der Föderation und seinem Volk zum Studium an der Starfleet-Akademie zugelassen wird. Als Abkömmling einer stolzen, kriegerischen Rasse, aber aufgewachsen in einer Menschenfamilie, fällt es ihm besonders schwer, seine Identität zu finden: Ist er noch Klingone, oder ist er fast schon ein Mensch geworden?

Und die anderen Kadetten machen es ihm nicht leicht, denn er entspricht mit seinem Äußeren dem Feindbild, das jahrelang an der Starfleet-Akademie galt – und für manchen immer noch gilt.
Als ein Routineflug zu einem Trainingssatelliten unerwartet in einer Katastrophe endet, beweist Worf, daß er Führungsqualitäten hat. Er schließt die anderen Kadetten zu einem Team zusammen, um gemeinsam das Schlimmste zu verhindern.

John Vornholt – Erobert die Flagge

Das erste Seminar an der Starfleet-Akademie ist schwer für Geordi. Dank des Visors ist seine Blindheit für ihn kein echtes Handicap, aber er ist eben doch nicht wie die anderen und das lassen sie ihn spüren.

Als er das As unter den Kadetten, Jack Pettey, in einem schwierigen Simulationsspiel besiegt, erringt er die Hochachtung seiner Klassenkameraden. Aber sein Rivale schwört ihm Rache. Die Gelegenheit ergibt sich früher als erwartet, als sie beide in einem gemischten Team nach Saffair geschickt werden, einem Planeten mit geringerer Schwerkraft als auf der Erde.

Papa ante Palma – Stefan Keller

Stefan liebt die hübsche Lucia, eine temperamentvolle Spanierin. Gemeinsam träumen sie davon, in ihre Heimat auszuwandern – natürlich aufs Festland. Erst bekommt seine Frau Zwillinge und dann einen Job auf Mallorca. Spanien ist ja prima, aber ausgerechnet die deutscheste aller Inseln? Dort erwarten sie schönheitsfanatische Mallorquiner, die trotz Gluthitze Haltung bewahren, Frauen, die gleichzeitig Maria und Josef heißen, und eine dörfliche Idylle fernab vom Ballermann. Eigentlich ist Stefan glücklich, aber hält das Inselparadies wirklich, was es verspricht?

[Durchgelesen] Bücherrunde

Wieder mal eine kleine Bücherrunde von mir – mal sehen, was diese Woche so alles durch meine Leseliste gerutscht ist…

Katja Kullmann – Generation Ally

“Generation Ally“ beschäftigt sich mit der typischen Frau um die Dreißig. Das heißt einer Frau, die eine gute Bildung genossen hat, berufstätig ist, vielleicht erfolgreich, in jedem Fall karrierebewusst. Eine Frau, die viel arbeitet, sich aber auch viel leisten kann, die auf ihren eigenen Beinen steht und die sex- und, was noch wichtiger ist, lifestyleerfahren ist. Die „alles und jemanden“ will.

Weil die Protagonistin der gleichnamigen Kultserie „Ally McBeal, eine erfolgreiche Anwältin, die moderne Frau repräsentiert, dient der Begriff zur Bezeichnung einer ganzen Generation. Sicherlich ist einiges in dieser Bestandsaufnahme von Katja Kullmann überzogen, vielleicht sogar verzerrt, wenn aber nur manches an diesem ernüchternden und sozialkritischen Generationsporträt stimmt, dann fragt man sich, was „modern“, „emanzipiert“ und “selbstbewusst“ heute bedeutet.

Katja Kullmann, geboren 1970, versucht mit ihrem ersten Buch zu zeigen, wie sich der Mainstream der zwischen 1965 und 1975 geborenen Frauen wirklich verhält, worauf ihr Lebenskonzept und ihre Wertevorstellungen basieren. Die Qualitäten der 80er (Markenwahnsinn) und der 90er (Lifestyle-Verblödung) bringt sie treffsicher auf den Punkt. Sie tut dies in der Ich-Form, was den Vorteil hat, dass sich ihre Altersgenossinnen leichter damit identifizieren können. Episoden und kleine, mit Wiedererkennungszeichen versetzte Alltagsgeschichten sollen die Adressatinnen wachrütteln.

Heute schon geträumt? – Alexandra Potter

Eine wunderbare romantische Komödie für alle, die das Träumen noch nicht verlernt haben …

„Hätte ich nur früher schon gewusst, was ich heute weiß“, denkt sich Charlotte Merryweather oft. Nie hätte sie etwas mit diesem Nichtsnutz angefangen, der ihr dann das Herz gebrochen hat. Sie hätte viel besser auf ihre Figur geachtet und ihr Geld nicht für so viele unnütze Dinge ausgegeben. Kein Wunder, dass sie begeistert ist, als sie nun mit Anfang dreißig ihrem früheren Ich begegnet und die Chance hat, all ihre Jugendsünden rückgängig zu machen. Aber ist ihr jetziges Leben als Geschäftsfrau im Dauerstress wirklich so perfekt? Vielleicht könnte ja die heutige Charlotte etwas von der unbeschwerten früheren lernen …

Ehebrecher und andere Unschuldslämmer – Kerstin Gier

Als die schwangere Studentin Louisa nach dem Tod ihres Vaters von der Stadt zurück zu ihrer Mutter zieht, ist sie fest davon überzeugt, daß sie in der ländlichen Idylle versauern wird. Doch schon bald stellt sie fest, daß es in ihrer Heimatgemeinde schlimmer zugeht als einst in Sodom und Gomorrha. Das ist vor allem die Schuld des frisch geschiedenen Pfarrers, der sich nicht nur um das Seelenheil, sondern auch um das körperliche Wohl seiner weiblichen Schäfchen bemüht und somit aus frommen Unschuldslämmern reißende Hyänen macht. Um sich den attraktiven Junggesellen zu angeln, greifen die Damen tief in die weibliche Trickkiste. Ein gnadenloses Spiel aus Lügen, Listen sowie kleineren und größeren Verbrechen beginnt. Als Louisa merkt, daß sogar ihre eigene Mutter darin verwickelt ist, stürzt auch sie sich Hals über Kopf in das Intrigenspiel …

Fischer Weltgeschichte Band 1 – Vorzeit

Dieser Band der „Fischer Weltgeschichte“ zeigt dem Leser, wie die Erde aussah, lange bevor im Zweistromland und in Ägypten die ersten Hochkulturen der Menschheitsgeschichte entstanden. Unter der Leitung der beiden Herausgeber, Dr. Marie-Henriette Alimen und Pater Marie-Joseph Steve (Centre National de la Recherche Scientifique, Paris), haben sich Prähistoriker aus aller Welt zusammengefunden und die Vorgeschichte der Kontinente beschrieben. Die Darstellung umfaßt die Jahrtausende vom ersten Auftreten des Menschen bis zur Eisenzeit, deren Beginn einen tiefen Einschnitt in der Entwicklung aller Kulturen bedeutet. Die Autoren stellen die besonderen Bedingungen ihres Faches heraus und geben so über die Vermittlung der Forschungsergebnisse hinaus Einblicke in die Methode ihrer Arbeit. Das Fehlen schriftlicher Quellen beschränkt die Forschung ganz auf die Auswertung materieller Quellen – also der archäologischen Funde. Gerade dieses Buch ist ein Musterbeispiel dafür, wie sich heute auch die Geschichtswissenschaft mehr und mehr der modernen naturwissenschaftlichen Erkenntnisse und Arbeitsweisen bedient. Die Verfasser schildern etwa, wie sie mit Hilfe physikalischer und chemischer Gesetze ihre Primärquellen (z. B. Steine, Pflanzen- und Knochenreste) datieren und so zu greifbaren Vorstellungen vom Wesen der prähistorischen Welt gelangen. – Der Band ist in sich abgeschlossen und mit Abbildungen, Kartenskizzen und einem Literaturverzeichnis ausgestattet. Ein Register erleichtert dem Leser die rasche Orientierung.

Kleine Bücherrunde

Und wiedermal Zeit die Bücher, die ich letzte Woche durchgelesen habe kurz vorzustellen – vielleicht ist ja für den einen oder anderen etwas dabei:

Extraleben – Constantin Gillies

Eigentlich wollen Nick und Kee nur ihren Commodore 64 abstauben. Noch einmal in die Welt von Space Invaders, Pac-Man und Donkey Kong zurückreisen. Doch der Nostalgietrip endet mit einer Überraschung: In einem Spiel aus den Achtzigern entdecken die alternden Joystickhelden eine geheime Botschaft: „WELCOME TO DATACORP“. Plötzlich erwacht der alte Hackerinstinkt wieder. Die Freunde gehen im Dschungel der Bytes auf die Jagd – und entdecken eine weitere Spur: Sie führt nach Iowa, mitten in die amerikanische Provinz. Jetzt gibt es kein Zurück mehr. Von der digitalen Schnitzeljagd magisch angezogen, tritt das Duo die Reise in die USA an. Für die Hobby-Computerarchäologen beginnt eine Odyssee um die halbe Welt – und durch die Geschichte der Games. Doch am Ende wird das Spiel ernster, als die Freunde ahnen.

Das Buch ist zwar etwas langatmig und nicht ubedingt das, was man als Aufreged bezeichnen würde, aber gerade die Wendung am Ende befriedigt den Leser wirklich und lässt einen sein eigenes Leben reflektieren… Ich werd´s wieder lesen 🙂

Kerstin Gier – Für jede Lösung ein Problem

Gerri schreibt Abschiedsbriefe an alle, die sie kennt, und sie geht nicht gerade zimperlich mit der Wahrheit um. Nur dummerweise klappt es dann nicht mit den Schlaftabletten und dem Wodka ═ und Gerris Leben wird von einem Tag auf den anderen so richtig spannend. Denn es ist nicht einfach, mit seinen Mitmenschen klarzukommen, wenn sie wissen, was man wirklich von ihnen hält!

Ein Frauenbuch eben – ja, ich lese sowas, wenn ich seichte Unterhaltung brauche und das ist ein ziemlich gutes Exemplar. Ich mag die Schreibweise von Kerstin Gier und denke es wird nicht das letzte Buch von ihr bleiben, dass sich auf meinem EBook Reader findet.

Star Trek Destiny – Gewöhnliche Sterbliche

Das Mega-Crossover geht weiter! Auf der Erde versammelt Föderationspräsident Nanietta Bacco Verbündete und Gegenspieler, um eine verzweifelte letzte Verteidigungslinie gegen die drohende Borg-Invasion zu bilden. Im tiefen Raum verbünden sich Captain Jean-Luc Picard und Captain Ezri Dax, um den Weg des Kollektivs zum Alpha-Quadranten abzuschneiden. Eine halbe Galaxie entfernt haben Captain William Riker und die Besatzung des Raumschiffes Titan Kontakt mit den zurückgezogenen Caeliar aufgenommen Überlebende einer stellaren Katastrophe, die vor zweihundert Jahren zu Rissen im Gefüge von Raum und Zeit geführt und so eine Spirale aus Unvermeidbarkeit geschaffen hat, die einen weiteren Captain mit seiner Mannschaft einem Fegefeuer ausliefert, aus dem sie niemals entkommen können. Jetzt werden die äußerst fotschrittlichen Caeliar kein weiteres Eindringen in ihre Abgeschiedenheit oder in die Heiligkeit ihrer Großen Arbeit dulden … Denn die kleinen, begrenzten Leben bloßer Sterblicher fallen in den Plänen der Götter nicht weiter ins Gewicht. Doch selbst Götter müssen einsehen, dass sie die Menschen auf ihre Gefahr unterschätzen.

Verschwörung beim Heurigen – Paul Grote

Der Mensch, der Wein – und das Böse.Eine Lüge, eine zerrüttete Ehe und der tödliche Unfall der Winzerin Maria – oder war es Mord? Kein guter Start für den Urlaub am Neusiedler See. Dabei ist Carl Breitenbach, Mitglied des Stuttgarter Weinclubs, nur wegen Maria hier. Seine Frau Hanna, eine passionierte Surferin, rächt sich auf ihre Weise, und als Carl ins Visier der Polizei gerät, begreift er, dass er den Fall selbst lösen muss.

Durchgelesen

Wieder einmal sind ein paar Tage vergangen und weil es auf der Spiele- Front nichts Neues gibt, dachte ich ich stelle wieder ein paar Bücher vor, die ich durchgelesen hab.

Star Trek Destiny I: Götter der Nacht

Ein halbes Jahrzehnt nach dem Dominion-Krieg und mehr als ein Jahr nach Aufstieg und Fall des Praetors Shinzon, kehrt die größte Geißel der Galaxis zurück, um der Föderation verheerenden Schaden zuzufügen – und dieses Mal besteht ihr Ziel in nichts geringerem als der vollkommenen Auslöschung.
Andernorts, tief im Gamma-Quadranten, wird ein uraltes Rätsel gelöst. Ein Raumschiff der ersten Generationen der Erde, seit Jahrhunderten verschollen, wird tot und verlassen auf einem einsamen Planeten gefunden. Aber seine Entdeckung, so weit von seinem Zuhause entfernt, hat beunruhigende Fragen aufgeworfen und die Antworten greifen zurück auf einen Überlebenskampf, den einst ein Captain und ihre Mannschaft an die Grenzen ihrer Menschlichkeit gebracht hatte.

Von diesem erschreckenden Unruheherd beginnt eine apokalyptische Odyssee, die Zeit und Raum umfassen, die Vergangenheit enthüllen, die Zukunft bestimmen und drei Captains – Jean-Luc Picard von der U.S.S. Enterprise, William Riker von der U.S.S. Titan und Ezri Dax von der U.S.S. Aventine – zeigen wird, dass manche Schicksale unabwendbar sind.

Die Mütter Mafia – Kerstin Gier

Die Mütter-Mafia” ist eine satirisches Buch über Super-Mamis in der Nachbarschaft und wie man sich gegen sie wehrt. Unterhaltsam, ironisch und leicht zu lesen, ein Buch mit Witz, Gefühl und einem Stückchen Wahrheit.

Constanze landet mit dem vierjährigen Sohn und der pubertierenden Tochter in einem altmodischen Haus voller Mahagoni in einer Vorstadt-Siedlung – ihr Ehemann schob sie ins Haus seiner Eltern ab, nachdem er sich von ihr getrennt hatte. Dort trifft sie auf böse Nachbarn und auf die “Mütter-Society”, Super-Mamis, deren ganzes Leben ein Wettbewerb darum ist, wie erfolgreich ihre Kinder und ihr Mann sind. Natürlich sind ihre Kinder hochbegabte Wunderkinder und sollen mit zwei Jahren perfekt Chinesisch sprechen, mit vier Jahren eine Professur an der Uni innehaben. Die Supermütter haben immer einen Erziehungsratschlag bereit und kennen alle Koryphäen der frühkindlichen Bildung. Die chaotische Constanze steht dem fassungslos gegenüber. Und schnell stellt sie fest, dass hier nur überlebt, wer sich der streng geheimen “Mütter-Mafia” anschließt…

Beste Unterhaltung – wer Wert darauf legt, dass die lieben Nachbarn einen als “normal” sehen, sollte das Buch nicht auf dem Balkon lesen – Lachanfälle sind garantiert. Auch bestens geeignet als Geschenk (nicht nur) für Mütter oder werdende Mütter – wer würde sich und die Eltern der Kleinen aus dem Kindergarten, dem Pekip-Kurs, der Bastelrunde nicht wiedererkennen. Ob Mafia-Mütter oder Society-Mütter – schwarzweiß gemalt wird in der “Mütter-Mafia” übrigens nicht: jeder hat hier seine kleinen Macken und Menschlichkeiten.

Frank Gerbert – Wandern

Früher ist er bloß mit der Seilbahn nach oben gefahren und dann bergab gestolpert. Doch plötzlich studiert Frank G. Landkarten, versucht seinen schlaffen Körper zu stählen und verschwendet sein Erspartes für eine angeblich notwendige Ausrüstung. Aus dem bis dahin unbescholtenen Angestellten ist ein Wanderfreak geworden. Bald gleitet er vollends hinunter in die Abgründe der Sucht und des Grand Canyon, er überschreitet die Grenzen des gesunden Menschenverstands sowie die Alpen. Gängige Wanderziele wie Island, Patagonien und Neuseeland reichen ihm nicht mehr – nun müssen es so exotische Gegenden wie die Eifel und das Sauerland sein. Ein äußerst unterhaltsames Bekenner-Buch.

Wolfgang Büscher – Hartland

Zu Fuß in das Herz Amerikas, drei Monate lang, 3500 Kilometer von Nord nach Süd: Wolfgang Büscher hat das Abenteuer gewagt. Er lässt sich durch die schneebedeckte Prärie Nord-Dakotas treiben, entdeckt den verlassenen Ort Hartland, der einst Heartland hieß, und freundet sich in den Great Plains mit einem rätselhaften indianischen Cowboy an. Dann folgt er der Route 77 von Nebraska bis zum Rio Grande. Bob Dylan nannte diese historische Straße einmal das eigentliche Herz Amerikas, ihr entlang lasse sich der Geist des Landes einfangen. In Kansas muss Büscher mit gespreizten Armen am Wagen des Sheriffs stehen, auf offener Landstraße, er schläft in gespenstischen Motels und viktorianischen Herrenhäusern, flieht aus einem Nachtasyl, wird von Hunden gejagt. Dann Texas. Ranches, groß wie kleine Staaten, die Hitze des Südens. Bei Waco, wo einst die bewaffnete Davidianer-Sekte wochenlang vom FBI belagert wurde, trifft er den heutigen Sektenchef, der Wahnsinn lebt. Büscher lässt sich weiter treiben, immer weiter nach Süden, bis er schließlich in der mexikanischen Wüste verschwindet.

Bücher und so…

Wer mich kennt weiß, dass ich viel lese. Aufgrund der modernen Technik lese ich auch immer mindestens 4 Bücher gleichzeitig. Ein altmodisches Paperback Buch zu Hause, ein Buch auf dem IPod Touch, eines auf meinem Ebook Reader und eines für die Mittagspause in Firefox. So kommt ganz schön was zusammen und ich dachte mir ich gebe mal einen kleinen Überblick – vielleicht ist ja für den einen oder anderen etwas dabei:

Hartland – Wolfgang Büscher

Wolfgang Büscher wagte ein großes Abenteuer: Alleine wanderte er zu Fuß 3500 km durch Amerika, von der Prärie North Dakotas, durch das verlassene Örtchen Hartland und den Great Plains, bis zur legendären Route 77 von Missouri bis zum Rio Grande. Dabei erlebte er jede Menge Abenteuer und lernte interessante Menschen kennen. Amerikanische Klischees über Land und Leute bestätigten sich oder wurden revidiert. Büscher ließ sich durch dieses aufregende Land treiben, bis er den Süden in Mexiko erreichte. Seine Erlebnisse schrieb Wolfgang Büscher in einem etwas anderen Reisebuch nieder, das gerade veröffentlicht wurde.

Gut geschrieben, für jemanden wie mich, den vor allem das zentrale Amerika und solche „Aussteigertouren“ interessieren also die perfekte Mischung. Ganz durch bin ich noch nicht, deswegen auch keine abschließende Wertung, aber einen Blick wert ist es für Genrefans auf jeden Fall.

Der Frühjahrsputz – Jennifer Crusie

Quinn McKenzie, 35, wäre eine Bilderbuch-Schwiegertochter: attraktiv, gebildet und in keinster Weise zu Diskussionen neigend. Bill Hilliard, ihr Freund seit High-School-Tagen, Sportskanone und begehrtester Mann am Platz, sieht daher einem ihrer erneuten Anfälle von umotivierter Tierliebe gelassen ins Auge: Nicht zum ersten Mal bringt Quinn einen streunenden Hund mit nach Hause, den Bill nicht zum letzten Mal schnellstens wieder hinausbefördert. Denn normalerweise läßt sich Quinn problemlos davon überzeugen, daß ein Hund nur Dreck und Ärger macht.

Doch bei Katie, der Mischlingshündin mit dem seltsamen Blick, schaltet Quinn auf einmal auf stur. Wie Schuppen fällt es ihr plötzlich von den Augen, daß ihr Leben so langweilig ist wie Bills heißgeliebter beigebrauner Teppich – den sie noch nie leiden konnte. Die Konsequenz: Sie zieht kurzerhand aus.

Diese Entscheidung ist folgenreich, denn sowohl Quinns beste Freundin Darla, die als Friseuse imme rüber alles in der Kleinstadt informiert ist, als auch Quinns Mutter haben schon lange das Gefühl, daß sich in ihrem Leben etwas ändern sollte: Fade und langweilig sind ihre Ehen geworden und benötigen dringend etwas Politur. Doch erst als Quinn demonstriert, wie einfach das ist, kann der Frühjahrsputz beginnen. Und Quinn setzt alles daran, diesmal den richtigen Mann zu erorbern – Widerstand ist zwecklos.

Ja, ich lese „Frauenbücher“ – und das ist ein ziemlich gutes, wie ich finde. Für alle weiblichen Leser, die ein Strandbuch brauchen, bei dem man nicht viel nachdenken muss, wäre dieses Buch sicher einen Kauf wert.

Das Blockhaus am Denali – Dieter Kreuzkamp

Der weit gereiste Abenteurer Dieter Kreutzkamp folgt wieder einmal dem Ruf der Wildnis, als ihm eine alte Freundin ein Blockhaus in der Nähe des majestätischen Mount Denali zur Verfügung stellt. Dort erwarten ihn alle Facetten Alaskas: Schlittenhunderennen am Polarkreis, Faltboottour auf dem Yukon, Begegnungen mit Braunbären, Schneesturm, Einsamkeit, Angst, Euphorie, … Dieter Kreutzkamp kennt die Spielarten der Wildnisgefühle. Doch in diesem Buch begnügt er sich nicht damit, seine eigenen aufregenden Erlebnisse zu schildern – er trifft einige der legendären Trapper und lässt sich ihr Leben erzählen. Eine Fundgrube voller Geschichten aus einem wilden Land!

Gerade bei diesem Wetter finde ich die Vorstellung schön, alleine in den kalten Weiten Alaskas zu sein und Ruhe vor allem zu haben… Zum abschalten und Gänsehautbekommen auch im Sommer!

 

Das Mitternachtskleid – Terry Pratchett

Tiffany Weh, vielversprechende Junghexe im Teenageralter, hat es nicht leicht. Denn die alltägliche Hexerei erweist sich als ziemlich anstrengend, und ganz bestimmt ist es nicht damit getan, den lieben langen Tag fröhlich auf einem Besen herumzusausen. Dennoch gibt Tiffany ihr Bestes – bis etwas uraltes Böses aus einem tiefen Schlaf erwacht und mit ihm allerlei alte Schauergeschichten über böse Hexen. Bald kann man sich kaum noch mit einem spitzen Hut auf die Straße wagen. Und als wäre das nicht schon genug Ärger, fängt dieses uralte böse Wesen bald an, gezielt Jagd auf eine ganz spezielle vielversprechende Junghexe zu machen …

Ich liebe Terry Pratchett. Jedesa einzelne Buch von ihm und so ist auch dieses hier charmant, witzig, farbenfroh und unterhaltsam. Wer Fantasy und Humor mag, wird wohl kaum etwas besseres zu lesen finden. Meine Meinung. Punkt!

Das war´s auch schon mit meinen aktuellen Büchern. Mal sehen, ob ich es regelmässig schaffe, die hier rein zu stellen, denn diese 4 reichen z.B. für ca. eine Woche 🙂