This!

 

 

Manchmal findet man im Internet wirkliche Offenbarungen… DAS brauche ich ganz sicher irgendwann mal. Njam, lecker!

 

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Vom Grillen

Heute mal etwas anderes – endlich kein Rumbrabbeln über Spiele, sondern ein Thema für echte Männer und/oder die ganze Familie: Grillen!

Grillen gehört im Sommer für mich absolut dazu – und Sommer ist so ca. ab Februar. (Kein Witz – Angrillen 2011 war am 8.2) Bei normalen männlichen Grillern sieht der Ablauf ja meistens so aus:

Die Frau hat alles eingekauft, mariniert das Fleisch, schneidet das Gemüse, macht Salat, kümmert sich um Teller, Besteck und was sonst noch zu einem gelungenen Grillen dazugehört und der Mann macht eigentlich nichts anderes als den Grill anzuzünden, Bier zu trinken und danach Fleisch zu wenden. Ab dann übernimmt wieder die Frau. An und für sich auch eine schöne Art draussen zu essen, aber bei mir sieht es meistens(!) ein wenig anders aus und ich übernehme den Großteil oben genannter Arbeiten.

Ich habe außerdem auch eine Abneigung gegen fertig verpackte und marinierte Fleischstücke, bei denen ich durch die tief dunkelrote Marinade noch nicht mal mehr sehen oder riechen kann, welche Qualität sie haben. Dasselbe gilt übrigens auch für Fisch: Im Ganzen ist er mir wesentlich lieber als filetiert, aber das ist eine andere Geschichte.

Grillen ist für mich ein Stück Lebenskultur. Einerseits, weil man meistens eher dann grillt, wenn die Familie zusammen kommt. Dann sitzt man um einen Tisch, isst, trinkt, redet und hat Spaß. Andererseits, weil es einfach entspannend ist. Sind einmal alle Vorbereitungen gemacht, muss man nur noch auflegen, wenden, verteilen. Dazu kommt natürlich, dass man nur beim Grillen gewisse leckere Dinge bekommt, die man sonst nie isst: Grillbrot zum Beispiel. Klingt ziemlich langweilig, ist aber der beste Auftakt jeder Grillsession: Ein oder zwei Runden Grillbrot, mit Olivenöl und Knoblauch oder mit Camembert und Kräutern und schon ist der Aufwand den Grill anzumachen amortisiert.

Ich persönlich mag am liebsten die Zeit vom Anzünden des Grillers bis zum Zusammenkommen der hungrigen Gäste. Man kann ganz in Ruhe ein Buch lesen, einen Podcast hören oder den Kräutern beim Wachsen zusehen, während man auf nüchternen Magen ein (oder zwei) Biere trinkt und sich entspannt. Sicher: ganz so optimal wie gerade geschildert läuft es selten ab, aber wenn, dann ist der perfekte Grillabend schon so gut wie sicher. Essen an sich ist ja ganz ok, aber Grillen ist besser!

Oder, wie es auf einem meiner T- Shirts steht: „Kaltes Bier & Totes Tier“ – das sollte immer das Sommermotto darstellen.

Heute mal ohne Games

In der letzten Zeit ist es in diesem Blog untypisch einheitlich: Eigentlich geht es nur um Spiele. Das ist zwar schön und gut, andererseits liegt es daran, dass ich außer Arbeit, meiner kleinen Maus und eventuell noch minimalen TV- Schnipseln nichts weiteres in meinem Real Life habe, dass blogenswert wäre.

Eine Sache gibt es aber doch noch, die ich derzeit so mache, denn ich komme seltsamerweise mal wieder dazu, mehr zu lesen als ein paar Seiten pro Tag. (Was zwar schon mehr ist, als beim Durchschnittsösterreicher, aber who cares?)

In der Arbeit habe ich für die Mittagspausen ein spannendes Buch liegen: Anständig Essen von Karen Duve – In diesem Buch wird ein Selbstversuch geschildert, der irgendwie bemerkenswert ist. Karen lebt jeweils 2 Monate nur von Bio- Lebensmitteln, Vegetarisch, Vegan und dann auch noch Fruktarisch und versucht, die gedanklichen Hintergründe einzufangen und fest zu halten. Das „anständig“ im Buchtitel bezieht sich also auf eine Geisteshaltung. Was ist mralisch vertretbar? Wie ist unsere Einstellung zu Tieren, der artgerechten Haltung, der Moral, ein Tier zu töten, um es zu essen? Ich bin zwar gerade erst am Anfang, finde es aber jetzt schon spannend.

Zu Hause ist die Lektüre etwas seichter, aber dafür „spannender“, da ich endlich dazu komme, die letzten Romane aus der „Das schwarze Auge“ – Serie nachzuholen. Außerdem habe ich Bill Bryson für mich entdeckt, einen US- stämmigen Briten, der „Wanderromane“ schreibt. er schildert manchmal langweilig, manchmal interessant seine Wanderungen, darunter auch der berümte Apalachian Trail (Dazu gibt es eine tolle Doku, die ihr googlen könnt). Ist zwar nicht unbedingt etwas für jeden, aber mir gefallen seine Bücher.

Zu guter letzt lese ich natürlich auch immer mal wieder in Baby- und Erziehungsbücher rein – man will sich ja ein wenig weiter bilden.