Spielepause

Irgendwann kommt immer mal wieder dieser Moment… Blick ins Spieleregal. Blick zum PC, aber irgendwie hat man keine Lust. Und so habe ich seit 3 Tagen die XBox ausgeschaltet gelassen und auch sonst nichts gespielt… und dann frage ich mich? Und jetzt?

Das Gute ist: Ich weiß, dass es unweigerlich wieder weiter geht, sobald mir pasiver Medienkonsum zu langweilig geworden ist: und man kann nur eine sehr begrenzte Zeit Deep Space Nine chauen, Starcraft II Livestreams laufen lassen und nichts tun… Außerdem wäre es mal wieder an der Zeit ein ordentliches Rollenspiel anzufangen… und wenn ich ehrlich bin: Mit Last Remnant, Blue Dragon, Star Ocean TLH und Red Dead Redemption warten alleine auf der XBox noch einige hundert Stunden Spielzeit auf mich…

Und schon freue ich mich wieder… auf heute Abend 🙂

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Gemischtes zur Woche

Nachdem jetzt wieder längere Zeit nichts gebloggt wurde, schmeisse ich gleich mal alles wild durcheinander und ergänze das Ganze mit einer „Wochenbild- Collage“. Fangen wir beim Thema Technik an:

Nachdem mein IPod Touch mich verlassen hat, habe ich mir jetzt den Nachfolger geholt und muss sagen ich bin mehr als zufrieden: Ds Retina- Display ist sowas von scharf, die 32GB Speicher reichen jetzt auch endlich aus, um Video- Podcasts, alle Bücher und alle Audiocasts mitzunehmen und dabei noch Platz für Spiele zu haben und schnell ist das Ding auch noch. So machen solche technischen Spielereien wirklich Spaß!

Zum Thema Bücher und Lesen: Dank EBooks lese ich öfters und auch mal Dinge, die ich mir nie kaufen würde… Derzeit sind aktuell:

  • „Straßen der Erinnerung“ von Bill Bryson: Zugegebenermaßen ein etwas langwieriges Buch, dass eine Reise durch die Kindheitserinnerungen des Bill Bryson beschreibt, denen er im heutigen Amerika nachgehen will. Dass sich seit damals vieles geändert hat, führt zu manch einem deprimierenden Moment. Immerhin kann man dabei gut einschlafen…
  • „Der Schrecken von Arlingen“ – ein DSA Roman und somit immer eine gute Sache. Allzu weit bin ich nicht, aber der Anfang verspricht durchaus ein spannendes Buch.
  • „100 Tage Sex“ von Douglas Brown – Browns Frau kommt mit der Idee, 100 Tage Sex zu haben, egal wie anstrengend ein Tag mit Arbeit und 2 Kindern auch war. Er beschreibt die interessante Wendung, die seine Beziehung und sein Leben dadurch genommen hat und welche nie gedachten Vorteile es gebracht hat.
  • „Unter deutschen Betten“ – Justyna Polanska beschreibt in ihrem Buch, welche lustigen (und auch traurigen) Erlebnisse sie in ihrem Leben als polnische Putzfrau in deutschen Haushalten erlebt hat. Eine wirklich kurzweilige Lektüre, die einen manchmal vor Scham erröten lässt.

Im Gaming Sektor gibt es nichts großartiges Neues: Nach ca. 35 Spielstunden stehe ich bei Star Ocean: The Last Hope gerade mal in der Mitte von Disc 2 und somit habe ich noch ein wenig vor mir – aber immerhin ist Wochenende, da sollte schon ein wenig Spielzeit aufzuholen sein. Zum anderen spiele ich mal wieder Minecraft – wer davon noh nie etwas gehört hat, dürfte im Internet wohl Scheuklappen aufhaben.

Japan über Alles…

Zur Zeit läuft bei mri nichts anderes mehr in diversen Konsolen als Japan- RPGs… Keine Ahnung warum, aber irgendwie hab ich zur Zeit die Schnauze voll von westlichen Spielen… andererseits haben JRPGs einige Eigenheiten, die mich manchmal echt verzweifeln lassen:

Nehmen wir mal Star Ocean: The Last Hope. Jeder der´s schon gespielt hat, wird beim Stichwort Cardianon Mutterschiff vermutlich jetzt gerade aufstöhnen: 4 Stunden lang durch Räume laufen, dann wieder zurück, weil man was vergessen hat, ein undurchsichtiges Rätsel, dann wieder ein offensichtliches, was einen dazu bringt nochmal alle verfluchten Fights in einem Stockwerk nehmen zu müssen… ach ja: Wir reden hier nicht von einem lustigen „Ich kann überall und jederzeit speichern“ – System! nein, man speichert bestenfalls einmal pro Stunde! Und wenn man nicht zufällig weiß, dass man immer so viel wie möglich an Heilitems mit sich rum tragen muss, dann hat man in diesem Dungeon definitiv zu wenig – und keinen Weg mehr, die MagicPoints aufzuladen, was den Bossfight dann umso amüsanter macht.

Wieso spiele ich es dann? Zum einen, weil es auf masochistische Art und Weise doch Spaß macht, zum anderen, weil die Szenen und Dialoge zwischen diesen Kampfsequenzen oder auf dem Schiff zwischen zwei Planeten einfach nur genial sind. Soviele Klischees, Anspielungen auf die gegenwärtige Menschheit und Pop- Kultur und natürlich die weichgespülten und platten Anime Charaktere… darauf kann man sich nur freuen. Ich habe jeden einzelnen der platten puppenhaften Chars ittlerweile lieb gewonnen und freue mich schon, wenn dann noch die anderen Klischees von weiteren Charakteren erfültl werden…

Nachdem mein IPod Touch nähere Bekannschaft mit dem Fussboden gemacht hat und das Display jetzt nicht mehr wirklich „displayed“ habe ich mal wieder meinen Nintendo DS rausgekramt und festgestellt, dass auch hier die J-RPGs richtig Spaß machen. In Dragon Quest IX habe ich jetzt ebenfalls schon ein paar Stunden gesteckt und freue mich auch hier über die lebendige Welt, die lustigen Charaktere und das wirkliche Retro- gefühl, dass ich zu PS One Zeiten hatte, oder noch eher – mit Super- Nintendo RPGs.

DQ IX ist bunt, knuddelig, hat trotzdem ordentliche Rollenspiel- Anteile und macht – vielleicht auch, weil es fast zu einfach ist – eine menge Spaß für zwischendurch. Das regt mich irgendwie dazu an, nach weiteren NDS perlen zu suchen, die die letzten jahre so hervor gebracht haben, die aber an mir vorbei gegangen sind.

Star Ocean – The Last Hope

Ich weiss, in der letzten Zeit häufen sich die Artikel über XBox RPGs und dieses Mal ist es noch schlimmer: Nach Resonance of Fate habe ich auch mal einen Blick in ein weiteres JRPG geworfen, dass schon ein wenig länger bei mir im Regal steht – Star Ocean – The Last Hope. Dieser Teil der Star Ocean Reihe ist ein Prequel, was mir als Nicht- kenner der Serie natürlich sehr entgegen kommt. Andererseits kennt man Spiele aus dem Hause Square Enix und wenn Tri-Ace auch noch mitmischt, kann man wohl kaum etwas falsch machen.

Von Anfang an hat man das typische Feeling, was JRPGs betrifft: Viele Gespräche, etwas altbackene Grafik, aber mit sehr viel Charme. Sicher, man muss sich erst mal mit den typischen Charakteren warm machen, aber wenn das geschafft ist, bietet Star Ocean TLH sehr gute Kost: Sowohl im taktischen Kampf, als auch im gewohnten Erkunden/Gespräche suchen.

Ich bin gespannt, wer am Ende meine volle Aufmerksamkeit erringen wird: Star Ocean oder Resonance of Fate – beide sehr Ähnlich und doch grundverschieden…