[Gesehen] Last Resort

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Eigentlich bin ich ja nicht so der Typ Mensch, der amerikanisierte Serien mag – bei Last Resort ist das aber anders, denn die Serie entwirft ein ziemlich spannendes Szenario (Ich lasse mal Tante Wiki das Ganze erklären):

In der Fernsehserie geht es um die Besatzung des U-Boots „USS Colorado“. Sie erhält plötzlich den Befehl, Atomraketen auf Pakistan abzuschießen. An der Authentizität des Befehls hat Kapitän Marcus Chaplin Zweifel und verlangt vom US-Präsidenten eine Bestätigung. Deshalb wird er als Kapitän des U-Bootes gefeuert. Aber als auch der Erste Offizier den Befehl verweigert, wird die „USS Colorado“ von eigenen Truppen beschossen. Die Besatzung findet mit dem U-Boot Zuflucht auf einer kleinen, bewohnten Insel im Indischen Ozean, die als NATO-Außenposten dient. Chaplin versucht herauszufinden aus welchen Regierungskreisen der Befehl kam. Um bis dahin ohne Einschränkung zu bleiben, droht er mit der nuklearen Vernichtung Washingtons, falls ein Angriff auf die Insel erfolgen sollte.

Last Resort mischt somit die Idee eines spannenden ungewohnten Settings mit viel Charakterentwicklung und ordentlich Action. In den ersten Folgen hat man allerdings kaum Ahnung, wohin der Haupthandlungsstrang gehen soll, denn so schnell sich die Story im Pilotfilm entwickelt, so langsam geht es danach vor sich hin – ein Ansatz, der durchaus  brauchbar ist.

Ich kann bis jetzt nur sagen, dass ich durchaus gespannt bin, in welche Richtung sie Last Resort entwickelt, und davon hängt es auch ab, ob mich die Serie weiter fesseln kann…

Let´s Plays – besser als Fernsehen?

LPs

Ich liebe Let´s Plays… für alle, die davon noch keine Ahnung haben, sei gesagt: Herzlich willkommen auf der Erde, denn hier könnt ihrt die letzten Jahre kaum gelebt haben, ohne etwas über LP´s mitzubekommen. Zur Erklärung: Ein Let´s Play ist ein Video, in dem der Let´s Player ein Videospiel spielt und dabei auf die eine oder andere Art versucht, zu unterhalten. Mittlerweile gibt es auch im deutschsprachigem Raum unzählige LPer und somit natürlich auch in jeder Qualität, Form und für jeden Geschmack. Ich zum Beispiel kann mir nicht jede Stimme anhören und manchmal finde ich ein bestimmtes Spiel einfach nicht unterhaltsam. Alles in Allem ersetzen LP´s für mich zu einem Großteil den TV- Konsum (Gut, ich schaue nie TV, denn meine Serien und Filme sehe ich alle am Rechner).

Warum schaue ich mir aber manchmal lieber ein Spiel an, als es selbst zu spielen? Das liegt zum einen am Mangel der Möglichkeit dazu. Ni No Kuni ist beuspielsweise ein wunderbares Spiel, aber ich werde mir nicht extra dafür eine Playstation 3 zulegen. Es kann aber auch sein, dass es schlicht und einfach zu anstrengend ist, das Spiel selbst zu spielen. So finde ich es gut, wenn mir jemand Dwarf Fortress vorspielt, selbst könnte ich mit dem ASCII Grafikbrei nur wenig anfangen. Dann gibt es noch den „Entspannungsfaktor“ – Nach einem langen Tag mit Arbeit und Kind will ich mich oft auch einfach nur noch hinsetzen und neben Twitter & Co ein wenig berieseln lassen, ohne komplett zu jeder Zeit mit meinen Gedanken beim Spiel sein zu müssen.

Und, als letztes Argument: Manchmal wird erst durch einen Let´s Player aus einem Spiel ein wirklich gutes Spiel, denn man kann wohl nur dann jemandem dabei zusehen, wie er stundelang in Euro Truck Simulator 2 auf europäischen Straßen mit dem LKW fährt, wenn er gleichzeitig Spannendes, Lustiges oder irgendwie Sympathisches erzählt. Für mich sind LP´s auch irgendwie der Ersatz mich mit anderen im richtigen Leben über Games auszutauschen, denn in meinem Umfeld gibt es kaum jemanden, der meinen Spielegeschmack teilt (oder überhaupt spielt).

Und so sieht zur zeit mein abendliches „Fernsehprogramm“ aus:

Für mich sind Let´s Plays also ein wichtiger Grundpfeiler meiner Unterhaltung und Entspannung am Abend – natürlich sehe ich mir die eine oder andere Serie an oder einmal im Monat auch einen Film, aber ich möchte „meine“ Let´s Player nicht mehr missen und freue mich, von ihnen zum Lachen, Nägelkauen oder schlicht und einfach zum entspannen gebracht zu werden.

[Gesehen] Arrow

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Eigentlich stand ich der Serie Arrow ja eher ablehnend gegenüber, aber nachdem ich mir die ersten 3 Folgen angesehen habe, bin ich doch überzeugt, dass es doch eine der besseren Superheldenserien ist. Das liegt nicht nur an dem durchaus ansprechendem Cast, sondern auch an der Story: ( frei nach Wikipedia)

Nach fünf Jahren Aufenthalt auf einer einsamen Insel im Pazifik kehrt der Milliardär und Großindustrielle Oliver Queen nach Starling City zurück. Oliver strandete nach einem Schiffsunglück auf einer einsamen Insel und wurde für tot gehalten. Schnell wird der Familie und den Freunden klar, dass sich Oliver sehr verändert hat. Doch dieser schweigt und entschuldigt sich für die Fehler der Vergangenheit. Er versöhnt sich sogar mit seiner Ex-Freundin Laurel, die nun als Anwältin gegen das zunehmende Unrecht in Starling City kämpft, will sie jedoch zunächst nicht mehr in seinem Leben haben. Die fünf Jahre auf der Insel haben ihn abgehärtet und zu einer Waffe gemacht. Dies will er dazu nutzen ein Versprechen an seinen Vater zu ehren, welcher auf der Insel sein Leben für ihn gegeben hat. Im Sterben liegend hatte dieser Oliver gesagt, dass sein Familienvermögen durch das Leiden anderer aufgebaut wurde, dass er und viele andere Geschäftsmänner die Stadt im Stich gelassen hatten. Oliver erhält eine Liste all dieser Geschäftsmänner. Nun ist es an ihm die Fehler seines Vaters wiedergutzumachen und die Menschen der Stadt zu retten.

Um dies zu schaffen ohne seine Nächsten zu gefährden, lebt er ein geheimes Doppelleben: Tagsüber der Playboy, der er noch vor seinem Aufenthalt auf der Insel war, Abends verwandelt er sich in Arrow. Schnell merkt er, dass das Superheldenleben auch seine Tücken hat, denn Laurels Vater, Detective Quentin Lance, ordnet an, Arrow zu verhaften. Doch nicht nur damit hat er zu kämpfen, sondern muss auch noch herausfinden, dass seine Mutter Moira mehr über das Schiffsunglück weiß, als sie zu geben will.

Was ich wirklich spannend finde ist, dass man erst nach und nach von Oliver´s Erlebnissen auf der Insel erfährt und dass der „Superheld“ keine Superkräfte hat… bisher…. Ich werde auf jeden Fall weiter reinschauen…

Defying Gravity

Zur Zeit schaue ich wieder einmal eine schöne, neue Serie: Defying Gravity. Defying Gravity ist eine US-amerikanische Science-Fiction-Fernsehserie, die in Zusammenarbeit mit dem kanadischen Sender CTV, dem britischen Sender BBC Two und dem deutschen Sender ProSieben produziert wurde. Die Serie handelt von einer sechsjährigen Mission durch unser Sonnensystem und deren Astronauten und ihre beruflichen und privaten Probleme.

Leider wurde die Serie schon nach der ersten Staffel abgesetzt, gefällt mir aber trotzdem,da das Setting und die Umsetzung durchaus gut gemacht sind – und der Mystery- Twist, der hinter der Story steckt, hat es auch noch in sich. Alles in Allem ist Defying Gravity eine nette Serie, von der man leider nicht mehr viel erwarten darf, auch wenn ich persönlich mich über eine zweite Staffel gefreut hätte.

 

 

 

[Serien] Misfits

Eher durch Zufall bin ich über die britische TV Serie „misfits“ gestolpert und habe mal unverbindlich reingeschaut – und ich muss sagen dass es schon nach den ersten 3 Folgen eine meiner absoluten Lieblingsserien zu werden scheint. Im Grunde klingt das Konzept nach einem Abklatsch von Heroes: Fünf jugendliche Straftäter werden während einem seltsamen Gewitter vom Blitz getroffen und erhalten dadurch Superkräfte. Was sich klischeehaft anhört bekommt aber durch den britischen Humor, das egozentrierte Setting und die klare Ansage, dass die Protagonisten NICHT die Welt retten müssen einen vollkommen anderen Anstrich. Die nicht 08/15 Schauspieler und die Prämisse nicht wie eine glattgebügelte Hollywood- Serie sein zu wollen, sondern durchaus auf Sex, Drugs und dreckige Sprache zu setzen macht Misfits noch liebenswerter.

Ich wurde bisher bestens unterhalten und möchte wetten, dass es auch so bleibt. Einziger Schwachpunkt für manche mag sein, dass die Serie nur auf Englisch anzusehen ist, was durch die harten Akzente für Anfänger nicht so einfach sein dürfte…

Terra Nova

Hey… Endlich mal wieder eine Serie, die mir gefällt und auf die ich mich freue… Es geht um Terra Nova, eineSerie, die ich mal grob als Mischung aus SciFi, Jurassic Park und Lost bezeichne 🙂

Der etwas genauere Plot sieht so aus: Im Jahr 2149 ist die Welt am Rande des Abgrunds. Überbevölkerung, Luftverschmutzung und anderes bedrohen die Menschheit. Gut, dass man ein Phänomen gefunden hat, dass es ermöglicht 85 Millionen jahre in die Vergangenheit zu reisen. Genauer gesagt in eine alternative Zeitlinie, was die Besiedelung dieser neuen Welt möglich macht, ohne Zeitparadoxone hervor zu rufen. Terra Nova ist der name des ersten Stützpunktes in dieser Wildnis, in dem schon 9 Siedlerzüge leben. Die Haupthelden der Serie ,die Shannon- Familie kommt mit dem 10 Zug nach Terra Nova und sieht sich dort den Gefahren und Geheimnissen der neuen Welt ausgesetzt. Abtrünige Siedler, fleischfressende Dinosaurier und seltsame Felszeichnungen…

Der Trailer haut erstmal mit ordentlich CGI Effekten um sich und macht richtig Laune, auf die Folen die da noch kommen werden. Entwicklungsspielraum für die Serie sehe ich genug, vor allem der Mystery Teil könnte spannend werden. Also schaue ich mal, wie es weiter geht…

Falling Skies


Endlich wieder eine Serie im Sommerloch, auf die ich mich freuen kann: Falling Skies – Hier erstmal eine Beschreibung des Settings:

Falling Skies erzählt die Geschichte von den Überlebenden einer Invasion von Außerirdischen (von den Überlebenden „Skitters“ genannt) und folgt einer kleinen Gruppe von Überlebenden. Dabei haben die Außerirdischen die Menschheit stark dezimiert, Erwachsene getötet und Kinder mittels eines mit dem Zentralen-nervensystem verbundenen Parasiten zu Sklaven gemacht. Ziel der Aufklärungsgruppe rund um den Militärhistoriker und Vizebefehlshaber der Widerstandszelle „Massachusetts-2“ Tom Mason, dem Protagonisten der Serie, ist das Akquirieren von Informationen und vor allem das in Erfahrung bringen der Pläne der Außerirdischen. So stellen sich ähnlich wie bei Serien wie z. B. Lost viele Fragen, z. B. wieso eine sechsbeinige Spezies zweibeinige Roboter baut oder wieso die Außerirdischen in jeder Großstadt eine große bisher unidentifizierte Struktur bauen.

Dier ersten beiden Folgen gefallen mir schon mal sehr gut. Das Setting ist relativ innovativ, die Charaktere schon mal gut gezeichnet und gerade die Fragen, die sich dem Zuschauer wie auch den Protagonisten stellen, sind ein Garant dafür, dran zu bleiben. Für alle, die es noch nicht kennen, ist die Serie also vielleicht einen Blick wert!

Fernsehen in den 80er Jahren

Ich bin über eine TV Zeitschrift der 80er Jahre gestolpert und es ist schon spannend, wie damals das Fernsehprogramm so war: Hier nur der Auszug von ORF (FS1 & FS2). Für alle etwas jüngeren Leser: Nach 0:00 gab´s kein Programm. Vormittags war Bildung angesagt und abends was „für die Familie“. Klingt langweilig? War damals auch nicht soooo wichtig, wie viele heute denken 🙂

ORF 1
09.00 Nachrichten (Teletext)
09.05 Englisch – Follow me (7 & 37)
09.35 Französisch (8)
10.05 Russisch
10.35 Welt ohne Sonne
Frz. Dokumentarfilm (1964)
12.05 Nachtstudio (Wh. von gestern)
13.10 Nachrichten
14.30 Die Ente klingelt um halb acht
Dt.-it. Filmsatire (1968) mit Heinz Rühmann, Hertha Feiler
Regie: Rolf Thiele. In der Reihe „Zum Wieder-Sehen“
16.00 Hohes Haus. Parlamentsmagazin
17.00 Nachrichten
17.05 Wer bastelt mit?
Heute: Kirche für das Modelleisenbahndorf
17.30 Flipper
Heute: Die Jagd auf den Wal




Bei der Lektüre von Moby Dick beginnt Bud zu träumen …
17.55 Betthupferl. Papageiengeschichten
18.00 Zwei x Sieben – Programmvorschau
18.25 Guten Abend am Samstag … sagt Heinz Conrads
18.53 Trautes Heim
19.00 Österreich – heute mit Südtirol aktuell
19.30 Zeit im Bild
20.00 Sport
20.15 Auf los geht’s los
22.00 Helden von heute – Die Falco-Show



Die erste TV-Show des auch international erfolgreichen österreichischen Popstars mit Songs aus „Junge Römer“
22.50 Sport
23.50 Nachrichten
ORF 2
14.40 Training für den Grand Prix von Portugal
Live aus Estoril
15.00 Wenn Bäume sprechen könnten
In der Reihe Schwerpunkt: Bruder Baum
15.45 Zwei x Sieben – Programmvorschau
16.15 200 Jahre Wiener Heuriger
Die Geschichte einer Wiener Institution. Mit Heinrich Schweiger
17.00 Die liebe Familie
Stegreifspiel. Heute: Hasen.




Ernstls Sekretärin Christine (Christine Schuberth) bringt den gemütlichen Nachmittagsplausch bei Dr. Hollmann (Hans Holt) gründlich durcheinander …
17.45 Wer will mich?
Tiere suchen ein Zuhause
18.00 Wochenschau
18.25 Fußball
19.00 Trailer. Kinotipps
19.30 Zeit im Bild 1
20.00 Wissen aktuell
20.15 Eine ganz alltägliche Ehe (1)
Zweiteiliges US-Ehedrama (1982) mit Elizabeth Montgomery, Elliott Gould
21.45 Nachrichten
21.50 Spiegelbilder
Erraten Sie das Lieblingsbuch von Leopold Ungar (Wh.)
22.05 Fragen des Christen
22.10 Mercenario – der Gefürchtete
Ital.-span. Western (1968)

mit Franco Nero, Tony Musante, Jack Palance


Regie: Sergio Corbucci (Wh.)
23.50 Nachrichten

9Live ist tot, aber anderer Müll lebt noch

Und alles o… Yeah! 9Live ist tot. Wer 9Live nicht kennen sollte – das war dieser nette Fernsehsender, der vor allem durch Glücksspielchen und Schwachsinnsmoderation bekannt geworden ist und wo als Moderatoren gerne mal C-F Promis zum Einsatz gekommen sind. Ich glaube das war der erste Fernsehsender, den ich starten und wieder floppen gesehen habe, wenn mich nicht alles täuscht – owohl, da gab´s auch mal so einen Frauensender, keine Ahnung mehr wann…

Wie auch immer, ich bin ehrlich gesagt nicht gerade traurig darüber – das kann aber auch daran liegen, dass ich nicht wirklich oft in den Fernseher schaue. Müsste ich sagen, was ich den letzten Monat gesehen habe, fällt mir nur gestern ein, wo ich 15 Minuten ATV gesehen habe – sonst war ich, soweit ich weiß eigentlich TV- los. (Also besser als Niveau-los). Wenn ich denke, dass ich früher gerne mal ferngesehen habe, frage ich mich doch, warum das eigentlich so ist. Aber ganz ehrlich: Das kann nur an 2 Dingen liegen: Dem Programm und meinem PC.

Was soll ich mir denn bitte ansehen? Gerichtsshows? Talkshows? DSDS? Dancing Stars? Interesiert mich nicht nur ncht, sondern verabscheue es irgendwie. Es gibt aber auch gute Sachen zu sehen: Dokumentationen, manche Serien und so 3x im Jahr sogar einen guten Film. Problem: Die kenne ich schon, denn im Internet gibt´s das ganze etwas früher zu sehen bzw. wann ich will. Und ich will nicht um 20:15 eine Serie oder um 11:15 eine Doku sehen, sondern dann wenn ich Zeit habe.

Und ehrlich gesagt… wenn ich die nicht im Internet sehen würde, würde mir dann etwas fehlen? Es ist ja meistens eh nur Zeit totschlagen oder im besten Fall als Hintergrund- Untermalung, während ich surfe, News lese und Emails schreibe. Ein Leben ohne TV wäre kein Problem, ein Leben ohne Bücher sehr sehr hart, und ein Leben ohne Spiele… naja, wer mich kennt, kennt die Antwort…

Stats

Was hat sich diese Woche getan? Hier in Kurzform:

Gesehen: Jamie@Home, Road Trip: Beer Pong, Stargate Universe, Lanz kocht, Scrubs, WWE RAW

Gelesen: Die 5 Arten der Liebe für ihr Kind, Artemis Fowl, Shadowrun, DSA: Der Schwertkönig, Wie ihre Kinder Gemüse lieben werden, Simplify your Life

Gespielt: Rift, Elephants Adventure, Angry Birds

Getan: Arbeit, Yuna

Gehört: Hörspiel – Das zerbrochene Rad, Polyneux Podcast, Gamer WG, Fanboys, Consol.at, Game Feature