[Gespielt] Card Hunter

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Card Hunter ist ein Strategiespiel mit einer wundervollen Grafik, das sich derzeit in einer Closed Beta Phase befindet. So kurz, so gut. Also auf zu den Details: Man spielt in einem klassischen Pen & Paper Rollenspiel Setting mit bis zu 3 Helden gegen/bzw. mit einem Dungeon Master und erlebt so ebenfalls sehr klassische Abenteuer. Am ehesten könnte man Card Hunter mit einer Art „digitalem Hero- Quest“ vergleichen. Ein Dungeon besteht meist aus mehreren Schlachtfeldern, die in einer isometrischen Perspektive dargestellt werden. Allerdings kann man nicht wie in anderen solchen Spielen einfach jede Runde seine Helden bewegen und/oder Fähigkeiten ausführen, sondern das System ist ein wenig ausgeklügelter.

Jeder Ausrüstungsgegenstand, den man einem Helden anlegt, bringt Karten für das Heldendeck mit. So kann eine Kriegsayt z.B. 3x die Karte mit der Fähigkeit „kritischer Schlag“ mit sich bringen oder ein Schild z.B. die Karten für „schwacher Block“, „Schildschlag“ oder ähnliches. All diese Deckkartten werden zu Begin der Runde gemischt und dann zufällig gezogen und dem Held zugeordnet. Jetzt könenn Spieler und Dungeon Master abwechselnd jeweils eine Karte ausspielen. Spätestens wenn keine Karten mehr sinnvoll gespielt werden können, kommt die nächste Runde und der Spaß geht von vorne Los.

Am Anfang mag einem das Spiel relativ simpel vorkommen, aber schon nach wenigen Stunden merkt man, dass es durchaus komplexe Taktiken gibt, vor allem da die Helden auch aufleveln und somit weitere Itemplätze dazu bekommen, was zu mehr Karten und somit einem vielfältigeren Heldendeck führt. Zusätzliche Ausrüstung kann in den Dungeons gefunden werden oder im Laden gekauft werden.

A-pro-pos Kaufen: Card Hunter ist ein Free2Play Spiel, dass sich durch Ingamekäufe finanzieren soll. Für den Singleplayer- Modus ist das aus meiner Sicht nicht nötig, da aber auch ein Multiplayer zur Verfügung steht könnte es hier zu Problemen kommen.

Alles in Allem ist Card Hunter aber ein unterhaltsames Taktikspiel, dass sich jeder einmal ansehern kann, der solide Rundenstrategie zu schätzen weiß.

[Gespielt] Prison Architect

prisonarchitect

Prison Architect ist das neueste Projekt von Introvision Software und befindet sich derzeit noch in der Alpha Phase. Kaufen (Vorfinanzieren) kann man das Spiel dennoch schon – ähnlich wie dazumals Minecraft – und auch, wenn man dem Spiel anmerkt, dass es noch keineswegs fertig ist, macht es doch schon ordentlich Spaß. Aber worum geht es denn eigentlich?

Im Prinzip ist Prison Architect nichts anderes als eine Gefängnis- Simulation: Man errichtet ein Gefängnis (nach amerikanischen Maßstäben), baut also Zellen, Kantine, Büros, Duschen, Hof, Aufenthaltsräume, Krankenstation etc. und stellt Personal ein – vom einfach Wächter über die Krankenschwester bis hin zum Buchhalter. Und dann kommen natürlich noch die Insassen, die meistens nicht allzu nette Zeitgenossen sind und wenn man sie nicht gut genug beobachtet, auch mal mit einem geklauten Messer aus der Kantine auf die Wächter losgehen oder ihren Unmut an den Einrichtungsgegenständen auslassen. Alles in Allem darf man sich also um lauter nette Details kümmern – oder um das große Ganze.

Das macht – wie oben schon geschrieben – schon jetzt Spaß, allerdings gibt es noch einige Bugs, die einem manchmal den letzten Nerv rauben und viele Dinge fehlen schlicht und einfach schon. Für alle Interessierten ist Prison Architect bereits jetzt einen Blick wert, der Rest wartet besser auf die Release Version.

[Gespielt] Plague Inc. – Oder auch: Wie ich die Menschheit ausrotte

Mission erfüllt. Menschheit tot! So lässt sich das Spiel Plague Inc. am Schnellsten beschreiben. Der Spieler übernimmt dabei den Part einer zunächst unscheinbaren Krankheit, die sich in einem vom Spieler ausgewählten Land ausbreitet und mit jedem infizierten Menschen  mehr DNA- Punkte sammelt. Mit diesen DNA- Punkten lassen sich dann sowohl Verbreitungsart, Symptome und Eigenschaften des Krankheitserregers ausbauen und so wird die Seuche größer und gefährlicher.

Natürlich sollte man hier nicht wahllos auswerten, denn jede Entscheidung hat Konsequenzen und ist die Krankheit erstmal weit genug verbreitet machen sich manche Länder an die Erforschung eines Gegenmittels, was es natürlich zu verhindern gilt, in dem die Krankheit vor allem an diese Länder angepasst werden sollte.

Plague Inc. ist ein „nettes“ Spiel für Zwischendurch, dass man sich mal ansehen kann. Gibt es übrigens für Android und iOS für unter einem Euro.

[Gespielt] X- Com: Enemy Unknown – Demo

Ich hab´s doch getan! Eigentlich wollte ich die Demo zu X- Com nicht spielen, und ich wollte mir schon gar nicht das Spiel schon direkt bei Release kaufen. Und jetzt? Jetzt ist die Demo durchgespielt und das Spiel vorbestellt. Ist die Neuauflage des Ur- „X- Com“ wirklich so gut? Oder doch nur ein altes Spiel in neuem Gewand?

Beides, würde ich sagen. Zum einen sieht X- Com natürlich gut aus. Die Grafik ist stimmig, die Inszenierung und die Effekte durchaus athmosphärisch. Das, was bei den ersten beiden X- Xom Teilen wirklich nervig war, wurde zum einen überarbeitet, zum anderen „in den Flow gebracht“ – das Kampfsystem. Früher musste man wirklich jeden Effekt bei jedem Soldaten einzeln auslösen, was durchaus Kontrolle gebracht hat, aber oft auch einfach nur umständlich und hakelig war. Jetzt braucht man nur noch wenige Tasten und kann natürlich den Großteil mit der Maus machen. Der Kampf selbst ist auch nicht wirklich statisch, sondern durch Kamerafahrten und „Actionsequenzen“ aufgehübscht. Die Bewegungspunkte aus den ersten Teilen sind nicht komplett weggefallen, sondern wurden wesentlich vereinfacht. Es gibt sozusagen 2 Bewegungspunkte – verbraucht man einen, kann man danach noch etwas machen, verbraucht man beide, kann man weiter laufen, ist danach aber wehrlos. So spielen sich die Kämpfe schön flüssig, sind aber keinesfalls leichter geworden, sondern durchaus fordernd.

Auch Basisbau, Forschung, Soldatenentwicklung und all die anderen motivierenden Teile des Ur- X- Com wurden übernommen und schon in der Demo wirken sie sehr  stimmig. Ich freue mich also schon sehr auf den 12. Oktober, denn dann startet die Invasion der Außerirdischen auf unseren Planeten – und nur ich kann sie aufhalten!