[Angespielt] Valkyria Chronicles II

Ich habe ja berichtet, dass ich zur Zeit wieder mehr auf portablen Konsolen spiele, weil ich ja nicht wirklich was Aufregendes auf den „großen“ Konsolen zu tun habe (zumindest bis in 10 Tagen – Final Fantasy XIII-2 incoming). Und so habe ich auf der PSP ein wirklich nettes Japano RPG angespielt (und werde es auch weiter spielen) – Valkyria Chronicles II.

Was kann man über das Spiel sagen? Erstens: Ein richtig typisches J- RPG mit klischeehafften Animecharakteren, wunderschönem Zeichenstil und einem interessanten, wenn auch seltsamen Setting im zweiten europäischen Krieg, genauer gesagt im Land Gallien, in dem ein Bürgerkrieg tobt. Unser Held Aven will das Schicksal seines angeblich toten Bruders erforschen und stolpert mitten in den Bürgerkrieg…

Schon die ersten Stunden sind schlicht und einfach irrsinnig charmant und bieten ersten Einblick in das Herzstück des Spiels – den taktischen, rundenbasierten Kampf, bei dem man wirklich über jeden seiner Schritte nachdenken sollte… aber gut, darüber spreche ich lieber in ein paar Stunden Spielzeit noch mal.

Schon jetzt macht das Spiel aber einen mehr als guten Eindruck auf mich und es ist nicht umsonst in sehr vielen Toplisten der PSP- RPGs vertreten…

Ausgegraben & Angespielt: Dragon Quest VIII – Die Reise des verwunschenen Königs

Wieder mal Zeit für ein gutes altes (naja) Rollenspiel auf der guten alten (naja) Playstation 2. Dragon Quest ist eine RPG Serie, die man mögen muss. Ich bin erst seit kurzer Zeit dazu gekommen, mir zumindest die späteren Ableger der Serie anzusehen und muss sagen ich war eigentlich immer begeistert. Bei Dragon Quest VIII sticht eigentlich zuerst die tolle Grafik ins Auge. Kenner wissen sofort, dass hier Akira Toriyama seine Finger im Spiel gehabt hat – seines Zeichens Designer der Dragon Ball Z Reihe.

Aber auch die Musik passt stimmungsvoll dazu und zaubert einem ein Lächeln ins Gesicht. Dazu kommt noch, dass der Story Einstieg relativ lustig und durchaus motivierend ist. Im Laufe der Zeit machen sich allerdings ein paar Probleme bemerkbar, die dem Spieler, der nicht unbedingt mit oldschool Fehlern im Spieldesign leben kann, ordentlich den Spielspaß verderben können:

Zum einen wäre da das Inventarsystem aus der Hölle: Man kann nicht einfach Items hin und her schieben, anlegen, ablegen etc. sondern braucht dazu eine ziemlich umständliche Menüführung und auch nach einiger Eingewöhnungszeit geht das zwar etwas besser von der Hand, allerdings fragt man sich trotzdem, warum hier nichts Besseres z gefunden wurde ,wie bei so ziemlich jedem Genre- Partner.

Zum anderen das Speichersystem… Speichern kann man nur in Kirchen. Wo man in anderen Spielen zumindest ab und zu einen halbherzig hingerotzten Speicherpunk findet, gibt es hier zwischen Stadt und Endgegner des nächsten Dungeons keinerlei Speicherpunkt, wobei auch schon mal 45 Minuten Spielzeit draufgehen können – und das nervt nicht nur gewaltig, sondern ist heutzutage schon fast ein K.O. Kriterium.

Macht das Spiel trotzdem Spaß? Ja, natürlich! Werde ich es weiterspielen? Ja, allerdings erst dann, wenn meine anderen Rollenspiele mit besserem Speichersystem durchgespielt sind…

Tales of Vesperia – Wasserstand

Ich hab mir echt Mühe gegeben, die letzten Tage (Wochen?) nicht über mein aktuelles JRPG Projekt Tales of Vesperia zu bloggen – aber ganz ehrlich: Qualität setzt sich nun mal durch. Ich bin mittlerweile etwas mehr als über der Hälfte der Spielzeit (25 Stunden) und bin nach wie vor begeistert. Die Story entwickelt sich nach diversen Twists immer weiter und die ersten Cutscenes, die mich echt mitgenommen haben, tauchen auch gerade auf. Die Charakter- Entwicklung ist schlicht und einfach genial – langsam aber sicher wird man mit allen warm, und fiebert mit, was sich wohl hinter der Vergangenheit der einzelnen Chars verstecken mag.

Die „Tales of …“ Reihe hat meiner Meinung nach still und heimlich good old Final Fantasy abgelöst – Sicher, Final Fantasy ging schon immer den Weg hin zu den wirklich tollen Cutscenes und HD- Sequencen – Tales of Vesperia macht dafür die Dinge richtig, die ich bei Final Fantasy vermisse: Frei begehbare Städte, eine Weltkarte, Weltbosse, die man nicht unbedingt legen muss und natürlich: Keine weinerlichen Emo- Charaktere sondern ehrliche, gute alte Charaktermodelle, die nicht nur schwarz und weiss sind, sondern auch mal wechseln und den einen oder anderen Twist hinlegen.

Dazu kommt bei Tales of Vesperia ein mehr als gutes Crafting System, ein ziemlich gutes Kampf- System und eine durchaus gelungene Anime Rendergrafik in HD…

Alles in Allem: Für die schlappen 29,90€ ist Tales of Vesperia noch immer meine Download Referenz bis im Herbst dann Elder Scrolls V erscheint. Besser kann man als Rollenspieler auf der XBox zur Zeit nicht leben 🙂