[Gespielt] State of Decay

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Eine trostlose, verlassene Welt, in der sich nur wenige Überlebende gegen Horden von blutrünstigen Zombies stellen müssen – das gab es nicht nur im Film, sondern auch in der Videospielgeschichte nicht nur einmal, sondern durchaus schon öfters. So auch in State of Decay dem schon 2011 angekündigten „Offline DayZ“ von Undead Labs. Für 1600 M$- Points ist es zumindest außerhalb von Deutschland seit dem 5. Juni zu haben und ich konnte wenigstens schon ein bisschen spielen – und bin vorsichtig begeistert!

Aber von Anfang an: Wir starten als einer von 2 Wanderern, die einen 2- wöchigen Urlaub in einer abgelegenen Hütte in einem US- Nationalpark verbracht haben. Und wie das bei einer Zombie- Apokalypse so ist, werden sie bei ihrer Rückkehr von Zombies angegriffen und flüchten zu einer Rangerstation, wo sie erste Überlebende treffen und eine kleine Zuflucht finden. Hier wird man dann mit den ersten Informationen versorgt und kann sich jetzt theoretisch in der offenen Welt frei bewegen, ohne sich an den (schmalen) Handlungsstrang zu halten.

Wie auch im Vorbild DayZ geht es hauptsächlich darum, Ausrüstung zu sammeln, sich gegen Untote zu wehren, aber auch die eigene Basis kann „ausgebaut“ werden, es gibt rudimentäres Crafting und eine schlagkräftige Gruppe will rekrutiert und ausgerüstet werden. Eine Besonderheit dabei: Man kann zu „befreundeten“ Charakteren wechseln und dann mit diesen als Spielfigur spielen, was aufgrund des kleinen Level-Up Systems auch durchaus einen Unterschied macht.

State of Decay ist ein Spiel mit sehr viel Potential – vor allem für Menschen wie mich, die DayZ gerne gespielt haben, aber an den „doofen Mitspielern“ verzweifelt sind. Die KI-gesteuerten Gruppenmitglieder in State of Decay sind zwar keine Intelligenzbestien, aber immerhin schießen sie einem nicht in den Rücken.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass das hier nicht der letzte Beitrag zu State of Decay bleiben wird… denn es macht wirklich Spaß, sich im zombieverseuchten Trumbull Valley durchzuschlagen!

[Durchgespielt] Deadlight

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Deadlight fällt wieder einmal in dieSparte“Tolles Grafikdesign“, aber steckt auch ein gutes Spiel dahinter? Aber von Anfang an. Wir spielen Randall Wayne, einen der wenigen Überlebenden einer Zombie- Apokalypse und dürfen uns in 2D- Jump´n Shoot Manier durch ein paar sehr schön gestaltete Level arbeiten. Dazu können wir zum einen Springen und Klettern, zum anderen aber auch Pistole, Gewehr, Schleuder und Axt benutzen, um vorwärts zu kommen. Die Zwischensequenzen werden in Comic- Stil erklärt und die doch recht simple Geschichte weiß zumindest am Ende mit einem (vorhersehbaren) aber spannendem Ende aufzuwarten.

Es sollte aber nicht unerwähnt bleiben, dass das Spiel einem die doch recht kurze Spielzeit dadurch schwer macht, dass manche Passagen mehr oder weniger mehrmals gespielt werden müssen, um die geskripteten Ereignisse zu überleben, zum anderen ist die Steuerung gerade in zeitkritischen Missionen auf zu schwammig. Alles in Allem bleibt aber ein gutes, wenn auch kurzes Spiel, dass man durchaus mal spielen sollte, wenn man es im Angebot entdeckt.

[Gespielt] Zombie Driver HD

Mit dem Auto durch Zombie Horden schnetzeln? Am besten mit Raketenwerfer, Railgun oder Flammenwerfer? In Zombie Driver HD alles kein Problem. Ich mag solche Spiele eigentlich nicht, aber Zombie Driver HD hat zum einen ein relativen guten Unterhaltungswert, zum anderen macht es schlicht und einfach Spaß. Verschiedene Wagentypen, Upgrades, Waffen und natürlich Zombies…

Mehr dazu sage ich erst, wenn ich es durch habe, aber das kann ein wenig dauern, denn wir haben ja Steam Herbst Sale… das wird wieder einmal teuer 🙂

[Angespielt] Atom Zombie Smasher

Strategisches Zombie wegklatschen. Zombies sind lila, Zivilisten gelb und man muss die gelben Punkte Choplifter-like retten und die lila Punkte mit diversen Mitteln ausschalten. Hat man am Ende mehr Zivilisten gerettet, als von den Zombies „requiriert“ wurden, hat man die Mission erfüllt. Das Ganze hat ordentlich Tiefgang und macht sogar kurzzeitig Spaß. Aber sehr viel mehr kann und will ich nicht wirklich über das Spiel schreiben – wer Spaß an leichter taktischer Kost hat, kann gerne mal via Steam reinschauen, es lohnt sich.

 

 

 

[Angespielt] Project Zomboid

Wie überlebe ich die Zombie- Apokalypse? Oder vielmehr – Wie lange überlebe ich die Zombie Apokalypse? Diese grundlegende Frage stellt das Spiel Project Zomboid, dass sich zur Zeit in einer (spielbaren) Pre- Alpha Phase befindet. In einer amerikanischen Vorstadt spielt man einen der Überlebenden einer Zombie- Tragödie. Die Frau des Protagonisten hatte nicht so viel Glück, sondern liegt mit gebrochenem Bein im bett und so liegt es an der Spielfigur selbst das Haus Zombiesicher zu machen, Essen zu finden, und natürlich die Untoten abzuwehren. Das alles klingt vielleicht smpel, ist es aber chon in diesem frühen Stadium des Spiels nicht. Wer z.B. vergisst beim Essen kochen den Herd wieder auszuschalten, hat wenig später vielleicht die Wahl, ob er seiner Frau beim verbrennen zusehen will und in die dunkle Nacht flüchtet oder ihr noch schnell mit dem Kissen aufs Gesicht Linderung verschafft und sich danach selbst umbringt.

Das Spiel bietet ein umfangreiches Crafting System, mit dem sich Gegenstände herstellen lassen, verschiedene Waffen, ein ordentliches Verletzung- und Zustandssystem und vor allem eines: Eine ziemlich aussichtslose Athmosphäre, die den pieler mit der Figur mitfühlen lässt.

Ich für meinen Teil freue mich, wenn dieses Spiel fertig wird und werde es mir dann sicherlich zulegen!