Playmobil – das bessere Lego.

Eine der besten Seiten daran nicht nur Gamer, sondern auch Vater zu sein, ist: Man kann die Spielsachen kaufen, die man früher gerne gehabt hätte. Fraglich ist nur, ob man damit auch den Geschmack seines Kindes trifft, aber eine Spielzeugserie gibt es ja, bei der ist für jeden etwas dabei. Ich meine damit nicht Lego, denn ganz ehrlich: Was da zur zeit an gegenderten (also auf ein Geschlecht zugeschnittenen) Serien läuft, ist nicht so ganz meines. Was will ich denn bitte mit Spongebob Lego, Star wars Lego, Turtles Lego etc.? Da kann mein Kind (oder ich) ja nur sehr begrenzt spielen und nicht den Alltag darstellen. Ganz anders ist es da allerdings mit Playmobil.

Hier gibt es den Zoo, das Krankenhaus, ein Feriensetting, die Baustelle, ein Einkaufscenter – ja es gibt sogar noch die „alten“ Setting (Cowboy & Indianer, Piraten) – und das finde ich schon wesentlich bespielenswerter als einzelne Marken oder Serien, die in Lego (oder Playmobil) umgesetzt werden. Aber das allerbeste Playmobil- Thema (und das muss ich meinem Töchterchen, wenn sie ein wenig größer ist, irgendwie unterjubeln) ist die große Bergwelt. Da gibt es nicht nur einen berg und ein paar Tiere, sondern auch noch eine Seilbahn, eine Almhütte und jede Menge Schnickschnack drumherum und nachdem ich ein absoluter Berg (und Wander)- Fan bin, ist das ein „Shut up and take my money“- must Have!

Natürlich ist Lego nicht das schlechteste Spielzeug, denn damit kann man immerhin kreativ sein, aber ich als alter Rollenspieler hatte früher schon immer gerne das Playmobil- Fort. Ich hab alles schön aufgebaut, dann gab es eine Riesenkatastrophe, alles wurd ins Fort geschmissen und dann in stundenlanger Kleinarbeit so eine Art „Überlebenscamp“ eingerichtet. Alles außerhalb des Forts war Wasser/Lava oder Ähnliches und drinnen mussten sich die Cowboys, Indianer und Pirarten neu organisieren, alles aufbauen und zusammen leben. Ich frag mich, wieviele Kinder heutzutage noch so spielen können – ich hoffe meinen Kindern kann ich es noch beibringen…

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Kinder und Computer

Zur Zeit darf ich mir öfters Mal Diskussionen anhören und lesen, in denen Eltern sich gegenseitig beschimpfen, totargumentieren und im späteren Verlauf beleidigen und dabei geht es um das Thema „Was darf mein Kind am Computer?“

Es gibt nicht viele Themen bei denen ich mir in der Kindererziehung eine Meinung erlaube, aber wenn es um Gaming, Technik und Co geht, muss ich als Technikfreak, Gamer und Vater mitreden. Es gibt so viele Meinungen, Studien und Berichte, dass man kaum weiß, wo man beginnen soll. Vielleicht erst mal bei der Grundsatzfrage:

1. Darf mein (Klein-)Kind Computer benutzen?

Viele Erziehungsratgeber und Eltern vertreten die Meinung, dass ein Kind auf keinen Fall an den Computer soll bzw. wenn dann überhaupt erst so spät wie möglich. Hier werden eine frühe „Sucht“, das Wegfallen von Outdoor- Spielen und das Verkümmern der Fantasy als Argumente ins Feld geführt. Spannend ist, dass diese Ansicht hauptsächlich von Menschen geäußert wird, die selber nicht technikafin sind, die den Computer evtl. für die Arbeit benutzen müssen und privat fürs Email schreiben, aber sich sonst kaum mit der Thematik befassen. Das Internet ist sowieso böse und voller Sex, Gewalt und anderem Müll und Computerspiele sind sowieso keine baruchbare Beschäftigung.

Wer mich auch nur ein wenig kennt,, kennt auch meine Ansicht dazu: Ja, ein Kind soll an den PC bzw. mit anderen technischen Geräten vertraut sein. Wenn ich sehe, wie meine kleine Tochter das IPad bedient (und zwar besser als so mancher Erwachsener es tun würde), dann weiß ich, dass sie in wenigen Jahren genauso intuitiv und spielerisch mit dem PC umgehen kann. Und gerade in der heutigen Zeit, in der ein Umgang mit Technik nicht nur privat, sondern vor allem im Job essentiell ist, finde ich es mehr als in Ordnung, wenn mein Kind die Angst bzw. den Respekt vor komplizierter Technik verliert und ein Vertrauen aufbaut, dass es auch mit neuen Geräten und Programmen zurecht kommen kann.

2. Mein Kind darf an den PC, aber was darf es denn überhaupt?

Gerade bei Kindern gilt: Nicht unbeaufsichtigt am PC lassen! Und mit dieser Aussage meine ich nicht, dass ein Kind etwas kaputt machen könnte, sondern dass ein Computer (und die Programme/Spiele darauf) nicht unkommentiert bleiben sollen. Wenn ich mein Kind ein Video schauen lasse, dann sehe ich es mir das erste Mal auf jeden Fall mit ihm gemeinsam an, um zu sehen, ob es Fragen gibt, ob etwas erklärt werden muss bzw. ob es überhaupt für das Kind geeignet ist! Und in noch größerem Maß muss das auch für Spiele und das Internet gelten. Ich für meinen Teil kenne das Internet ziemlich gut, ich kenne die informativen seiten, die Nachrichten Seiten, die hilfreicen Foren und die anderen netten Dinge, die das Internet so brauchbar und wichtig machen. Ich kenne aber auch die Seiten, die für Kinder (und ehrlich gesagt auch Erwachsene ) verstörend und für die Technik schädlich sein können.Natürlich kann man Sicherheitssoftware installieren, die es in der Theorie für ein Kind unmöglich machen sollte auf die „bösen“ Seiten zu gelangen, aber gerade Kinder erweisen sich im Umgehen solcher Protokolle meistens als sehr clever.

Ich bin also der Meinung: Ein Kind darf erst mal so ziemlich alles am Computer machen, was es will, aber nur mit den Eltern gemeinsam!

3. Darf mein Kind spielen?

Ein kleines Zitat aus einer Eltern- Community: „niemals!!! furchtbar wenn eltern ihre kinder vors i phone, tablet pc, spielkonsolen oder fernsehr setzen. man was ist blos aus der gesellschaft geworden. blos nicht mit den kindern selbst beschäftigen. furchtbar, absolutes no go, mein kind bekommt mein i phone nicht.“

Tja… Hier wird wenigstens noch ein komplettes Medienverbot für Kinder befürwortet, was ich sogar noch besser finde als Meinungen wie: „Nein, mein Kind darf nicht spielen! So einen Müll fange ich mir gar nicht an, dafür darf es ab und zu fernsehen…“ Wenn ich die Wahl habe, ob mein Kind liest, Videospiele spielt oder fern sieht, dann fällt fernsehen definitiv aus der Auswahl. Lesen und Spielen dagegen haben viele Gemeinsamkeiten, die es für mich durchaus brauchbar machen – Das Kind muss aktiv etwas machen, es braucht seine Fantasie und oft auch noch irgendeine Art von Problemlösungskompetenz, wohingegen es beim TV einfach nur konsumieren darf/muss.

Computerspiele sind für Kinder eine Freizeitbeschäftigung – eine unter vielen. Wenn man merkt, dass andere Beschäftigungen vernachlässigt werden (Outdoor Aktivitäten, Freunde, Sport etc.) dann kann man die Medienzeit ja beschränken. Solange man sich als Elternteil informiert und interessiert und so zumindest beurteilen kann, ob das, was das Kind spielt altersgerecht ist, spricht aus meiner Sicht nichts dagegen, ein Kind an PC oder Konsole spielen zu lassen, denn gerade beim Spielen (und bei den Problemen, die auftreten können) lernt man durchaus viel – auch über den Computer selbst.

4. Aber dabei lernt mein Kind nichts!

Neulich in der Arbeit kam ich zu einer Diskussion, in der sich ein Mitarbeiter darüber beschwert hat, dass das Kleinkind eines Verwandten oft am PC sitzt und „das bringt ja nichts, da wird der nur dumm davon!“ Dieser Mitarbeiter hat mich angefordert, um einen Netzwerkdrucker auf seinem PC zu „installieren“ und um das Java Update zu machen… Wieso glaube ich, dass dieses Kleinkind in wenigen Jahren solche Kleinigkeiten am PC selber machen kann, der Mitarbeiter aber bis an sein Lebensende nicht?

Natürlich lernen Kinder etwas: Den Umgang mit Technik, mit Software und mit ein bisschen Hilfe auch noch das Wichtigste: Medienkompetenz! Und das Beste ist: Sie haben im Normalfall auch noch Spaß dabei. Deswegen sage ich: Meine Tochter darf mit jedem Stückchen Technik für das sie sich in der Zukunft interessiert spielen. Sie darf an Konsole, Handheld und PC spielen, falls ihr das wichtig ist. Und im Gegensatz zu anderen Kindern wird sie lernen, wie man sich im Internet verhält, und dass man die allermeisten Probleme am PC mit Google und Ausprobieren selbst beheben kann. Unsere Kinder leben in einer Welt, in der man 24 Stunden am Tag erreichbar ist, in der man die meiste zeit des Tages mit irgendeinem Gadget online ist und in der in einem Telefon mehr Technik steckt als früher im Kontrollrechner der Mondlandung – wenn es da nicht sinnvoll ist, etwas von und mit Computern zu lernen, und wenn es nur heißt nicht dauerhaft von Spezialisten abhängig zu sein, dann weiß ich es auch nicht…

Väter…

Heute mal ein Thema abseits von Gaming: Ich habe seit über einem jahr eine kleine Tochter – und schon ein wenig länger lese ich im Internet zu dem Thema, denke darüber nach und beobachte Fremde und höre ihren Gesprächen zu… und stelle mir Fragen.

Es gibt so viele Väter, die anscheinend keine sein wollen oder können, und das finde ich traurig. Es gibt Männer, die verstecken sich hinter Ausreden wie „Ich kann das nicht!“ wenn es um sowas simples geht, wie eine vollgesch*** Windel zu wechseln. Es gibt Männer, die haben keine Zeit, obwohl es nichts wichtigeres gibt, als Zeit mit seinem Kind zu verbringen… Selbst in meinem Job mit 2 1/2 Tagen frei pro Woche und täglich 2 1/2 Stunden abends für meine Kleine komme ich mir wie ein schlechter Vater vor…

Es gibt Männer, die spielen nicht mal mit ihren Kindern, die kommen nach Hause und wollen „ihre Ruhe haben“, „wollen einen ordentlichen Haushalt, etwas zu Essen und dass meine Frau so ist wie vorher“… Ganz ehrlich: Geht´s noch? Ein Kind ist kein Hamster… Ein Kind ist ein Volltagesjob – und nicht nur für eine Person, sondern für Zwei. Es hat schon einen Sinn, dass ein Kind 2 Eltern hat… es braucht 2 Eltern. Und die Elter brauchen sich, damit sie nicht durchdrehen 🙂

An all die netten Väter da draussen, deren Aussagen ich in „- Zeichen gesetzt habe und die man in vielen Foren liest: Schämt euch! Oder bekommt keine Kinder!

Musste mal gesagt werden… *grummel*

Kinderwagen

Kinderwagen waren für mich früher vor allem eines: Ein Verkehrshindernis, dass meistens im Doppelpack von tratschenden Müttern an der engsten Stelle der Straße abgeladen wurde – und zwar genau dort, wo ich zügig durch gehen wollte. Natürlich ist die Anzahl nach oben hin offen: Bis zu 4 Kinderwagen nebeneinander am Samstagvormittag durch die belebteste Einkaufsstraße schieben? Kein Problem…

Nachdem ich seit einem Jahr selbst so ein Gefährt fahren darf, gibt es aber auch gute Dinge, die o ein Kinderwagen mit sich bringt: Es ist sozusagen ein gesellschaftlicher Freifahrtschein. Bestes Beispiel war mein Ausflug mit einem nicht schlafen wollenden Baby an einem Samstagabend gegen 23:30 durch die Innenstadt und somit die Zone, in der man schon mal angepöbelt wird. Und da waren auch wirklich ein paar Betrunkene Halbstarke, die alle vor mir gehenden Teenies und Nachtschwärmer angestänkert haben – bei mir allerdings Ruhe und Fehlanzeige.

Man hat auch nie Probleme irgendwo durchzukommen – so einem Kinderwagen wird gerne ausgewichen, vor allem wenn der Inhalt mit Schreien beschäftigt ist, aber auch, wenn das transportierte Baby fröhlich strahlt – dann hat man sogar noch einen weiteren Pluspunkt: Man bekommt oft ein Lächeln geschenkt oder lernt neue Leute kennen (ach, wenn man es gar nicht will…)

Wer einen Kinderwagen hat, braucht auch keine lästigen Einkaufstüten mehr zu tragen oder selbst eine Tasche mitzunehmen, denn eigentlich bringt man einen Einkauf für eine Großfamilie samt Bernhardiner problemlos unter…

Und natürlich kann man Leute ärgern: Man kann zum Beispiel mit 4 Kinderwagen nebeneinander am Samstagvormittag in der belebtesten Einkaufsstraße fahren oder an der engsten Stelle einer Straße stehen bleiben, sodass die Leute auf die Straße ausweichen müssen… 🙂

Hausmittel…

Als Vater wird man ja immer wieder mit „tollen, althergebrachten“ Hausmitteln konfrontiert – die kommen mir ehrlich gesagt noch immer besser vor, als Homöopathie… (Zu dem Thema kann man gerne bei meinem Bruder nachlesen…)

Aber in meinem Feedreader sind ein paar interessante Hausmittel aufgeschlagen, die ich mir an dieser Stelle „warm halten“ möchte:

Reizhusten:
In einem Teelöffel etwas Sonnenblumenöl mit Zucker mischen und dem Kind mehrmals täglich nach Bedarf geben. – Klingt logisch

Schnupfen:
Nachts eine aufgeschnittene Zwiebel neben das Bettchen legen (auch bei Babys anwendbar).
Tagsüber warmen Holunderbeerensirup (gibts fertig in der Apotheke) zu trinken geben. – Auch das klingt logisch

Fieber:
Tränken Sie zwei Baumwollsocken in zimmerwarmem Zitronenwasser (2-3 Spritzer Zitronensaft auf 2 dl Wasser). Socken gut auswringen, anziehen. Als zweite Schicht ziehen Sie ein paar Nummern zu grosse Wollsocken darüber. Etwa eine Viertelstunde lang einwirken lassen.

Für Babys ab 6 Monate: Zwei Windeltücher in zimmerwarmem Wasser tränken, Tücher auswringen, mehrmals falten und beide Waden (von Knöchel bis Knie) damit umwickeln. Das Baby damit circa eine Viertelstunde ruhen lassen. Vorher und nachher Temperatur messen – wenn das Fieber nicht gesunken ist, den Wickel noch zweimal wiederholen. Achtung: Der Wickel darf nur angewendet werden, wenn Händchen und Füsschen des Babys warm sind. – Kühlen gegen Fieber – dazu muss man kein Wissenschaftler sein, nehme ich an…

Durchfall:
Reife zerdrückte Bananen und mit der Schale geriebenen Apfel zu essen geben. Die Bananen enthalten viel Kalium, was wichtig ist für den Salzhaushalt; das im Apfel enthaltene Pektin nimmt Wasser auf und wirkt so dem Durchfall entgegen. – Das lasse ich meine Süße (Enährungswissenschaftlerin) entscheiden

Erbrechen:
Lassen Sie das Kind auf einer frischen, unbehandelten Zitronenschale kauen. Das soll den Brechreiz lindern. – Mit Tequila vermutlich noch besser…

Insektenstich:
Wenn Sie draussen unterwegs sind, einen Löwenzahn knicken und die austretende Milch direkt auf den Stich auftragen. Zuhause ein Salbeiblatt mit der rauen Seite nach unten auf der Haut befestigen. – DAS glaube ich sofort! Löwenzahnmilch hilft und Salbei ist auch nicht übel…

Prellung:
Arnica-Globuli (D6), das Wundermittel bei stumpfen Verletzungen, gehören in jede Hausapotheke. Anfangs alle zwei Stunden drei Globuli im Mund zergehen lassen, bei Besserung auf ein- bis zweimal 3 Globuli täglich reduzieren. Vor und nach der Einnahme mindesten zwanzig Minuten nichts essen und nur Wasser trinken.

Bei Prellungen würde ich ja persönlich eher kühlen, röntgen und ruhig stellen, aber gut…

IKEA Hackers

Eine Seite, die vielleicht noch nicht jeder kennt, ist die IKEA Hackers Community. Es geht schlicht und einfach darum, IKEA Möbel oder Teile davon, sinnvoll zu verändern oder etwas ganz neues daraus zu basteln und dort finden sich wirklich tolle Tipps. Alleine was man für Kinder basteln kann, finde ich spannend – und denke ich werde auch ein paar Sachen umsetzen, denn alte IKEA Möbel fallen bei uns ganz gerne mal an. Hier ein paar Beispiele aus der Kategorie „für Kinder“.

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