Sehr lange Pause

Ja… es war eine sehr lange Pause… Ich blogge eigentlich meistens nur in den Zeiten, in denen es mir nicht so gut geht. Dieses Mal habe ich eine Ausnahme gemacht… es ist viel passiert. Meine liebe Freundin und Trauzeugin hat sich umgebracht, meinem Lieblingsmenschen ging es nicht so gut, und auch mir oftmals nicht.

Heute war mein erster Arbeitstag seit Monaten… ungewohnt… Und es geht nicht immer gut, aber es geht trotzdem immer weiter… und das ist gut so. Es gibt weiterhin sehr viele Baustellen bei mir, aber ich brauche dafür derzeit weder Therapie noch tägliche Blogeinträge… Manche Dinge ändern sich eben einfach…

Ich weiß, manche Menschen lesen nach wie vor hier mit und ab und an kann ich dann ja trotzdem eine Statusmeldung raus hauen…

Es war nicht der beste Frühling und Sommer aller Zeiten, aber doch besser als die Jahre vorher… ich hab eine tolle Frau, ich hab tolle Zeiten mit meinen Kindern und ich bin wieder Teil der arbeitenden Bevölkerung… In anderen Dingen bin ich nach wie vor nicht erwachsen, aber who cares?

 

Gartenzeit

Hier ist ja wie im letzten Post geschrieben zur Zeit etwas wenig los. Und das liegt an meinem Garten. Natürlich ist es nicht nur mein Garten, denn er wird von vielen anderen Menschen auch benutzt, aber einen Teil der Arbeit leiste ich gerne, damit man sich draussen wohlfühlt. Und zusammen mit meiner kleinen Tochter macht es gleich noch mal soviel Spaß, denn die weiß die kleinen Dinge wie tolle Insekten, leckere Kräuter und wachsende Pflanzen auch zu schätzen.

Also wird im Frühling ordentlich ausgemistet, Pflanzen gesetzt oder neu gezüchtet und im Sommer kann man sich dann durch die diversen Stockwerke futtern, denn irgendwo ist immer gerade etwas Leckeres zu Essen reif. Und da die Arbeit erstens Spaß macht und zweitens müde, wird selbst abends nichts mehr gezockt. Aber manchmal ist das Real Life dann doch eben ein wenig schöner als der abendliche Blick auf XBox, Youtube und Co.

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Ganz schön langweilig

Hmh… Hier tut sich irgendwie nichts, ich weiß. Aber ehrlich gesagt passiert einfach nichts, worüber es sich zu bloggen lohnt. Lustige Begebenheiten aus meinem Arbeitsalltag passieren zwar, werden aber auf DAUJONES besser beleuchtet, zum Stöbern im Netz komme ich kaum und was Gaming betrifft… außer Starcraft 2 ist da ebenfalls nicht viel los.

Eigentlich warte ich nur auf die Spiele- Kracher im Herbst und frage ich, wie ich dann neben Starcraft die zeit haben soll Rollenspiel – Ungetüme wie Skyrim oder Final Fantasy XIII-2 nebenbei zu spielen. Dann gibt es da noch so vieles, was ich auf den Handhelds spielen sollte/ möchte, aber es ist nun mal einfach bequemer abends einfach einen Starcraft 2 Stream anzumachen und sich unterhalten zu lassen, vor allem wenn die Arbeit sowieso gerade stressig ist.

Also bleibt es in diesem Blog wieder mal etwas ruhiger, bis mich doch wieder die Lust auf neue (und alte) Spiele befällt. Bis dahin heisst es neben dem Alltag in Arbeit und Fitness Center einfach nur: Laddern und relaxen…

Back from holiday!

Eine Woche Urlaub ist ja keine lange Zeit – sollte man meinen. Wenn man danach aber Stunden braucht, um sich wieder ins „Onlneleben“ einzuklinken, kann das schon ein wenig nervig sein. Feeds lesen, Facebook, Twitter, Foren, Newsportale, alles „muss“ abgegrast werden, um die Dinge, die man verpasst hat, einigermaßen aufzuarbeiten. Andererseits ist so ein Urlaub sehr erholsam. Dieser vor allem: Ich habe in einer Woche Urlaub keinen PC bedient, kein Internet gesehen, nicht eine Minute TV geschaut und gerade mal 45 Minuten gespielt (Chrono Trigger DS).

Dafür habe ich viel gelesen, ein bisschen Musik gehört und viel Zeit mit meiner kleinen Tochter verbracht. Außerdem mehrmals am Tag mit Kühen geredet 🙂

Und ehrlich gesagt will ich gar nicht mehr so viel mit diesem Online- Zeugs zu tun haben. Es war einfach schön, sich entspannen zu können, ohne alle 5 Minuten den Newsreader anzumachen, ohne alle Stunde die Emails zu checken – ich habe auch ohne Spiele Spaß gehabt. Vielleicht mache ich mir jetzt einfach eine Art Wochenplan. Vorher schauen, was man wirklich machen möchte und dann einfach auch danach leben. Ein Freitag Abend mit 4 Stunden Starcraft II Turnier? Schön – aber man muss dann nicht jeden Abend noch einen minderwertigen Stream schauen, denn man eh nur halbherzig verfolgt. Abends noch den NEwreader „leeren“ müssen – das muss auch nicht sein, es kann ja auch mal etwas bis morgen warten. Außerdem hab ich sowieso weniger zeit, denn jetzt wo es nicht mehr so heiss ist, kann man wieder laufen gehen und das werd ich wohl auch noch machen. Dass es im Herbst und Winter einige tolle Spiele gibt, die ich spielen will – keine Frage. Aber die anderen, die ich nur ganz nett finde, die „mus“ ich dann doch nicht anspielen – es soll ja Spaß machen, und alles was man zu lange macht, ist nicht mehr spaßig.

Dann werde ich wohl die Mittagspause mal zu einem Wochenplan nutzen 🙂

Ist Wissen out?

Mal ganz ehrlich… Wer hat heute etwas gelernt? Freiwillig? Nein, keine Angst, wir sind nicht mehr in der Schule – aber genau das ist ja auch der springende Punkt! Die meiste Zeit unseres Lebens bis mindestens 18 Jahre (für alle Studenten natürlich weit länger) lernen wir. Täglich. Und damit meine ich nicht, dass man lernt, dass Rapid besser ist als Austria oder dass man Mango nicht mag, sondern so etwas wie: Wer ist Pythagoras? Wieviel Planeten hat unser Sonnensystem? (Im Übrigen: Das sind jetzt 8, nicht mehr 9, also bringt euren Kindern nichts Falsches bei).

Wie viele „Erwachsene“ gibt es denn, die freiwillig etwas lernen? Ich für meinen Teil bekomme im Alltag immer wieder ungläubige Gesichter zu sehen, wenn ich erzähle: Hey, echt interessant: hast du gewusst, dass Alexander der Große erkannt hat, dass es nichts mehr zu erobern gab und deswegen sein Reich zusammengebrochen ist? Oder: Hmh… Helikopter können auch auf dem Kopf fliegen, eine Ente aber nicht. Oder auch: Also ich hab da gerade einen Artikel über Plattentektonik gelesen, der war wirklich spannend…

Danach meistens Schweigen, seltsame Blicke oder ein Witz – ich könnte es ja verstehen, würde ich über irgendwelches Nerd- Wissen reden, über irgendwelche Indie- Games philosophieren oder mathematische Beweise rezitieren. Ich habe so im Gefühl die Menschen sind froh, wenn sie nichts Neues mehr lernen müssen. Es interessiert auch kaum jemanden… immerhin gibt es so viele dinge, mit denen man sich täglich beschäftigen muss: Wie erstelle ich eine tolle Powerpoint- Präsentation für den Chef? Was koche ich am Abend? Oder man erzählt ich Geschichten vom Fortgehen am Abend, redet über Schrott- TV und die Schlagzeile des Tages.

Ist es denn eine Schande sich für Dinge zu interessieren? Zu hinterfragen wie die Welt funktioniert und was vor uns war? Oder einfach mal über den Tellerrand zu schauen? Ich meine: Es ist doch spannend, wenn man auf Wikipedia geht, auf zufälliger Artikel klickt und dann liest. (Heute bei mir z.B.: Deutsch – Neuguinea) Aber würde ich jetzt eine Umfrage machen und fragen: Hey Leute, soll ich euch etwas über die Geschichte von Deutsch Neuguinea erzählen? Es lohnt sich! – Wie viele positive Stimmen würde ich dann wohl hören? …….

Traurig… Auch ein Grund warum bei mir mit Sicherheit die geschriebenen Worte pro Tag die gesprochenen übertreffen. Und die gelesenen Worte sind ganz sicher mehr als die gehörten Worte… ich bin dann mal wieder lernen…

Kinderwagen

Kinderwagen waren für mich früher vor allem eines: Ein Verkehrshindernis, dass meistens im Doppelpack von tratschenden Müttern an der engsten Stelle der Straße abgeladen wurde – und zwar genau dort, wo ich zügig durch gehen wollte. Natürlich ist die Anzahl nach oben hin offen: Bis zu 4 Kinderwagen nebeneinander am Samstagvormittag durch die belebteste Einkaufsstraße schieben? Kein Problem…

Nachdem ich seit einem Jahr selbst so ein Gefährt fahren darf, gibt es aber auch gute Dinge, die o ein Kinderwagen mit sich bringt: Es ist sozusagen ein gesellschaftlicher Freifahrtschein. Bestes Beispiel war mein Ausflug mit einem nicht schlafen wollenden Baby an einem Samstagabend gegen 23:30 durch die Innenstadt und somit die Zone, in der man schon mal angepöbelt wird. Und da waren auch wirklich ein paar Betrunkene Halbstarke, die alle vor mir gehenden Teenies und Nachtschwärmer angestänkert haben – bei mir allerdings Ruhe und Fehlanzeige.

Man hat auch nie Probleme irgendwo durchzukommen – so einem Kinderwagen wird gerne ausgewichen, vor allem wenn der Inhalt mit Schreien beschäftigt ist, aber auch, wenn das transportierte Baby fröhlich strahlt – dann hat man sogar noch einen weiteren Pluspunkt: Man bekommt oft ein Lächeln geschenkt oder lernt neue Leute kennen (ach, wenn man es gar nicht will…)

Wer einen Kinderwagen hat, braucht auch keine lästigen Einkaufstüten mehr zu tragen oder selbst eine Tasche mitzunehmen, denn eigentlich bringt man einen Einkauf für eine Großfamilie samt Bernhardiner problemlos unter…

Und natürlich kann man Leute ärgern: Man kann zum Beispiel mit 4 Kinderwagen nebeneinander am Samstagvormittag in der belebtesten Einkaufsstraße fahren oder an der engsten Stelle einer Straße stehen bleiben, sodass die Leute auf die Straße ausweichen müssen… 🙂

Online Leben

Das Blog ist ja seit einiger Zeit auch unter http://www.onlineleben.net erreichbar und ich hab mir in der letzten Zeit ein paar Gedanken gemacht, wie sehr sich in den letzten Jahren eigentlich mein Leben verändert hat – durch die tägliche (stündliche?) Präsenz des Internets in meinem Leben…

Klar, zum einen arbeite ich darin und damit. Ohne das www würde ich mit Sicherheit nicht so schnell technische Probleme lösen können und ich habe mir angewöhnt, eigentlich jedes Problem mit dem Internet zu lösen. Offene Fragen, Krankheiten, Gartenprobleme, Tiersichtungen, Babywissen und was weiß ich nicht alles, suche ich zuerst im Internet. (Bzw. google ich es. Wenn ich an die Zeit zurückdenke, als es noch kein Google gab… für manche hier sicher nicht vorstellbar…)

Zum anderen lasse ich das Wissen zu mir kommen. Früher hab ich ab und zu noch einen Blick in die Zeitung, die Nachrichten, ein Onlineportal wie krone.at oder heise.de geworfen, um auf dem laufenden zu sein, jetzt muss ich das nicht mehr, denn mein RSS Reader holt sich die News, die mich intressieren, fragt die Newsseiten und Blogs ab und präsentiert mir pro Tag ca. 500 Artikel aus ca. 200 Quellen, die ich mir über den Tag verteilt ansehen kann und die mein Bedürfnis nach Wissen befriedigen. Wenn ich dann doch noch ein wenig meinen Geist anstrengen will, dann geht´s ab zu Wikipedia und ich lese (lerne!) aus den Artikeln dort. Oder ich lese eines meiner Bücher… aber das ist wieder so ein Thema.

Seit dem ich IPad, IPod Touch und einen geliehenen EBook Reader habe, lese ich zum einen wieder sehr viel mehr als früher, zum anderen lese ich aber auch Bücher, die ich mir nicht kaufen würde, oder auf die ich früher nie aufmerksam geworden wäre. Es ist einfacher, sich mal eben, wenn man 5 Minuten Zeit hat, sein elektronisches Device herzunehmen und ein paar Seiten zu lesen, als ein Buch zu holen.

Was sich auf jeden Fall geändert hat, ist aber auch das Verhalten hinsichtlich sozialen Kontakten: Ich kenne natürlich Menschen, die jeden Furz auf Facebook kundtun, und ich selbst poste eigentlich auch zumindest täglich das eine oder andere, das mir durch den Kopf geht, aber ein wichtiger Faktor für mich ist das Gefühl, mehr von meinen Mitmenschen mit zu bekommen. Ich weiß eigentlich immer, wer gerade in Urlaub ist, wer einen miesen Tag hatte, oder was gerade mit dem Kind so los ist – auch von Menschen, zu denen ich eigentlich seit Jahren keinerlei Kontakt habe. Aber in dieser sozialen Cloud fühlt man sich doch ein weng besser, denn man weiß: Sollte man das Bedürfnis haben, Kontakt aufzunehmen, ist es immer möglich.

Das bringt mich zum Telefon: Mein Telefon gammelt immer in irgendwelchen Ecken rum, wird manchmal den ganzen Tag nicht beachtet – im Gegensatz zu vielen anderen Menschen brauche ich es eigentlich nicht, denn wenn jemand etwas von mir braucht, kann er mich tagsüber per Skype erreichen oder mir einfach eine Email schreiben (oder einen Blogkommentar, oder auf Facebook, oder, oder …). Ich hätte wirklich gerne ein Smartphone, mit dem ich auch mobil mein Internetverhalten weiter führen kann, mein Problem ist nur, dass ich für die Telefon- Eigenschaften eigentlich keines brauche und das verträgt sich nicht mit dem Kosten- Nutzen Faktor.

Ich brauche eigntlich auch keinen Fernseher, denn was bringt mir die Kiste eigentlich? Sie ist viel zu passiv, ich muss mich daran halten, wann Sendungen anfangen, wann Werbung ist, was gerade gespielt wird – ich will aber selbst bestimmen, was ich sehe und nicht jeden Mist konsumieren müssen. Wozu gibt es eigentlich TV on Demand, Seiten, auf denen ich mir Filme, Serien und Dokumentationen zeitunabhängig holen kann, wozu gibt es Youtube, wozu gibt es Spiele, in denen ich selbst mitmache, anstatt passiv davor zu sitzen?

Wenn ich denke, wie meine Zeit vor 10 Jahren ausgesehen hat – in Bezug auf mein Onlineverhalten – und wie der Status Quo jetzt ist… finde ich es eigentlich nicht besser oder schlechter, nur anders…

Ge-Tan

Ge-Lesen: Couchsurfing, Schlaflos in Seoul, Der Schrecken von Arlingen, Coding for Fun,

Ge- Spielt: Tales of Vesperia

Ge- Hört: Boxtopia cast, Ninjalooter, Game One Plauschangriff, Fortsetzung folgt, Buffed Cast, PC Games Podcast

Ge- Sehen: Lanz kocht, Sarah Wiener Alpen, Torchwood, SD!, United States of Tara

Firestarter…

Man kann nicht immer Spielen… Manchmal gibt es auch Dinge, die schöner, spannender und vor allem entspannender sind: Für mich gehört dazu zum Beispiel: Mit einem guten Glas Wein (ok, ich nehme auch ein schlechtes…) vor einem Feuer sitzen, einen guten Podcast oder ein Hörspiel im Ohr und evtl. noch eine gute (auf jeden Fall keine schlechte) Zigarre… Und genau das hab ich gestern gemacht – und es erinnert mich immer an Urlaub: Egal, ob eine Hütte in den Bergen, ein „Hotel“ in Madeira, wenn ich in der Nacht alleine einen Kamin befeuern darf, und dabei Zeit habe, relaxen kann und in die Flammen schauen, dann ist das etwas Tolles – sozusagen die entspannende Seite des Grillens 🙂

Gemischtes

Heute mal kein Artikel aus der Reihe „Was spiele ich“ – es gibt ja auch noch andere Dinge, die ich mache – wenn zugegebenermaßen auch nicht allzu viele.

In Sachen TV/Serien bin ich bei Frings irgendwie stehen geblieben, The IT Crowd ist zwar ganz nett, aber auch nicht wirklich das Wahre, also bleibt mir mal wieder nur die Suche nach irgendwas Neuem begeben. Mal sehen, was mir so unter kommt. Ansonsten kann ich wenigstens 1x die Woche Wrestling schauen, und eine Kochsendung geht sich ab und zu auch noch aus. Wennßs hoch kommt, dann vielleicht auch noch ein paar Minuten Starcraft Livecast am Abend und das wars dann mit den bewegten Bildern.

Gaming: Japano RPGs, wie in den letzten Tagen ausführlich beschrieben 🙂 Vielleicht schaffe ich es noch irgendwann mal, Final Fantasy auf dem IPod weiter zu spielen – andererseits ist auch irgendwann Urlaub, da geht so was immer.

Lesen: Ab und zu ein Blick in ein DSA- Buch, ansonsten werde ich auch hier eher auf den Urlaub warten und sehen, ob ich dann am IPad ein paar Bücher durchackern kann.

Sonstiges: Wann wird es denn endlich Frühling? Das Wetter hngt mir echt zum Hals raus, und ich brauche meinen täglichen Rundgang im Garten, ich brauche leckere Kräuter, einen Grillabend und ein paar mehr Farben, wenn ich aus dem Fenster schaue. Außerdem lassen sich gute Vorsätze, wie wieder Laufen zu gehen, dann auch leichter durchsetzen…

Mehr gibt´s aktuell nicht…