[Gespielt] Tomb Raider – Lara bestes Spiel

TombRaider

Ich habe große Erwartungen in den Reboot der Spieleserie rund um Lara Croft gesteckt… und bin nicht enttäuscht worden! Das neue Tomb Raider ist ein sehr interessantes Spiel – in den Grundzügen erinnert es mit seiner Cineastic an die Uncharted- Reihe, die Bildgewalt ist wirklich großartig. Aber erst mal von Anfang an:

Die junge Archäologie Studentin Lara ist mit einem Team unterwegs, um einer Legende um die Sonnengöttin nachzugehen. Ihr Schiff erledeit dabei während einem Sturm Schiffbruch und das ganze Team strandet auf einer Insel. Dass die Insel nicht unbewohnt ist, merkt Lara ziemlich rasch, als sie k.o. geschlagen und entführt wird. Diese erste Flucht in die Freiheit ist gleichzeitig das Tutorial und unheimlich stimmungsvoll. Hier komtm auch eine der neuerungen ins Spiel: Quick Time Events, die sich aber relativ natürlich anfühlen – so muss man nach einem kritischen Sprung schnell Halt suchen, mal beim Aufstemmen einer Tür schnell auf den Button hämmern oder sich mit den Sticks unter etwas wegducken.

Nach dem Tutorial geht es in die teiloffene Welt, die nicht nur eine (wunderschöne) Kulisse für die sehr spannende (und teils unheimliche) Handlung ist, sondern auch immer wieder versteckte Tagebücher, Geocaches, Schätze und Ähnliches bereit hält, wenn man auch abseits der vorgegebenen Wege erkundet. Hier haben es mir vor allem die Ruinen angetan, in denen nicht gekämpft, sondern gerätselt wird, was im restspiel leider nicht allzu oft in dieser dichte vorkommt. Denn in der offenen Welt wird Tomb Raider mal zu einem Geschicklichkeitsspiel (wenn es an die Kletter, Hüpf, Abseil und ähnliche Aktionen geht), mal zu einem Deckungsshooter. Das muss man nicht mögen, sollte man aber, denn die Kämpfe sind je nach Taktik und Bewaffnung gut umgesetzt und nicht gerade einfach (auf der Stufe „schwer“), aber immer stimmungsvoll.

A pro pos Stimmung: Ich liebe diese Mischung aus Lost und Waterworld, die für die Oberfläche der Insel gezeichnet wurde. Wie oft hab ich staunend (und ängstlich) die Landschaft bewundert, mehrmals verharrt und mir alles genau angesehen, wenn die Zeit dafür war. Und die Gestaltung der „Dungeons“… nun, da hab ich weniger gestaunt, sondern mehr um Laras Leben und ihr Seelenheil gebetet. Was ein wenig verwunderlich ist, ist die sehr harte und explizite Art der Gewaltdarstellung, die Tomb Raider auch ein ab 18 rating eingebracht hat. Man sollte ab und zu ruhig auch mal absichtlich sterben, denn so brutal sind vor Lara nur wenige Spielehelden umgekommen.

Einziger Kritikpunkt von mir an dem Spiel ist zum einen der Zwang zum Kampf, denn auf Schleichwegen lässt sich kaum ein Kampf vermeiden oder gewinnen, zum anderen die doch sehr kurze zeitspanne, bis aus der jungen, verletzlichen frau, die einsam und verloren ist und um ihr Überleben kämpft eine Lara wird, die zwar immer noch verletzlich ist und die Storywendungen sehr melancholisch bzw. verstört kommentiert, gleichzeitig aber auch ein Blutbad von Gewalt über ihre Feinde bringt – hier wäre ein schleichender Übergang sicher besser gewesen.

Fazit: Tomb Raider ist für mich das beste Tomb Raider, das ich gespielt habe! Denn auch wenn Teil 1 und 2 der Serie gut waren, an die filmreife Darstellung des Reboots kommen sie nicht heran!

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[Durchgespielt] Asura´s Wrath

asuras wrath

Ein interaktiver Anime mit einer komplett durchgeknallten Story, die gerne ins gigantomanische abrutscht – das ist Asura´s Wrath. Capcom hat mit dem Titel eine sehr interessante Erfahrung abgeliefert – allerdings stimmt diese Aussage nur, wenn man irgendetwas mit Anime bzw. japanischer Erzählkunst im Allgemeinen anfangen kann. Ich für meinen Teil bin ja durch diverse JRPG´s vorbestraft und hatte so keine Probleme mit dem Grafikstil oder der Story – ich war sogar ziemlich begeistert. Und spätestens, wenn man im zweiten Kapitel gegen Gegner kämpft, die so groß sind wie ein ganzer Planet, dann denkt man sich nur: Kranker Shit! Ich will mehr!

Auf die Story will ich eigentlich gar nicht näher eingehen, denn die ist Kernstück des „Spiels“ und die sollte man ungespoilert erleben. Asura´s Wrath ist eine reinrassige Anime- Serie, die sich auch genauso spielt. In einzelne kurze Folgen unterteilt, in der Mitte eine „Werbepause“ um kurz verschnaufen zu können und mit einem netten Cliffhanger am Ende – so soll das sein. Man macht nichts anderes als sich mit Quick Time Events und relativ simplen Kämpfen durch die Story zu lavieren und den Grafikbombast auf sich wirken zu lassen – wem das nicht genug Spiel ist, der sollte lieber die Finger davon lassen, wer etwas damit anfangen kann oder allgemein Japanophil ist, der sollte definitiv einen Blick auf das Spiel werfen!

[Gespielt] Bomberman Battlefest

Lokaler Mehrspieler, Bomberman, Bier… Muss ich mehr sagen? Ok, ich schreibn noch einen Satz mehr: Im Multiplayer ist Bomberman Battlefest auf der XBox 360 nicht mehr und nicht weniger als der altbekannte Spaß, den man seit seiner Kindheit mit jedem Bomberman hat. Items aufsammeln, Bomben legen und den (bzw. die) anderen Spieler vom Platz fegen. Alleine macht es natürlich nicht ganz so viel Spaß, aber immerhin: Ein solides Spiel mit viel Boooooooom!

[Gespielt] Zombie Driver HD

Mit dem Auto durch Zombie Horden schnetzeln? Am besten mit Raketenwerfer, Railgun oder Flammenwerfer? In Zombie Driver HD alles kein Problem. Ich mag solche Spiele eigentlich nicht, aber Zombie Driver HD hat zum einen ein relativen guten Unterhaltungswert, zum anderen macht es schlicht und einfach Spaß. Verschiedene Wagentypen, Upgrades, Waffen und natürlich Zombies…

Mehr dazu sage ich erst, wenn ich es durch habe, aber das kann ein wenig dauern, denn wir haben ja Steam Herbst Sale… das wird wieder einmal teuer 🙂

[Weitergespielt] NBA 2k13 – Oder auch: Frustration

Jeden Abend spiele ich zwei bis drei Spiele mit meinem MyPlayer, der zur Zeit bei den Mavericks unter Vertrag steht und es ist eine bunte Mischung aus Frustration und Motivation. Egal, wie gut ich spiele, meine Jungs schaffen es immer wieder das Spiel zu kippen und einen Vorsprung von 15 Punkten noch locker zu verspielen – natürlich nur, wenn ich auf der Bank sitze. Dann laufen sie wieder mal zu Höchstleistung auf und schlagen den Tabellenführer, und das obwohl ich ein paar Mal so richtig tief in die Sch*** gegriffen habe.

Es dauert so lange, um seine Werte ein wenig zu verbessern und dann gibt es noch immer Situationen, in denen ich einfach machtlos bin – natürlich ist das realistisch, aber eben auch frustrierend. Und so ist es eben jeden Abend eine schwere Wahl, ob ich mich wegen einem Spiel wirklich ärgern will, oder ob ich nicht doch lieber etwas anderes spiele…

[Gespielt] London 2012

Ein Spiel, dass ich mir nicht kaufen würde und auch nicht spielen würde – es sei denn es ist einer der wenigen Abende, an denen ich nicht alleine zocke. Dann heist es wie in den guten alten Zeiten nebeneinander sitzen, sich Beleidigungen an den Kopf werfen und einfach mal sehen, wer der Beste ist. Und das macht mit London 2012 doch sehr viel Spaß. Es gibt jede Menge Disziplinen, die sich auch recht brauchbar steuern lassen und die annehmbar dargestellt sind. Egal ob Laufen, Schwimmen, Radfahren, Kajak, Rudern, Turmspringen oder diverse Leichtathletik- Disziplinen: Es kommt irgendwie das gute alte „Summergames“ Feeling auf und man freut sich, wenn der Spieler neben einem gerade so richtig versagt.

Alles in Allem eine schöne Sommer- Sport Kollektion, die vor allem mit mehreren Spielern vor einem Gerät so richtig Spaß aufkommen lässt.

 

 

 

[Gespielt] X- Com: Enemy Unknown – Demo

Ich hab´s doch getan! Eigentlich wollte ich die Demo zu X- Com nicht spielen, und ich wollte mir schon gar nicht das Spiel schon direkt bei Release kaufen. Und jetzt? Jetzt ist die Demo durchgespielt und das Spiel vorbestellt. Ist die Neuauflage des Ur- „X- Com“ wirklich so gut? Oder doch nur ein altes Spiel in neuem Gewand?

Beides, würde ich sagen. Zum einen sieht X- Com natürlich gut aus. Die Grafik ist stimmig, die Inszenierung und die Effekte durchaus athmosphärisch. Das, was bei den ersten beiden X- Xom Teilen wirklich nervig war, wurde zum einen überarbeitet, zum anderen „in den Flow gebracht“ – das Kampfsystem. Früher musste man wirklich jeden Effekt bei jedem Soldaten einzeln auslösen, was durchaus Kontrolle gebracht hat, aber oft auch einfach nur umständlich und hakelig war. Jetzt braucht man nur noch wenige Tasten und kann natürlich den Großteil mit der Maus machen. Der Kampf selbst ist auch nicht wirklich statisch, sondern durch Kamerafahrten und „Actionsequenzen“ aufgehübscht. Die Bewegungspunkte aus den ersten Teilen sind nicht komplett weggefallen, sondern wurden wesentlich vereinfacht. Es gibt sozusagen 2 Bewegungspunkte – verbraucht man einen, kann man danach noch etwas machen, verbraucht man beide, kann man weiter laufen, ist danach aber wehrlos. So spielen sich die Kämpfe schön flüssig, sind aber keinesfalls leichter geworden, sondern durchaus fordernd.

Auch Basisbau, Forschung, Soldatenentwicklung und all die anderen motivierenden Teile des Ur- X- Com wurden übernommen und schon in der Demo wirken sie sehr  stimmig. Ich freue mich also schon sehr auf den 12. Oktober, denn dann startet die Invasion der Außerirdischen auf unseren Planeten – und nur ich kann sie aufhalten!

 

 

 

[Gespielt] Eternal Sonata

 

Nachdem ich doch schon ein wenig länger in Eternal Sonata reingespielt habe, hab ich jetzt endlich eine Meinung zum Spiel, die sich zwar bis zum Ende sicher noch ändern wird, allerdings hoffentlich nur noch ins Positive.

Inhalt: Der geniale Komponist Frederic Chopin liegt im Sterben bzw. ist schwer krank. In seinen (Fieber)Träumen erlebt er eine Reise in einer fiktiven Welt, während der er mit vielen anderen Charakteren zusammen trifft und einen abenteuervollen Weg hinter sich bringt. Die Welt und die Charaktere spielen auf Chopins „reale“ Welt an – insbesondere die Musik ist natürlich sowohl in Namen, als auch in Symbolen besonders stark vertreten. Chopin denkt, dass diese Reise mit seinem Tod in der realen Welt enden wird, der somit auch den Tod der Charaktere seiner Traumwelt bedeuten wird.

Gameplay: In typischer JRPG Manier läuft die Gruppe durch eine Welt, die sehr stark strukturiert wird. Die Wege zu den einzelnen Schauplätzen sind sehr linear, kaum einmal verlangt eine Abzwiegug eine Entscheidung. Die Gegner sind sichtbar und können umgangen werden, wovon aufgrund der geringen Anzahl aber abzuraten ist, denn wie in jedem JRPG braucht man das Training, um bei den Endgegner eine Chance zu haben. Auf solche Lauf- und Kampfeinlagen folgen dann meistens längere Dialogszenen, die in der Ingame- Grafik (die wirklich wunderschön und stimmig ist) gehalten sind. Alles in Allem kein Innovationspreis zu vergeben, aber durchaus solide Gameplay Kost

Kampf: Auch im Kampf tut sich wenig Neues. In einer Art Echtzeitsystem dürfen nacheinander die Gegner und die eigenen Charaktere agieren, allerdings läuft in der Interaktionszeit ein Timer nach unten – man hat also nur begrenzt Zeit, um seine Handlung abzuschließen, allerdings vorher genug Zeit, um diese zu planen. Im Laufe des Spiels werden solche „Komfortfunktionen“ allerdings bei steigendem Gruppenlevel wieder entfernt. Innovativ ist das Licht und Schatten System: Je nachdem ob man im Licht oder im Schatten steht, haben die Charaktere andere Sonderfähigkeiten – und auch die Gegner verändern sich, verwandeln sich teilweise sogar je nach Standort.

Musik: Eine tragende Rolle im Spiel spielt zwangsläufig die Musik, und die ist mehr als gut gelungen. Immer wieder finden sich Anleihen auf Chopins „wirkliche“ Musik wieder, aber auch die Eigenkreationen von Motoi Sakuraba können überzeugen. Vor allem die Kampfmusik hat es mir angetan, aber auch in den Zwischensequenzen wird die teils melancholische, teils freudige Stimmung gut transportiert.

Alles in allem ein wirklich schönes Rollenspiel, dass allerdings eher von der Stimmung als von der Handlung lebt, denn diese ist doch etwas zu linear und flach. Auch einige Steuerungsaspekte machen den Spieler nicht immer froh, aber darüber kann man gut hinwegsehen. Für Genre- fans fast ein Muss, alle anderen müssen drüber nachdenken, ich für meinen Teil liebe das Spiel und freue mich auf jede weitere Stunde.

 

 

 

 

[Angespielt] Trials Evolution

Ich hab mir ein wenig Zeit gelassen, bis ich wirklich den neuesten XBox Live Arcade Kracher angespielt habe: Trials Evolution. Wie auch schon im Vorgänger geht es schlicht und einfach darum, auf seinem Motorrad aberwitzige und halsbrecherische Kurse entlang zu fahren, die im zweiten Spiel von RedLynx noch viel abwechslungsreicher und schöner ausgearbeitet sind. Neben den „normalen“ (und im Laufe des Spiels höllisch schweren) Kursen gibt es auch noch lustige Minispielvarianten wie Skispringen, rollende Bombe oder Ikarus und noch mehr, die auch alle toll designt sind.

Im Vergleich zum Vorgänger gibt es jetzt nicht nur einen Multiplayermodus, sondern auch einen Streckeneditor, mit dem schon jetzt richtig kranke Ideen aus der Community realisiert wurden.

Trials Evolution ist genau das, was der Name verspricht: Die (positive) Evolution eines schon vorher großartigen und süchtig machenden Spiels! So, und jetzt hab ich keine Zeit mehr, ich muss Bestzeiten schlagen!

[Angespielt] Mass Effect 3

In drei Worten: Spiel. des. Jahres. Das kann ich mit Sicherheit jetzt schon behaupten, denn die beiden Vorgänger standen auch ganz weit oben auf meiner Liste von (Action)- Rollenspielen und das schöne am dritten Teil von Bioware´s Serie ist, dass es einfach noch ein Stück besser ist. Natürlich kann man sich als Freund von reinrassigen Rollenspielen aufregen, dass nicht mehr allzu viel Rollenspiel im Spiel steckt. Aber man muss auch anerkennen, dass die Athmossphäre wunderbar dicht ist, die Missionen abwechslungsreich, die Charaktere brilliant und der Flow einfach genial ist.

Es ist einfach spannend in der Welt, in der man schon seine 60 Stunden verbracht hat die Auswirkungen seines Handelns zu sehen, immer wieder mit Charakteren und Orten aus den ersten zwei Teilen konfrontiert zu werden und schöne „Ah- Ha“ Erlebnisse zu haben. Für mich war das gestern mit Sicherheit der Fall, als ich Jack wieder getroffen habe und mich gefreut habe, was aus ihr geworden ist, gleichzeitig aber immer wieder lachen musste, a Jack nun mal ein „Unikat“ ist.

Mass Effect 3 wird mir keine Ruhe lassen, bis der finale Abspann über den Schirm geflimmert ist und ich freue mich darauf – Das Spiel des Jahres, da lege ich mich jetzt schon fest: Mass Effect 3!