Einfach mal … Videos ( von mir)

Ich hab die letzten Wochen ja erstens nicht mehr all zu viel hier geschrieben, zum anderen aber öfters mal erwähnt, dass ich stattdessen lieber Videos mache. Allerdings habe ich komplett darauf vergessen, diese auch hier zu verlinken, denn nicht jeder geht direkt auf Youtube 🙂 – Es gibt jeweils mehrere Videos in den Playlists – hier ist jeweils nur der Link zu Folge 1.

Als erstes meine ersten Gehversuche in Under the Ocean

 

Auf dem Mars war ich mit dem wunderschönen Titel „Waking Mars“, den ich hier schon zweimal erwähnt hatte.

 

Und einen zweiten Marsbesuch gab es mit dem brandneuen Early- Access Spiel der Arma Macher „Take on Mars“

[Gespielt] Katawa Shoujo

katawa_shoujo

Was passiert, wenn ein paar Member des berühmt berüchtigten 4chan Boards ein Spiel entwickeln… Hätte ich vorher darüber nachgedacht, wären mir tiefschwarzer Humor, menschenverachtende Gedanken und erbarmungsloser Killer- Instinkt eingefallen, aber andererseits ist 4chan auch immer wieder für Überraschungen gut. eine solche Überraschung ist das Spiel „Katawa Shoujo“, dass im Prinzip eine westliche Nachahmung von japanischen Dating Sims ist. Allerdings mit der Besonderheit, dass der Hauptcharakter Hisako nach einem Herzanfall in eine Schule mit „beeinträchtigten“ Mädchen kommt und dieses Setting von den Spieleentwicklern entgegen meiner Erwartungen einfühlsam, stimmungsvoll und mehr als sensibel angelegt wurde.

Die jungen Damen haben genauso wie der Spielercharakter jeweils ein Handicap – beim Spieler ist das eine Herzdysfunktion, bei den Mädchen reicht das von einer amputierten Hand über Taubstummheit bis hin zu entstelltem Gesicht. Und mit diesen Eigenheiten muss man zum einen erstmal vertraut werden, zum anderen auch den Alltag an der Schule überstehen. Und wie immer bei einer Dating- Sim muss/soll man natürlich den Mädchen ein wenig näher kommen.

Nun: Ein erster Eindruck bestärkt mich darin, dieses Spiel weiter zu spielen – denn die gut formulierten Gedanken und Gefühle der Charaktere, untermalt mit stimmungsvoller Musik und einer durchaus genretypischen Grafik machen Lust auf mehr – allerdings muss man dazu ein wenig in der Stimmung sein, und die vermisse ich ein wenig. Katawa Shoujo kann man übrigens gratis downloaden!

[Durchgespielt] Deadlight

deadlight

Deadlight fällt wieder einmal in dieSparte“Tolles Grafikdesign“, aber steckt auch ein gutes Spiel dahinter? Aber von Anfang an. Wir spielen Randall Wayne, einen der wenigen Überlebenden einer Zombie- Apokalypse und dürfen uns in 2D- Jump´n Shoot Manier durch ein paar sehr schön gestaltete Level arbeiten. Dazu können wir zum einen Springen und Klettern, zum anderen aber auch Pistole, Gewehr, Schleuder und Axt benutzen, um vorwärts zu kommen. Die Zwischensequenzen werden in Comic- Stil erklärt und die doch recht simple Geschichte weiß zumindest am Ende mit einem (vorhersehbaren) aber spannendem Ende aufzuwarten.

Es sollte aber nicht unerwähnt bleiben, dass das Spiel einem die doch recht kurze Spielzeit dadurch schwer macht, dass manche Passagen mehr oder weniger mehrmals gespielt werden müssen, um die geskripteten Ereignisse zu überleben, zum anderen ist die Steuerung gerade in zeitkritischen Missionen auf zu schwammig. Alles in Allem bleibt aber ein gutes, wenn auch kurzes Spiel, dass man durchaus mal spielen sollte, wenn man es im Angebot entdeckt.

[Gespielt] Giana Sisters: Twisted Dreams

Giana Sisters TD

Im Rahmen meines Project Steam 2013 habe ich zumindest 3 Stunden in Giana Sisters: Twisted Dreams reingespielt (und werde es auf jeden Fall fortsetzen) und muss sagen: Ein wirklich feines Stück Software! Ich habe noch den alten Klassiker auf dem C64 gespielt und die Ähnlichkeiten hören eigentlich beim namen und den Protagonistinnen auf – das macht allerdings gar nichts, denn der Twist hinter der Neuauflage ist viel besser. Durch Druck auf eine Taste springt man zwischen den Schwestern bzw. deren Jump ´n Run Welten hin und her, wobei sich das ganze Setting der Welt, die Musik und auch die Fähigkeiten der Spielfiguren ändern sich.

Was das Spiel richtig „oldschoolig“ macht ist zum einen der richtig knackige Schwierigkeitsgrad, zum anderen aber die hervorragende Sounduntermalung von Chris Hülsbeck und Machinae Supremacy – alleine wegen dem stetigen Wechsel der klassichen Musik mit der metalligen Variante hätte ich Giana Sisters TD schon gespielt – dass dann noch ein wirklich schönes, schweres udn stimmiges Spiel mit dran hängt, macht das Ganze eigentlich zum Pflichtkauf 🙂

[Gespielt] Minecraft

Ich bin ja seit kurz nach der Alpha Version Minecraft Besitzer, aber Minecraft Spieler bin ich immer nur sporadisch. Ab und zu schaue ich mal rein, sehe mir die neuesten Änderungen an und gut ists. So wirklich gepackt hat mich das Minecraft Fieber aber nie. Umso verwunderlicher, dass ich in den letzten Tagen viel Minecraft gespielt hab und wirklich Spaß daran hatte…. Es gibt immer etwas zu tun, immer etwas zu verändern und zu entdecken.

Irgendwie ist es wohl der gute, alte Trieb des Menschen sich seine Welt Untertan zu machen, sie neu zu gestalten und alles nach seinem Willen zu formen… Bei mir „funktioniert“ Minecraft zur Zeit einfach wieder, und das obwohl ich so viel anderes zu spielen hätte… naja, Hauptsache es macht Spaß.

[Gespielt] Zombie Shooter 2

Wieder mal ein Indie Game und wieder mal eines, dass mich nicht unbedingt überzeugt hat. In Zombie Shooter 2 geht es, wie man fast vermuten könnte, darum Zombies abzuschießen. Als einer der wenigen Überlebenden kämpft man sich durch Horden von Zombies und kann neben einigen Waffen auch die Umwelt in Form von explodierenden Fässern und Ähnlichem verwenden. Die Grafik ist ziemlich altbacken und die Steuerung ist relativ… schwammig – genauso wie das Aiming.

Man kann schon seinen Spaß mit dem Spiel haben, für mich ist Zombie Shooter 2 aber definitiv zu altbacken und kann mich nicht lange unterhalten.

[Angespielt] Brainpipe

Augenbluten, Verwirrung, Epileptische Anfälle – ich schreibe nicht vom neuesten RTL Nachmittagsprogramm, sondern vom Indie Game Brainpipe: A plunge to unhumanity. Ich habe nur wenig Ahnung, wie ich das Spiel beschreiben soll. Im Prinzip steuert man als Spieler sich selbst durch eine bunte, farbwechselnde Röhre voller Hindernisse um blaue Dinge einzusammeln und weicht dabei diversen Hindernissen aus… Klingt einfach? Ist aber echt anstrengend, vor allem für das Gehirn. Ganz ehrlich: Es gibt bessere Varianten solcher Spiele und es gibt auch welche, die einem nicht das Gehirn weichkochen… muss man nicht unbedingt spielen, aber wer Hardcore- Indie ist, der kann ja gerne mal reinschauen. (Brainpipe gibt es auf PC und für die PSP)

 

 

 

[Angespielt] Lunar Flight

Jemand Lust auf ein richtig frustrierendes Spiel? Ein Spiel, dass gähnend langweilig aussieht, kaum Spieltiefe hat und bei dem man dauernd stirbt und Geld verliert? Ein Spiel, dass trotzdem oder gerade deswegen Spaß macht? Dann seid ihr bei Lunar Lander richtig. Wie der name schon sagt, geht es darum auf dem Mond ein anfänglich Standard- Landefahrzeug zu steuern und Missionen zu absolvieren. Aber schon eine simple „Fliege zu Punkt A, sammle Daten und fliege dann wieder zurück zur Basis“- Mission kann einen zur Verzweiflung bringen. Ich z.B. habe nach über 2 Stunden noch keine Mission komplett absolviert ohne mein Fahrzeug zu crashen oder ohne Sprit in der Landschaft zu stehen.

Wieso es dann trotzdem Spaß macht? Nun ja, zum einen ist die Athmosphäre irrsinnig beruhigend, zum anderen ist es der Ehrgeiz bzw. die Motivation, die einen dazu treibt nochmal anzufangen, nochmal zu versuchen dieses verdammte Ding mit den verschiedenen Schubdüsen so zu steuern, bis es doch mal am Zielort ankommt und nicht zu Bruch geht. Für Menchen, die gerne herausforderungen im Spiel haben, ist Lunar Lander sicherlich einen Blick wert!

[Angespielt] Project Zomboid

Wie überlebe ich die Zombie- Apokalypse? Oder vielmehr – Wie lange überlebe ich die Zombie Apokalypse? Diese grundlegende Frage stellt das Spiel Project Zomboid, dass sich zur Zeit in einer (spielbaren) Pre- Alpha Phase befindet. In einer amerikanischen Vorstadt spielt man einen der Überlebenden einer Zombie- Tragödie. Die Frau des Protagonisten hatte nicht so viel Glück, sondern liegt mit gebrochenem Bein im bett und so liegt es an der Spielfigur selbst das Haus Zombiesicher zu machen, Essen zu finden, und natürlich die Untoten abzuwehren. Das alles klingt vielleicht smpel, ist es aber chon in diesem frühen Stadium des Spiels nicht. Wer z.B. vergisst beim Essen kochen den Herd wieder auszuschalten, hat wenig später vielleicht die Wahl, ob er seiner Frau beim verbrennen zusehen will und in die dunkle Nacht flüchtet oder ihr noch schnell mit dem Kissen aufs Gesicht Linderung verschafft und sich danach selbst umbringt.

Das Spiel bietet ein umfangreiches Crafting System, mit dem sich Gegenstände herstellen lassen, verschiedene Waffen, ein ordentliches Verletzung- und Zustandssystem und vor allem eines: Eine ziemlich aussichtslose Athmosphäre, die den pieler mit der Figur mitfühlen lässt.

Ich für meinen Teil freue mich, wenn dieses Spiel fertig wird und werde es mir dann sicherlich zulegen!

[Angespielt] Legend of Grimrock

Hell Yeah! Ein guter alter Dungeoncrawler… auf so was hab ich gewartet seit… Nun ja, seit den guten alten Tagen auf dem C64 oder dem Amiga, als man solche Dungeon Abenteuer noch gerne gespielt hat. Was ist also Legend of Grimrock? Im Prinzip das, was der Genre- Name schon verspricht: 4 „Helden“ (aka verurteilte Verbecher), 1 Dungeon, wenig Waffen, wenig Licht, wenig Essen, viele Monster, viele Rätsel…. viel Spaß!

Man „läuft“ durch den Dungeon, kann sich dabei in 90 Grad Schritten drehen, untersucht verschiedene Rätsel (Teleporter, Logik, Schlüssel, Schalter, Falltüren, Druckplatten etc.) und kämpft sich so nach unten durch den Berg Grimrock. Dabei levelt man auf und kann seine Helden in unterschiedlichen Kategorien upgraden – je nach Klasse und Rasse (Krieger, Dieb, Magier bzw. Mensch, Minotaure, Echse, Insektoid). Das Ganze wird noch dazu in optisch durchaus ansprechender Manier dargeboten und macht jede Menge Spaß – zumindest wenn man Frustressistent ist (und das sollten ja alle Spieler der älteren Generation sein). Wer es ganz Hardcore will, darf auch noch den „Oldschool“- Modus wählen, in dem es keine Auto- Mapping Option gibt und man wieder auf Bleistift und Karo- Papier umsteigen darf…