[Durchgespielt] Asura´s Wrath

asuras wrath

Ein interaktiver Anime mit einer komplett durchgeknallten Story, die gerne ins gigantomanische abrutscht – das ist Asura´s Wrath. Capcom hat mit dem Titel eine sehr interessante Erfahrung abgeliefert – allerdings stimmt diese Aussage nur, wenn man irgendetwas mit Anime bzw. japanischer Erzählkunst im Allgemeinen anfangen kann. Ich für meinen Teil bin ja durch diverse JRPG´s vorbestraft und hatte so keine Probleme mit dem Grafikstil oder der Story – ich war sogar ziemlich begeistert. Und spätestens, wenn man im zweiten Kapitel gegen Gegner kämpft, die so groß sind wie ein ganzer Planet, dann denkt man sich nur: Kranker Shit! Ich will mehr!

Auf die Story will ich eigentlich gar nicht näher eingehen, denn die ist Kernstück des „Spiels“ und die sollte man ungespoilert erleben. Asura´s Wrath ist eine reinrassige Anime- Serie, die sich auch genauso spielt. In einzelne kurze Folgen unterteilt, in der Mitte eine „Werbepause“ um kurz verschnaufen zu können und mit einem netten Cliffhanger am Ende – so soll das sein. Man macht nichts anderes als sich mit Quick Time Events und relativ simplen Kämpfen durch die Story zu lavieren und den Grafikbombast auf sich wirken zu lassen – wem das nicht genug Spiel ist, der sollte lieber die Finger davon lassen, wer etwas damit anfangen kann oder allgemein Japanophil ist, der sollte definitiv einen Blick auf das Spiel werfen!

[Durchgespielt] Giana Sisters: Twisted Dreams

giana sisters twisted dreams

Das Remake des alten Commodore 64 Klassikers Giana Sisters ist gleichzeitig das Debut von Blackforest Games und das hat es durchaus in sich. GSTD ist ein waschechter Plattformer mit einem besonderen Twist – auf Knopfdruck wechselt man sowohl die Dimension als auch die Schwester – und gleichzeitig wechselt auch Grafik und Musik (und über diese tolle Musik habe ich mich ja schon einmal etwas länger ausgelassen). Das Spiel wird an einigen Stellen noch dazu ziemlich knifflig (bzw. je nach Können auch mal bockschwer) und um alle Diamanten zu finden ist schon einiges an Skill notwendig.

Dazu gibt es auch noch nette Bossgegner, die wie früher eine eigene Taktik benötigen. Alles in Allem ein wirklich gelungenes Spiel, dass vor allem für Kenner des Ur- Spiels einen Blick wert sein dürfte.

[Durchgespielt] Deadlight

deadlight

Deadlight fällt wieder einmal in dieSparte“Tolles Grafikdesign“, aber steckt auch ein gutes Spiel dahinter? Aber von Anfang an. Wir spielen Randall Wayne, einen der wenigen Überlebenden einer Zombie- Apokalypse und dürfen uns in 2D- Jump´n Shoot Manier durch ein paar sehr schön gestaltete Level arbeiten. Dazu können wir zum einen Springen und Klettern, zum anderen aber auch Pistole, Gewehr, Schleuder und Axt benutzen, um vorwärts zu kommen. Die Zwischensequenzen werden in Comic- Stil erklärt und die doch recht simple Geschichte weiß zumindest am Ende mit einem (vorhersehbaren) aber spannendem Ende aufzuwarten.

Es sollte aber nicht unerwähnt bleiben, dass das Spiel einem die doch recht kurze Spielzeit dadurch schwer macht, dass manche Passagen mehr oder weniger mehrmals gespielt werden müssen, um die geskripteten Ereignisse zu überleben, zum anderen ist die Steuerung gerade in zeitkritischen Missionen auf zu schwammig. Alles in Allem bleibt aber ein gutes, wenn auch kurzes Spiel, dass man durchaus mal spielen sollte, wenn man es im Angebot entdeckt.

[Durchgespielt] Binary Domain

binary domain

Ein Third Person Shooter von SEGA – schon mal eine ungewöhnliche Kombination. Und ungewöhnlich ist Binary Domain auch irgendwie: Das Setting spielt in der Zukunft, in der Roboter einen großen Teil der Arbeit für die Menschen übernehmen. Als dann aber bekannt wird, dass irgendjemand auch Roboter entwickelt, die von Menschen nicht mehr zu unterscheiden sind, ja teilweise selbst nicht wissen, dass sie Roboter sind, da ist die Politik in Aufruhr und die Europäer schicken ein Team, eine sogenannte Rost- Crew ins abgeschottete Japan, wo im Amada- Konzern der Urheber dieser sogenannten „Seelenlosen“ liegen soll.

Und hier kommen wir natürlich ins Spiel: Als hartgesottener Elitesoldat schießen wir uns in diversen Stages durch die Roboter- Armada, dass die Metallteile nur so spritzen. Das Ganze ist in etwa so anspruchsvoll wie in jedem Shooter und so war mein Fokus eher auf der ungewöhnlichen Story, die in Cut- Szenes zwischen den Ballereinlagen erzählt wird und durchaus durch die eine oder andere Wendung und nette moralische Frage glänzen kann.

Binary Domain war 2012 einer der Titel, die ein wenig aus der Masse herausstachen, aber doch irgendwie untergegangen sind – aus meiner Sicht zu unrecht, denn ich hab mich doch ca. 10 Stunden gut unterhalten gefühlt – wenn man dann noch einen besseren Zugang zu Third Person Shootern hat, dann ist es einen Kauf auf jeden Fall wert!

[Durchgespielt] Saints Row the Third

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Allzu viel kann ich eigentlich nicht mehr sagen: Bunt, schrill, krank und macht viel Spaß. Zumindest für die 20 Stunden, die ich rein gesteckt habe… wenn mal im restlichen Spieleuniversum nichts mehr los ist, komme ich sicher wieder zurück, so bleibt zu sagen, dass es ein schöner Zeitvertreib war…

[Durchgespielt] Quantum Conundrum

Quantum Conundrum

Portal 2.5 durchgespielt – zumindest kommt es mir so vor, nachdem ich Quantum Conundrum (QC) durchgespielt habe, und es ist kein Zufall, dass die Leaddesignerin beider Spiele diesselbe ist.  Das Grundsetting stimmt zumindest überein: Mittels Physik Puzzle und Nachdenken rätselt man sich von einem Raum in den nächsten und es stehen einem verschiedene Werkzeuge zur Verfügung. Allerdings hat man in QC keine Portal- Gun, sondern ein viel netteres Hilfsmittel: Dimensionskontrolle! Aber von Anfang an:

Ein kleiner Junge besucht seinen Onkel (?) in seinem Haus, findet diesen aber dort nicht vor – und noch schlimmer: Ein Experment des etwas verrückten Wissenschaftlers ist fehlgeschlagen, das haus komplett verriegelt und der Onkel nur als Stimme zu hören, der sich in einer seltsamen Dimensionstasche befindet. So weit so gut. Wenigstens bekommen wir als Spieler eine Anleitung, welche verschiedenen Werkzeuge uns zur Verfügung stehen. Den Anfang macht dabei der Wechsel zur „Fluffy Dimension“, eine Dimension in der alles 10x leichter ist (und exterm plüschig dargestellt). Natürlich mussx es dann auch noch eine „Heavy Dimension“ geben, in der alles 10x schwerer (und zB durch Laser nicht zerstörbar ist). Eine zeitlupendimension und eine Dimension mit umgekehrter Schwerkraft verfollständigen unsere „Fähigkeiten“ und so dürfen wir uns mit schnellem Dimensionwechsel und Hüpfeinlagen durch eine ordnetliche Anzahl unterschiedlicher Räume rätseln.

Diese Rätsel reichen von leicht bis hin zu knackschwer und manche der Hüpfpassagen sind zumindest mit Tastatur und Keyboard schon ziemlich hart und Finger- verknotend. (Ich sag dazu nur „Couchsurfing“!!!!!! Aaaargh!)

Auf jeden Fall darf man seinen Kopf schon sehr anstrengen, um immer auf eine richtige Lösung zu kommen – herausfordernd, aber machbar. Deutlich schwerer ist es dann schon das spiel durch Einsammeln von Figuren zu komplettieren, da diese meistens an ziemlich schwer erreichbaren Stellen sind. Nach 7 bis 8 Stunden hat man es dann aber doch geschafft und freut sich, eine (gute) Spielerfahrung reicher zu sein.

Fazit: Quantum Conundrum ist ein Must have für jeden Spieler, der Portal gerne gespielt hat

[Durchgespielt] Home

Home ist ein Horror- Adventure in Pixeloptik von Benjamin Rivers. So weit, so gut. Das Spielprinzip ist simpel: Man läuft durch verschiedene 2D Screens und kann mit Items interagieren, muss Rätsel lösen und Entscheidungen treffen und kommt so in der Story voran, die nur ca. 90 Minuten dauert. Besonders an dem Spiel ist aber, dass durch die getroffenen Entscheidungen nicht nur jeder Durchlauf einzigartig wird, sondern was das Spiel mit dem Spieler selbst anstellt. Am Anfang erwacht man als namenloser Protagonist ohne Erinnerungen in einem Haus und hat nur eine Taschenlampe bei sich – und kann sich nicht erinnern, wie er dorthin gekommen ist. Der Versuch nach Hause zu kommen und die „Dinge“ die man dabei erlebt sind der Kerninhalt des Gameplays.

Man kann nur schwer beschreiben, was das Spiel mit einem anstellt. Denkt man zuerst, dass man den Plot der Story zusammen gesetzt hat und weiß, was passiert ist, ändert sich das in den letzten Minuten des spiels noch einmal komplett und man starrt mehr odr weniger fassungslos auf den Bildschirm, weil sich seine schlimmsten Befürchtungen bewahrheitet haben und man versucht einen Weg zu finden, damit umzugehen.  Und an dieser Stelle wird das Spiel dann richtig packend, denn die weitere Vorgehensweise und die finalen Entscheidungen verraten weniger über das Spiel, dafür aber mehr über den Menschen, der die Spielfigur steuert und erlauben eine Reflexion auf sich selbst….

Ich kann „Home“ definitiv empfehlen und freue mich auf weitere Spiele von Rivers!

[Durchgespielt] X- Com: Enemy Unknown

Und wieder einmal ist die Welt gerettet: Endlich habe ich die Neuauflage von X-Com von Fireaxis durchgespielt und ich muss sagen, dass ich den doch sehr positiven Pressestimmen nur zustimmen kann. X-Com wurde optisch auf einen zeitgemäßen Stand gebracht, das Gameplay entschlackt und die langatmige Rundenstrategie schneller und zügiger gestaltet. Im Kern ist es aber immer noch dasselbe Spiel, dass ich vor 16 Jahren gespielt habe.

Sicher, die Story ist nicht aus Hollywood und die Optionen und Strategien, die man im Simulationsteil hat, mögen nicht sehr vielfältig sein, aber der Flow, den das Spiel früher schon hatte, ist immer noch da, wenn nicht stärker denn je. Denn immer gibt es nur noch das eine UFO, das man abschiessen muss, nur noch die eine Technologie, die man erforschen will und schon sind wieder 2 Stunden vergangen und man fragt sich, wohin die Zeit verflogen ist.

Und so, wie ich in den letzten Jahren schon immer mal wieder einen der ersten 3 Teile der Serie ausgepackt und wieder gespielt habe, so werde ich sicher auch mit der Neuauflage immer mal wieder einen neuen Versuch starten – es sei denn Fireaxis bringt einen Nachfolger zu X-Com auf den Markt.

[Durchgespielt] Edna bricht aus

Edna bricht aus ist ein Adventure von Dedaelic – und noch dazu ein ganz besonderes. Erst mal ein kurzer Abriss der Story: Edna ist in der Gummizelle eines Sanatoriums eingesperrt und sie hat so gut wie keine Erinnerungen mehr. Aber sie hat noch ihren Stoffhasen Harvey, der mehr oder weniger ein ausgelagertes Stück ihrer Psyche ist, und der mehr oder weniger hilfreiche Hinweise hat. Wie im Titel des Spiels schon vermerkt, muss und oder will Edna raus – raus aus der Zelle, raus aus dem Sanatorium und … nun ja, natürlich muss auch ein Geheimnis um Edna´s Vergangenheit gelüftet werden.

Sowohl die Charaktere, als auch die Rätsel und vor allem die Dialoge sind extrem abgedreht, oftmals sehr „krank“ und triefen nur so von schwarzem Humor. Vor allem Edna´s kranker Geist und der noch krankere von Harvey produzieren immer mal wieder extrem witzige Textzeilen. Ohne zu spoilern möchte ich auch noch sagen, dass die Stimmung des Spiels in Akt 2 und 3 nochmal extrem schwankt und das Ende des Spiels kommt dann auch ziemlich… anders als man denkt.

Alles in Allem ist Edna bricht aus ein wirklich witziges und einzigartiges Adventure, das man durchaus mal gespielt haben sollte.

 

 

 

[Durchgepielt] Fallout 3

Nun gut, „durchgespielt“ kann man das bei Fallout 3 nicht unbedingt nennen, aber immerhin bin ich am Ende der Story angekommen und habe den Abspann gesehen… Es gäbe noch so viel zu tun, so viel zu erleben, aber ganz ehrlich – ich weiß nicht, ob ich die Zeit und die Motivation haben werde, um noch weiter zu machen, die Addons zu spielen oder die unzähligen Orte zu bereisen, die ich noch nicht kenne.

Aber schön, mal wieder ein Ende eines Rollenspiels zu sehen, fragt sich, was als Nächstes auf meiner Liste steht: Eternal Sonata? Final Fantasy XIII-2? Star Ocean: The Last Hope? Oder etwas ganz anderes?

Es wird sich weisen, denke ich…