[Gespielt] Dangerous Highschool Girls in Trouble

Und heute aus der Rubrik „seltsame Indie Spiele“: Dangerous Highschool Girls in Trouble. DHGT ist ein optisch relativ einzigartiges Spiel, dessen Stil sich konsequent durch Grafiken und Musikuntermalung zieht und durchaus einen gewissen Reiz hat – dafür ist das Spielprinzip für mich persönlich leider nicht so ansprechend. Man zieht sozusagen mit einer Art „Gang“ aus jungen Frauen über einen hübsch gezeichneten Lageplan (im ersten „Level“ z.B. den einer Highschool) und kann dann gewisse Events triggern (vergleichbar mit den Story Teilen von Valkyria Chronicles) – allerdings triggert man keine Videosequenzen sondern meistens Minispiele, die originell sind, sich aber schnell wiederholen – es gibt beispielsweise eine Art Beleidigungsduell, das schön von der Monky Island Trilogie abgekupfert wurde.

Gewinnt man diese Minispiele bekommt man entweder Vorteile (Geheimnisse, die verraten werden, männliche Freunde, die sich schon mal für einen opfern, wenn man Mist gebaut hat und ähnliches) oder die Story geht weiter. Alles in allem ein durchaus „nettes“ siel, allerdings nichts, was mich lange vor den Rechner fesselt.

[Angespielt] Wagon Adventure

Ein Twin- Stick Shooter-Adventure Game in Retro- Pixellook, dass auf semi- zufällig aneinander gereihten Szenen besteht und in dem es darum geht im Amerika der Pionierzeit lebendig das Ende des Trails zu erreichen? Klingt Indie? Ist auch Indie! Und so seltsam sich das Spielkonzept anhört, umso spaßiger ist es aber zu spielen. Für die eine oder andere Minute zumindest, dann kennt man schon die meisten der zufälligen Events und es bleibt „nur“ noch ein schnelles Spiel für Zwischendurch mit teilweise hohem Frust- Faktor.

Grafik und Sound sind gerade für mich als Pixel- Fan klasse, das Gameplay neu und so kann ich nur sagen: Auf jeden Fall Probe spielen!

 

 

 

[Angespielt] Atom Zombie Smasher

Strategisches Zombie wegklatschen. Zombies sind lila, Zivilisten gelb und man muss die gelben Punkte Choplifter-like retten und die lila Punkte mit diversen Mitteln ausschalten. Hat man am Ende mehr Zivilisten gerettet, als von den Zombies „requiriert“ wurden, hat man die Mission erfüllt. Das Ganze hat ordentlich Tiefgang und macht sogar kurzzeitig Spaß. Aber sehr viel mehr kann und will ich nicht wirklich über das Spiel schreiben – wer Spaß an leichter taktischer Kost hat, kann gerne mal via Steam reinschauen, es lohnt sich.

 

 

 

[Indie] Q.U.B.E.

Ihr wollt Portal 3? Das könnt ihr haben! In der Indie Szene gibt es ein wunderbares Spiel namens Q.U.B.E – Vielleicht bekommt ihr nicht so eine tolle Story, vielleicht auch nicht eine ganz so gute Grafik – dafür aber jede Menge Rätsel Qualität und denselben Style wie Portal – und das für wenig Geld (zB auf STEAM)

 

[Gespielt] Sequence – RPG meets Guitar Hero

Eine Mischung aus Guitar Hero, Rollenspiel und Magic the Gathering, indem es um coole Sprüche und Multitasking geht…. Wer jetzt versucht diese Puzlestücke gedanklich unter einen Hut zu bringen, bekommt, dabei wohl kaum die Mischung raus, die Sequence vereint hat. In dem Indie Game geht es um das Schicksal des Jungen Ky, der in einem seltsamen Turm aufwacht und von einer Stimme aus dem Intercom die Regeln des Spiels erklärt bekommt, in das er da geraten ist.

Im Prinzip geht es bei Sequence darum die Stockwerke des Turms zu durchwandern. Um ein Stockwerk zu verlassen, braucht man einen Schlüssel. Diesen Schlüssel muss man mit verschiedenen Bauteilen craften. Diese Bauteile wiederrum werden von Monstern nach dem Kmpf gedropped. Und diese Monster besiegt man in einem Multitasking Guitar Hero Clon mit Sammelkartenableger- Taktik. Verstanden? Nein? Ok, dann erkläre ich es langsamer:

In drei Fenstern, die mit Q bzw. E gewechselt werden, laufen Pfeilsymbole herunter. Ein Fenster steht für  den Angriff des Gegners und diese müssen pariert werden. Das nächste steht für den eigenen Angriff, der mit einer Zifferntaste ausgelöst wird und der Zauber dann mit den herunter kommenden Pfeilen ausgelöst wird. Das Dritte Fenster dient der Mana- Regeneration und muss regelmässig besucht werden, um Mana für die Zauber zu generieren.

Wenn man es schafft den Gegner innerhalb eines gewissen Zeitlimits alle Leben wegzuballern, dann hat man gewonnen und bekommt meistens ein Item. Aus diesen Items kann man dann den Schlüssel, Waffen, Rüstungen oder anderes Zeug craften, wobei aber auch immer XP verloren gehen. Wenn man dann noch bedenkt, dass diese Craftingversuche nur u 50% gelingen, der merkt schon, wo der Frustfaktor des Spiels begraben liegt…

Fazit: Ansehen kann man sich das Spiel auf jeden Fall – vor allem die Dialoge der beiden Hauptcharaktere sind manchmal durchaus lustig und das Spielprinzip erfrischend anders…

[Gespielt] VVVVVV

Fuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuu! Verdammte Scheiße! Ich bring dich… boah! DrecksPC! Wenn man (ich) mal eben in der Mittagspause das nette Indiegame VVVVVV ausprobiert, dann kann man solche Kommentare hören. Ist VVVVVV deswegen ein schlechtes Spiel? Nein, ganz sicher nicht. Aber beginnen wir am Anfang. In VVVVVV geht es schlicht und einfach darum, dass ein Raumschiff arge Troubles bekommt und der Captain sich deswegen in einer Dimension wieder findet, in der die Physik ein wenig anders funktioniert und er in diversen Stages seine Crew wieder zusammen sammeln will.

Gesteuert wird das ganze mit den Pfeiltasten und natürlich dem Action Button „V“ – das erklärt auch den Namen des Spiels, denn so oft auf V habt ihr in eurem Leben noch nie gedrückt. Optisch ist VVVVVV natürlich keine Offenbarung, aber erinnert an gute alte C64 Klassiker. Das betrifft natürlich auch die Musik, die gerade deswegen wirklich toll ist. (Chris Hülsbeck lässt grüßen) Man hüpft also durch die Level und wechselt mit der Taste V den Gravitationspunkt. Soll heissen: Mal ist die Schwerkraft nach oben gerichtet, mal nach unten.  Dazu gibt´s fiese Gegner, Stacheln, Zeitdruck und ab und zu auch was zum Nachdenken. Eine gute Mischung, die durchaus ein paar Stunden vorhalten kann.

Und das Spiel ist … sagen wir es mal so… fordernd – das erklärt auch die Kommentare während des Spiels, die von leichtem Fluchen bis hin zu „ich werf das Drecksding gleich aus dem Fenster“ gehen können. Kurz gesagt: VVVVVV ist ein tolles Spiel, dass jeder stressresistente Mensch sich mal ansehen sollte – man wird es hassen (und lieben) !

[Gewonnen] To the moon

Beim Gewinnspiel bei einem meiner Lieblingsblogs – Superlevel – habe ich ein mehr als interessantes Spiel gewonnen. Die Rede ist von „To the moon“ von Kan Gao – ein RPG Maker basiertes Spiel, dass sich vor allem durch seine sensible und innovative Story von anderen Spielen abhebt. Man kann es nur schwer beschreiben – man sollte es erlebt haben. Einen detailierten Bericht werde ich posten, sobald ich das Spiel endlich (durch) gespielt habe…