[Durchgelesen] Ein neuer Schwung Bücher

Zur Zeit läufts bei mir mit dem Lesen ziemlich… Also wie immer gibt´s hier einen kleinen Überblick – vielleicht ist ja für den einen oder anderen etwas dabei:

Constantin Gillies – Der Bug

Es soll sein letzter großer Auftritt werden. Aber schon nach einem Satz bricht der legendäre Computerpionier Charles Irving tot zusammen. Zurück bleibt nur sein Laptop, Baujahr 1982. Die Datenretter Nick und Kee sollen das digitale Erbe sichern, doch der Routinejob entpuppt sich als Falle: Unbekannte verfolgen die Freunde, hören sie ab, brechen in Nicks Haus ein. Aus den Jägern der verlorenen Daten werden über Nacht selbst Gejagte. Eine atemlose Flucht durch die Zeitzonen beginnt – immer auf der Spur von Irvings letztem Geheimnis. Und das scheint mehr wert zu sein als ein Menschenleben.
Die lang erwartete Fortsetzung des Kultromans „Extraleben“!

Die „Retro“ Romane von Gillies mag ich wirklich gerne – hoffentlich gibt es bald eine Fortsetzung der „Abenteuer“ von Kee und Nick.

Peter David- Worfs erstes Abenteuer

Kadett Worf ist der erste Klingone, der nach dem Friedensschluss zwischen der Föderation und seinem Volk zum Studium an der Starfleet Akademie zugelassen wird. Als Abkömmling einer stolzen, kriegerischen Rasse, aber aufgewachsen in einer Menschenfamilie fällt es ihm besonders schwer, seine Identität zu finden: ist er noch Klingone, oder ist er schon fast ein Mensch geworden?

Und die anderen Kadetten machen es ihm nicht leicht, denn er entspricht mit seinem Äußeren dem Feindbild, das jahrelang an der Starfleet Akademie galt – und für manchen immer noch gilt.Als ein Routineflug zu einer Trainingsstation unerwartet in einer Katastrophe endet, beweist Worf, dass er Führungsqualitäten besitzt. Er schließt die anderen Kadetten zu einem Team zusammen, um gemeinsam das Schlimmste zu verhindern.

Peter David – Mission auf Dantar

Mysteriöse Raubüberfälle auf eine gemeinsame Kolonie der Föderation und der Klingonen auf dem abgelegenen Planeten Dantar drohen den labilen Frieden zwischen den beiden Rassen zu gefährden. Worf und eine Gruppe junger Kadetten werden mit ihrem Lehrer auf diese Welt entsandt, um die Vorfälle zu untersuchen.

Unversehens werden sie in einen Konflikt verstrickt, als fast gleichzeitig mit ihnen auch eine Untersuchungskommision der Klingonischen Akademie eintrifft. Konfrontiert mit Kadetten der anderen Seite, wachsen die Spannungen sprunghaft an und drohen ein Desaster heraufzubeschwören. Worf ist der einzige, der vielleicht noch im letzten Moment vermitteln könnte, aber über ihren Köpfen hat bereits eine Raumschlacht begonnen.

Peter David – Überleben

Kadett Worf ist der erste Klingone, der nach dem Friedensschluß zwischen der Föderation und seinem Volk zum Studium an der Starfleet-Akademie zugelassen wird. Als Abkömmling einer stolzen, kriegerischen Rasse, aber aufgewachsen in einer Menschenfamilie, fällt es ihm besonders schwer, seine Identität zu finden: Ist er noch Klingone, oder ist er fast schon ein Mensch geworden?

Und die anderen Kadetten machen es ihm nicht leicht, denn er entspricht mit seinem Äußeren dem Feindbild, das jahrelang an der Starfleet-Akademie galt – und für manchen immer noch gilt.
Als ein Routineflug zu einem Trainingssatelliten unerwartet in einer Katastrophe endet, beweist Worf, daß er Führungsqualitäten hat. Er schließt die anderen Kadetten zu einem Team zusammen, um gemeinsam das Schlimmste zu verhindern.

John Vornholt – Erobert die Flagge

Das erste Seminar an der Starfleet-Akademie ist schwer für Geordi. Dank des Visors ist seine Blindheit für ihn kein echtes Handicap, aber er ist eben doch nicht wie die anderen und das lassen sie ihn spüren.

Als er das As unter den Kadetten, Jack Pettey, in einem schwierigen Simulationsspiel besiegt, erringt er die Hochachtung seiner Klassenkameraden. Aber sein Rivale schwört ihm Rache. Die Gelegenheit ergibt sich früher als erwartet, als sie beide in einem gemischten Team nach Saffair geschickt werden, einem Planeten mit geringerer Schwerkraft als auf der Erde.

Papa ante Palma – Stefan Keller

Stefan liebt die hübsche Lucia, eine temperamentvolle Spanierin. Gemeinsam träumen sie davon, in ihre Heimat auszuwandern – natürlich aufs Festland. Erst bekommt seine Frau Zwillinge und dann einen Job auf Mallorca. Spanien ist ja prima, aber ausgerechnet die deutscheste aller Inseln? Dort erwarten sie schönheitsfanatische Mallorquiner, die trotz Gluthitze Haltung bewahren, Frauen, die gleichzeitig Maria und Josef heißen, und eine dörfliche Idylle fernab vom Ballermann. Eigentlich ist Stefan glücklich, aber hält das Inselparadies wirklich, was es verspricht?

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[Durchgelesen] Bücherrunde

Wieder mal eine kleine Bücherrunde von mir – mal sehen, was diese Woche so alles durch meine Leseliste gerutscht ist…

Katja Kullmann – Generation Ally

“Generation Ally“ beschäftigt sich mit der typischen Frau um die Dreißig. Das heißt einer Frau, die eine gute Bildung genossen hat, berufstätig ist, vielleicht erfolgreich, in jedem Fall karrierebewusst. Eine Frau, die viel arbeitet, sich aber auch viel leisten kann, die auf ihren eigenen Beinen steht und die sex- und, was noch wichtiger ist, lifestyleerfahren ist. Die „alles und jemanden“ will.

Weil die Protagonistin der gleichnamigen Kultserie „Ally McBeal, eine erfolgreiche Anwältin, die moderne Frau repräsentiert, dient der Begriff zur Bezeichnung einer ganzen Generation. Sicherlich ist einiges in dieser Bestandsaufnahme von Katja Kullmann überzogen, vielleicht sogar verzerrt, wenn aber nur manches an diesem ernüchternden und sozialkritischen Generationsporträt stimmt, dann fragt man sich, was „modern“, „emanzipiert“ und “selbstbewusst“ heute bedeutet.

Katja Kullmann, geboren 1970, versucht mit ihrem ersten Buch zu zeigen, wie sich der Mainstream der zwischen 1965 und 1975 geborenen Frauen wirklich verhält, worauf ihr Lebenskonzept und ihre Wertevorstellungen basieren. Die Qualitäten der 80er (Markenwahnsinn) und der 90er (Lifestyle-Verblödung) bringt sie treffsicher auf den Punkt. Sie tut dies in der Ich-Form, was den Vorteil hat, dass sich ihre Altersgenossinnen leichter damit identifizieren können. Episoden und kleine, mit Wiedererkennungszeichen versetzte Alltagsgeschichten sollen die Adressatinnen wachrütteln.

Heute schon geträumt? – Alexandra Potter

Eine wunderbare romantische Komödie für alle, die das Träumen noch nicht verlernt haben …

„Hätte ich nur früher schon gewusst, was ich heute weiß“, denkt sich Charlotte Merryweather oft. Nie hätte sie etwas mit diesem Nichtsnutz angefangen, der ihr dann das Herz gebrochen hat. Sie hätte viel besser auf ihre Figur geachtet und ihr Geld nicht für so viele unnütze Dinge ausgegeben. Kein Wunder, dass sie begeistert ist, als sie nun mit Anfang dreißig ihrem früheren Ich begegnet und die Chance hat, all ihre Jugendsünden rückgängig zu machen. Aber ist ihr jetziges Leben als Geschäftsfrau im Dauerstress wirklich so perfekt? Vielleicht könnte ja die heutige Charlotte etwas von der unbeschwerten früheren lernen …

Ehebrecher und andere Unschuldslämmer – Kerstin Gier

Als die schwangere Studentin Louisa nach dem Tod ihres Vaters von der Stadt zurück zu ihrer Mutter zieht, ist sie fest davon überzeugt, daß sie in der ländlichen Idylle versauern wird. Doch schon bald stellt sie fest, daß es in ihrer Heimatgemeinde schlimmer zugeht als einst in Sodom und Gomorrha. Das ist vor allem die Schuld des frisch geschiedenen Pfarrers, der sich nicht nur um das Seelenheil, sondern auch um das körperliche Wohl seiner weiblichen Schäfchen bemüht und somit aus frommen Unschuldslämmern reißende Hyänen macht. Um sich den attraktiven Junggesellen zu angeln, greifen die Damen tief in die weibliche Trickkiste. Ein gnadenloses Spiel aus Lügen, Listen sowie kleineren und größeren Verbrechen beginnt. Als Louisa merkt, daß sogar ihre eigene Mutter darin verwickelt ist, stürzt auch sie sich Hals über Kopf in das Intrigenspiel …

Fischer Weltgeschichte Band 1 – Vorzeit

Dieser Band der „Fischer Weltgeschichte“ zeigt dem Leser, wie die Erde aussah, lange bevor im Zweistromland und in Ägypten die ersten Hochkulturen der Menschheitsgeschichte entstanden. Unter der Leitung der beiden Herausgeber, Dr. Marie-Henriette Alimen und Pater Marie-Joseph Steve (Centre National de la Recherche Scientifique, Paris), haben sich Prähistoriker aus aller Welt zusammengefunden und die Vorgeschichte der Kontinente beschrieben. Die Darstellung umfaßt die Jahrtausende vom ersten Auftreten des Menschen bis zur Eisenzeit, deren Beginn einen tiefen Einschnitt in der Entwicklung aller Kulturen bedeutet. Die Autoren stellen die besonderen Bedingungen ihres Faches heraus und geben so über die Vermittlung der Forschungsergebnisse hinaus Einblicke in die Methode ihrer Arbeit. Das Fehlen schriftlicher Quellen beschränkt die Forschung ganz auf die Auswertung materieller Quellen – also der archäologischen Funde. Gerade dieses Buch ist ein Musterbeispiel dafür, wie sich heute auch die Geschichtswissenschaft mehr und mehr der modernen naturwissenschaftlichen Erkenntnisse und Arbeitsweisen bedient. Die Verfasser schildern etwa, wie sie mit Hilfe physikalischer und chemischer Gesetze ihre Primärquellen (z. B. Steine, Pflanzen- und Knochenreste) datieren und so zu greifbaren Vorstellungen vom Wesen der prähistorischen Welt gelangen. – Der Band ist in sich abgeschlossen und mit Abbildungen, Kartenskizzen und einem Literaturverzeichnis ausgestattet. Ein Register erleichtert dem Leser die rasche Orientierung.

Kleine Bücherrunde

Und wiedermal Zeit die Bücher, die ich letzte Woche durchgelesen habe kurz vorzustellen – vielleicht ist ja für den einen oder anderen etwas dabei:

Extraleben – Constantin Gillies

Eigentlich wollen Nick und Kee nur ihren Commodore 64 abstauben. Noch einmal in die Welt von Space Invaders, Pac-Man und Donkey Kong zurückreisen. Doch der Nostalgietrip endet mit einer Überraschung: In einem Spiel aus den Achtzigern entdecken die alternden Joystickhelden eine geheime Botschaft: „WELCOME TO DATACORP“. Plötzlich erwacht der alte Hackerinstinkt wieder. Die Freunde gehen im Dschungel der Bytes auf die Jagd – und entdecken eine weitere Spur: Sie führt nach Iowa, mitten in die amerikanische Provinz. Jetzt gibt es kein Zurück mehr. Von der digitalen Schnitzeljagd magisch angezogen, tritt das Duo die Reise in die USA an. Für die Hobby-Computerarchäologen beginnt eine Odyssee um die halbe Welt – und durch die Geschichte der Games. Doch am Ende wird das Spiel ernster, als die Freunde ahnen.

Das Buch ist zwar etwas langatmig und nicht ubedingt das, was man als Aufreged bezeichnen würde, aber gerade die Wendung am Ende befriedigt den Leser wirklich und lässt einen sein eigenes Leben reflektieren… Ich werd´s wieder lesen 🙂

Kerstin Gier – Für jede Lösung ein Problem

Gerri schreibt Abschiedsbriefe an alle, die sie kennt, und sie geht nicht gerade zimperlich mit der Wahrheit um. Nur dummerweise klappt es dann nicht mit den Schlaftabletten und dem Wodka ═ und Gerris Leben wird von einem Tag auf den anderen so richtig spannend. Denn es ist nicht einfach, mit seinen Mitmenschen klarzukommen, wenn sie wissen, was man wirklich von ihnen hält!

Ein Frauenbuch eben – ja, ich lese sowas, wenn ich seichte Unterhaltung brauche und das ist ein ziemlich gutes Exemplar. Ich mag die Schreibweise von Kerstin Gier und denke es wird nicht das letzte Buch von ihr bleiben, dass sich auf meinem EBook Reader findet.

Star Trek Destiny – Gewöhnliche Sterbliche

Das Mega-Crossover geht weiter! Auf der Erde versammelt Föderationspräsident Nanietta Bacco Verbündete und Gegenspieler, um eine verzweifelte letzte Verteidigungslinie gegen die drohende Borg-Invasion zu bilden. Im tiefen Raum verbünden sich Captain Jean-Luc Picard und Captain Ezri Dax, um den Weg des Kollektivs zum Alpha-Quadranten abzuschneiden. Eine halbe Galaxie entfernt haben Captain William Riker und die Besatzung des Raumschiffes Titan Kontakt mit den zurückgezogenen Caeliar aufgenommen Überlebende einer stellaren Katastrophe, die vor zweihundert Jahren zu Rissen im Gefüge von Raum und Zeit geführt und so eine Spirale aus Unvermeidbarkeit geschaffen hat, die einen weiteren Captain mit seiner Mannschaft einem Fegefeuer ausliefert, aus dem sie niemals entkommen können. Jetzt werden die äußerst fotschrittlichen Caeliar kein weiteres Eindringen in ihre Abgeschiedenheit oder in die Heiligkeit ihrer Großen Arbeit dulden … Denn die kleinen, begrenzten Leben bloßer Sterblicher fallen in den Plänen der Götter nicht weiter ins Gewicht. Doch selbst Götter müssen einsehen, dass sie die Menschen auf ihre Gefahr unterschätzen.

Verschwörung beim Heurigen – Paul Grote

Der Mensch, der Wein – und das Böse.Eine Lüge, eine zerrüttete Ehe und der tödliche Unfall der Winzerin Maria – oder war es Mord? Kein guter Start für den Urlaub am Neusiedler See. Dabei ist Carl Breitenbach, Mitglied des Stuttgarter Weinclubs, nur wegen Maria hier. Seine Frau Hanna, eine passionierte Surferin, rächt sich auf ihre Weise, und als Carl ins Visier der Polizei gerät, begreift er, dass er den Fall selbst lösen muss.

Durchgelesen

Wieder einmal sind ein paar Tage vergangen und weil es auf der Spiele- Front nichts Neues gibt, dachte ich ich stelle wieder ein paar Bücher vor, die ich durchgelesen hab.

Star Trek Destiny I: Götter der Nacht

Ein halbes Jahrzehnt nach dem Dominion-Krieg und mehr als ein Jahr nach Aufstieg und Fall des Praetors Shinzon, kehrt die größte Geißel der Galaxis zurück, um der Föderation verheerenden Schaden zuzufügen – und dieses Mal besteht ihr Ziel in nichts geringerem als der vollkommenen Auslöschung.
Andernorts, tief im Gamma-Quadranten, wird ein uraltes Rätsel gelöst. Ein Raumschiff der ersten Generationen der Erde, seit Jahrhunderten verschollen, wird tot und verlassen auf einem einsamen Planeten gefunden. Aber seine Entdeckung, so weit von seinem Zuhause entfernt, hat beunruhigende Fragen aufgeworfen und die Antworten greifen zurück auf einen Überlebenskampf, den einst ein Captain und ihre Mannschaft an die Grenzen ihrer Menschlichkeit gebracht hatte.

Von diesem erschreckenden Unruheherd beginnt eine apokalyptische Odyssee, die Zeit und Raum umfassen, die Vergangenheit enthüllen, die Zukunft bestimmen und drei Captains – Jean-Luc Picard von der U.S.S. Enterprise, William Riker von der U.S.S. Titan und Ezri Dax von der U.S.S. Aventine – zeigen wird, dass manche Schicksale unabwendbar sind.

Die Mütter Mafia – Kerstin Gier

Die Mütter-Mafia” ist eine satirisches Buch über Super-Mamis in der Nachbarschaft und wie man sich gegen sie wehrt. Unterhaltsam, ironisch und leicht zu lesen, ein Buch mit Witz, Gefühl und einem Stückchen Wahrheit.

Constanze landet mit dem vierjährigen Sohn und der pubertierenden Tochter in einem altmodischen Haus voller Mahagoni in einer Vorstadt-Siedlung – ihr Ehemann schob sie ins Haus seiner Eltern ab, nachdem er sich von ihr getrennt hatte. Dort trifft sie auf böse Nachbarn und auf die “Mütter-Society”, Super-Mamis, deren ganzes Leben ein Wettbewerb darum ist, wie erfolgreich ihre Kinder und ihr Mann sind. Natürlich sind ihre Kinder hochbegabte Wunderkinder und sollen mit zwei Jahren perfekt Chinesisch sprechen, mit vier Jahren eine Professur an der Uni innehaben. Die Supermütter haben immer einen Erziehungsratschlag bereit und kennen alle Koryphäen der frühkindlichen Bildung. Die chaotische Constanze steht dem fassungslos gegenüber. Und schnell stellt sie fest, dass hier nur überlebt, wer sich der streng geheimen “Mütter-Mafia” anschließt…

Beste Unterhaltung – wer Wert darauf legt, dass die lieben Nachbarn einen als “normal” sehen, sollte das Buch nicht auf dem Balkon lesen – Lachanfälle sind garantiert. Auch bestens geeignet als Geschenk (nicht nur) für Mütter oder werdende Mütter – wer würde sich und die Eltern der Kleinen aus dem Kindergarten, dem Pekip-Kurs, der Bastelrunde nicht wiedererkennen. Ob Mafia-Mütter oder Society-Mütter – schwarzweiß gemalt wird in der “Mütter-Mafia” übrigens nicht: jeder hat hier seine kleinen Macken und Menschlichkeiten.

Frank Gerbert – Wandern

Früher ist er bloß mit der Seilbahn nach oben gefahren und dann bergab gestolpert. Doch plötzlich studiert Frank G. Landkarten, versucht seinen schlaffen Körper zu stählen und verschwendet sein Erspartes für eine angeblich notwendige Ausrüstung. Aus dem bis dahin unbescholtenen Angestellten ist ein Wanderfreak geworden. Bald gleitet er vollends hinunter in die Abgründe der Sucht und des Grand Canyon, er überschreitet die Grenzen des gesunden Menschenverstands sowie die Alpen. Gängige Wanderziele wie Island, Patagonien und Neuseeland reichen ihm nicht mehr – nun müssen es so exotische Gegenden wie die Eifel und das Sauerland sein. Ein äußerst unterhaltsames Bekenner-Buch.

Wolfgang Büscher – Hartland

Zu Fuß in das Herz Amerikas, drei Monate lang, 3500 Kilometer von Nord nach Süd: Wolfgang Büscher hat das Abenteuer gewagt. Er lässt sich durch die schneebedeckte Prärie Nord-Dakotas treiben, entdeckt den verlassenen Ort Hartland, der einst Heartland hieß, und freundet sich in den Great Plains mit einem rätselhaften indianischen Cowboy an. Dann folgt er der Route 77 von Nebraska bis zum Rio Grande. Bob Dylan nannte diese historische Straße einmal das eigentliche Herz Amerikas, ihr entlang lasse sich der Geist des Landes einfangen. In Kansas muss Büscher mit gespreizten Armen am Wagen des Sheriffs stehen, auf offener Landstraße, er schläft in gespenstischen Motels und viktorianischen Herrenhäusern, flieht aus einem Nachtasyl, wird von Hunden gejagt. Dann Texas. Ranches, groß wie kleine Staaten, die Hitze des Südens. Bei Waco, wo einst die bewaffnete Davidianer-Sekte wochenlang vom FBI belagert wurde, trifft er den heutigen Sektenchef, der Wahnsinn lebt. Büscher lässt sich weiter treiben, immer weiter nach Süden, bis er schließlich in der mexikanischen Wüste verschwindet.