Totes Blog

Ich gebe ganz ehrlich zu, meine Blog-Tätigkeit findet zur Zeit auf einem anderen Blog statt und hier regiert der Stillstand. Ich hab aber auch nur wenig Zeit um zu schreiben, denn ich mache weiterhin Videos. Wenn ihr also Interesse daran habt, meine Gaming- „Karriere“ weiter zu verfolgen, dann schaut doch mal in meinen Youtube Channel rein, wo es jetzt wieder massig LetsPlays gibt:

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[Gespielt] Card Hunter

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Card Hunter ist ein Strategiespiel mit einer wundervollen Grafik, das sich derzeit in einer Closed Beta Phase befindet. So kurz, so gut. Also auf zu den Details: Man spielt in einem klassischen Pen & Paper Rollenspiel Setting mit bis zu 3 Helden gegen/bzw. mit einem Dungeon Master und erlebt so ebenfalls sehr klassische Abenteuer. Am ehesten könnte man Card Hunter mit einer Art „digitalem Hero- Quest“ vergleichen. Ein Dungeon besteht meist aus mehreren Schlachtfeldern, die in einer isometrischen Perspektive dargestellt werden. Allerdings kann man nicht wie in anderen solchen Spielen einfach jede Runde seine Helden bewegen und/oder Fähigkeiten ausführen, sondern das System ist ein wenig ausgeklügelter.

Jeder Ausrüstungsgegenstand, den man einem Helden anlegt, bringt Karten für das Heldendeck mit. So kann eine Kriegsayt z.B. 3x die Karte mit der Fähigkeit „kritischer Schlag“ mit sich bringen oder ein Schild z.B. die Karten für „schwacher Block“, „Schildschlag“ oder ähnliches. All diese Deckkartten werden zu Begin der Runde gemischt und dann zufällig gezogen und dem Held zugeordnet. Jetzt könenn Spieler und Dungeon Master abwechselnd jeweils eine Karte ausspielen. Spätestens wenn keine Karten mehr sinnvoll gespielt werden können, kommt die nächste Runde und der Spaß geht von vorne Los.

Am Anfang mag einem das Spiel relativ simpel vorkommen, aber schon nach wenigen Stunden merkt man, dass es durchaus komplexe Taktiken gibt, vor allem da die Helden auch aufleveln und somit weitere Itemplätze dazu bekommen, was zu mehr Karten und somit einem vielfältigeren Heldendeck führt. Zusätzliche Ausrüstung kann in den Dungeons gefunden werden oder im Laden gekauft werden.

A-pro-pos Kaufen: Card Hunter ist ein Free2Play Spiel, dass sich durch Ingamekäufe finanzieren soll. Für den Singleplayer- Modus ist das aus meiner Sicht nicht nötig, da aber auch ein Multiplayer zur Verfügung steht könnte es hier zu Problemen kommen.

Alles in Allem ist Card Hunter aber ein unterhaltsames Taktikspiel, dass sich jeder einmal ansehern kann, der solide Rundenstrategie zu schätzen weiß.

Let´s Plays – besser als Fernsehen?

LPs

Ich liebe Let´s Plays… für alle, die davon noch keine Ahnung haben, sei gesagt: Herzlich willkommen auf der Erde, denn hier könnt ihrt die letzten Jahre kaum gelebt haben, ohne etwas über LP´s mitzubekommen. Zur Erklärung: Ein Let´s Play ist ein Video, in dem der Let´s Player ein Videospiel spielt und dabei auf die eine oder andere Art versucht, zu unterhalten. Mittlerweile gibt es auch im deutschsprachigem Raum unzählige LPer und somit natürlich auch in jeder Qualität, Form und für jeden Geschmack. Ich zum Beispiel kann mir nicht jede Stimme anhören und manchmal finde ich ein bestimmtes Spiel einfach nicht unterhaltsam. Alles in Allem ersetzen LP´s für mich zu einem Großteil den TV- Konsum (Gut, ich schaue nie TV, denn meine Serien und Filme sehe ich alle am Rechner).

Warum schaue ich mir aber manchmal lieber ein Spiel an, als es selbst zu spielen? Das liegt zum einen am Mangel der Möglichkeit dazu. Ni No Kuni ist beuspielsweise ein wunderbares Spiel, aber ich werde mir nicht extra dafür eine Playstation 3 zulegen. Es kann aber auch sein, dass es schlicht und einfach zu anstrengend ist, das Spiel selbst zu spielen. So finde ich es gut, wenn mir jemand Dwarf Fortress vorspielt, selbst könnte ich mit dem ASCII Grafikbrei nur wenig anfangen. Dann gibt es noch den „Entspannungsfaktor“ – Nach einem langen Tag mit Arbeit und Kind will ich mich oft auch einfach nur noch hinsetzen und neben Twitter & Co ein wenig berieseln lassen, ohne komplett zu jeder Zeit mit meinen Gedanken beim Spiel sein zu müssen.

Und, als letztes Argument: Manchmal wird erst durch einen Let´s Player aus einem Spiel ein wirklich gutes Spiel, denn man kann wohl nur dann jemandem dabei zusehen, wie er stundelang in Euro Truck Simulator 2 auf europäischen Straßen mit dem LKW fährt, wenn er gleichzeitig Spannendes, Lustiges oder irgendwie Sympathisches erzählt. Für mich sind LP´s auch irgendwie der Ersatz mich mit anderen im richtigen Leben über Games auszutauschen, denn in meinem Umfeld gibt es kaum jemanden, der meinen Spielegeschmack teilt (oder überhaupt spielt).

Und so sieht zur zeit mein abendliches „Fernsehprogramm“ aus:

Für mich sind Let´s Plays also ein wichtiger Grundpfeiler meiner Unterhaltung und Entspannung am Abend – natürlich sehe ich mir die eine oder andere Serie an oder einmal im Monat auch einen Film, aber ich möchte „meine“ Let´s Player nicht mehr missen und freue mich, von ihnen zum Lachen, Nägelkauen oder schlicht und einfach zum entspannen gebracht zu werden.

[Hardware] uRage Gaming Mouse

Die Firma Hama ist im allgemeinen ja nicht unbedingt für gute (Gaming) Hardware bekannt. Umso verwunderlicher war es, dass sie mit Mouse, Gamepad, Tastatur und Headset eine komplette Billig- Reihe für Gamer auf den Markt gebracht haben. Ich für meinen Teil habe ja seit Jahren die Suche nach der perfekten Mouse für mich noch immer nicht abgeschlossen. Divere Logitech- Modelle, Razer, Microsoft und Exoten wie A4 haben mich schließlich zur relativ billigen Sharkoon Fireglider Mouse geführt, die ich privat zum Spielen nutze und die  mir vor allem für Starcraft 2 einen ordentlichen Performance Schub gebracht hat. Wenn man so wie ich in der Arbeit aber auch den ganzen Tag vor dem Rechner sitzt, will man dort auch etwas brauchbares haben und so kam die Hama uRage Mouse auf meinen Tisch.

Ich muss ganz ehrlich sagen, ich würde icht darüber schreiben, wenn ich nicht nach 2 Tagen intensiver Benutzung (sogar mit kurzem Spiele Test in der Mittagspause) nicht sehr positiv überrascht bin: Das Design ist gewöhnungsbedürftig, aber wer es – wie ich – ansprechend findet – wird wenigstens icht gleich blind. Mein Arbeitskollege findet die blau-lila leuchtende Maus (und die leuchtet ordentlich!) eher abstoßend. Die uRage Mouse hat neben einem langen, ordentlich verarbeiteten USB Kabel mit langem, flachen Stecker, leichter Gummierung an der Seite, Klavierlack- optik und einem großen, leichtgängigen Mausrad eigentlich nicht mehr viel zu bieten. Keine Programmierbaren Tasten, nur 2 Daumentasten, keine verstellbaren Gewichte… aber ganz ehrlich: Was erwartet man denn für unter 20€? Mir liegt die Mouse gut in der Hand, die dpi- Einstellungen reichen von „Lahme Ente“ bis „Wo isser denn, der Zeiger“ und durch die 4 großen Laufkufen ist das Hama- Gerät sehr leichtgängig.

Für mich passt die uRage einfach perfekt, und wer sonst 14,99€ für eine Logitech 08/15 Maus ausgibt, der kann auch noch mal 3 € drauflegen und sich die uRage ansehen. Gutes Gerät für wenig Geld – vielleicht nicht den Ansprüchen für hardcore  Gamer genügend, aber wer so wie ich einfach ein schönes und schnelles Arbeitsgerät haben möchte, der spielt einfach mal Probe!

 

 

 

[Angespielt] Wagon Adventure

Ein Twin- Stick Shooter-Adventure Game in Retro- Pixellook, dass auf semi- zufällig aneinander gereihten Szenen besteht und in dem es darum geht im Amerika der Pionierzeit lebendig das Ende des Trails zu erreichen? Klingt Indie? Ist auch Indie! Und so seltsam sich das Spielkonzept anhört, umso spaßiger ist es aber zu spielen. Für die eine oder andere Minute zumindest, dann kennt man schon die meisten der zufälligen Events und es bleibt „nur“ noch ein schnelles Spiel für Zwischendurch mit teilweise hohem Frust- Faktor.

Grafik und Sound sind gerade für mich als Pixel- Fan klasse, das Gameplay neu und so kann ich nur sagen: Auf jeden Fall Probe spielen!

 

 

 

Sommerloch

Im Gaming Bereich gibt es ja das allbekannte Sommerloch: Die zeit des Jahres, in der nichts Brauchbares an Spielen veröffentlicht wird und in der  man dazu neigt mal alte Sachen nachzuholen oder sich um Spiele zu kümmern, die man sonst nicht mal mit der Kneifzange angreifen würde. In meinem Fall heit das aber auch, dass sich mein Spielstil komplett umgestellt hat: Der PC und die XBox werden nicht wirklich angemacht um zu spielen und statt dessen gibt es eher das „Urlaubsprogramm“: Abends nach getaner Arbeit und wenn das Kind schläft sitze ich im Garten, wo es langsam kühler wird und habe einen Handheld dabei um so aufregende Dinge wie Pokemon, Metroid oder auch mal wieder Valkyria Chronicles zu spielen.

Auf dem PC gibts wenn überhaupt passive Berieselung in Form von Let´s Plays, und so verfolge ich manche Spiele komplett passiv, anstatt sie zu spielen.  So gibts Das schwarze Auge: Satinavs Ketten mit Trashtazmani oder diverseste Spiele mit PietSmiet & Co.

Ich bin aber gar nicht unzufrieden damit, denn so komme ich zu sehr viel mehr Schlaf als früher. Das wird sich allerdings sicher wieder mit fallenden Temperaturen ändern, denn dann ist es erstens wieder kalt genug um ins Fitness Center zu gehen und als Ausgleich zu diesem Sport brauche ich dann sicher die eine oder andere Runde an der XBox. Und damit ich noch was für die Chronik habe: [Angespielt] wird derzeit ein wenig Counterstrike: Global Offense und weiterhin [Gespielt] wird  Pokemon Pearl auf dem NDS.

 

 

 

[Angespielt] Warhammer 40k Space Marine

Ich sehe tote Orks! Viele tote Orks! Massenweise tote Orks! Warhammer 40k Space marine ist ein Shooter im Warhammer 40.000 Universum und jeder der sich mit der Materie auskennt, wird jetzt schon wissen, was für ein Spiel ihn erwartet. Im Prinzip handelt es sich um einen generischen Ego- Shooter, der von seiner Lizenz lebt – die Umsetzung finde ich aber gut gemacht. Man spürt die Schwere des Kampfanzuges, wenn man stampfend über den trostlosen Industrie- Planeten stapft und man fühlt die dicken Wummen, das Kettensägen- Schwert … es fühlt sich schlicht und einfach richtig an und das ist das große Plus des Spiels.

Es wurde eine stimmige Athmosphäre geschaffen, die zu keiner Zeit gebrochen wird. Dass sich Warhammer 40k Space Marine dabei zu keiner zeit innovativ zeigt, keine Top- Grafik hat und einfach nur Genre- Standards folgt ist zwar schade, aber in diesem Fall nicht tragisch. Fazit: Ein mittelmässiger Shooter – Warhammer Fans greifen zu, der Rest kann ja mal reinschauen…

 

 

 

[Durchgespielt] To the moon

Ich sitze hier ein bisschen ratlos. Nachdenklich, bewegt und gerührt – aber ratlos. Das Indie- Spiel „To the Moon“ von Kan Gao schafft es, jemanden zu genau solchen Gefühlsregungen zu bringen. Auch wenn es streng genommen nicht mal ein Spiel ist, sondern viel mehr ein Erlebnis. Aber von Anfang an:

To the Moon ist ein Spiel, das mit dem RPG Maker erstellt wurde und somit prinzipiell dem Rollenspiel- Genre nahe steht. Man muss in typischer Super NES Optik (die aber toll animiert ist) durch die Gegend laufen, Items anklicken, Gespräche führen und so die Story vorantreiben. 2 Mini- Spiele haben es auch noch ins Spiel geschafft, am besten unterhält das Spiel allerdings, wenn es den Spieler einschränkt und er quasi gezwungen ist, der Handlung zu folgen.

Die hat es nämlich in sich. [Achtung: SPOILER!]

Neill und Eva sind zwei Mitarbeiter eines Konzerns, der es Menschen ermöglicht kurz vor ihrem Tod ihre Erinnerungen ändern zu lassen und so mit der Errinerung an ein anderes Leben glücklich zu sterben. Ihr erster „Kunde“ in diesem Spiel ist Johnny, dessen Frau River vor 2 Jahren gestorben ist und dessen „Wunsch“ es ist, seine Erinnerungen so zu verändern, dass er zum Mond fliegt. Neill und Eva begeben sich also in Johnnys Erinnerungen auf eine Reise von seinem (alten) Ego bis hin zu seiner Zeit als kleines Kind und erfahren dabei viel über seine Beziehung zu River, die nie ganz so schön war, wie es eigentlich der Fall sein könnte. Die beiden Spezialisten ersuchen in seiner Kindheit den Wunsch einzupflanzen, zum Mond zu reisen, aber der Versuch scheint keine Früchte zu tragen. Am Ende des zweiten Aktes erfahren wir dann auch, woran es liegt, dass diese Versuche blockiert sind und eine traurige, wunderschöne und bewegende Geschichte wird aufgelöst. Wenn man auf einmal begreift, wie alle Erinnerungen zusammen spielen, warum manche schlichten Objekte aus Johnnys Leben so eine wichtige Bedeutung haben und dass die Erfüllung von Johnnys Wunsch, zum Mond zu reisen, einen ganz anderen Hintergrund hat, als er selbst dachte… das ist der Zeitpunkt, wo man je nach Gemüt durchaus auch mal Tränen in den Augen haben kann.

Alles was danach kommt, sollte man wirklich selbst erleben und sich auf ein bewegendes Ende gefasst machen – und auf einen kleinen Twist nach den Endcredits.

[SPOILER ENDE]

To the Moon schafft es, was sehr viele Spiele und der überwiegende Teil des Fernsehprogrammes nicht schaffen: Es fesselt einen die ganzen 4 1/2 Stunden Spielzeit lang an den Bildschirm und bringt die Emotionen des Spielers durcheinander. Kan Gao hat hier für die Spieler, die auf Grafik und Gameplay verzichten können, aber eine packende Story zu schätzen wissen sicher etwas Großes geschaffen. To the Moon ist mein absoluter Geheimtipp 2011 und durchaus einen Blick wert. Wer sich angesprochen fühlt kann sich das Spiel hier für 11,45€kaufen oder auch die 1 stündige Demo downloaden.

[Gespielt] Skyrim, Bastion & EVE Online

35 Stunden oder ein paar mehr habe ich jetzt schon in Himmelsrand verbracht – viele Dinge habe ich angefangen, aber Fortschritte sind nach dieser langen Zeit noch immer kaum spürbar. Egal ob bei der dunklen Bruderschaft, der Diebesgilde, den Gefährten, dem Bürgerkrieg oder auch der Hauptquest… es gibt so viel zu tun, so viel zu erleben. Ich weiß nicht, wann mich das letzte Mal eine Rollenspielwelt so sehr gepackt hat. War es Gothic, war es Baldur´s Gate? Am ehesten würde ich es ja mit meiner Pen & Paper Rollenspiel Erfahrung vergleichen.

Kaum zu glauben… Dafür, dass ich dieses Spiel eigentlich nicht „auf der Liste“ hatte, hat es jetzt schon mehr Zeit gefressen als so manches JRPG in diesem Jahr – und ich bin mir sicher, dass es auch mehr Zeit „kosten“ wird als Final Fantasy XIII-2 und Mass Effect 3 zusammen – und wenn ich dann noch daran denke, dass es dazu Mods geben wird, die nochmal so viel mehr Zeit dauern werden… Puh!

Ach ja – und dann hab ich zur Abwechslung nochmal was anderes gespielt, denn Skyrim hat mir auch den Spaß am Spielen auf dem PC wieder gegeben – und so habe ich zum einen in Bastion reingeschaut (schönes Indie Spiel) und zum anderen auch meine ersten 10 Minuten im EVE- Online Universum verbracht (und das ist wieder eine ganz andere Geschichte … ^^)

Warten auf Skyrim – Graben, Bauen, Creepr jagen

Zur Abwechslung

Starcraft 2 kann ich aufgrund von kaputten Fingern nicht Spielen, ein großes Projekt wollte ich nicht anfangen, also hab ich mal wieder in Minecraft geschaut, wo Patch 1.8 ja umfangreiche Änderungen gebracht hat. Und ich muss sagen: Es macht mir wieder einmal Spaß. Man nimmt sich nette Projekte vor, bastelt natürlich an seinem Haus und den Minen, hat immer etwas zu tun und es ist so wie immer ein unendlicher Stundenfresser… Allerdings könnte ich mir nicht vorstellen soviel Zeit in dieses Spiel zu stecken, wie es viele andere tun. Dazu ist es mir dann doch etwas zu sinnlos – zumindest solange ich es alleine spielen muss. Auf einem offenen Server zusammen mit Freunden sieht das wahrscheinlich ganz anders aus – aber darüber muss ich mir ja keine Gedanken machen, denn morgen ist der 11.11.2011 und das bedeutet in meinem Fall nicht „Hurra, Karneval!“, sondern Release von The Elder Scrolls V: Skyrim!