[Oblivion Tagebuch] Tag 8: Verwüstung & Triumph!

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Tag 8

Nach einem kragen Frühstück machte ich mich einigermaßen ausgeruht wieder auf den Weg nach Kvach, dass nicht mehr allzu weit entfernt sein konnte. Gegen Mittag sah ich eine Rauchsäule aufsteigen, doch schien sie mir für den Rauch der Herdfeuer etwas groß und dunkel. Meine Vorahnung sollte sich bestätigen, denn am Fuß des Berges, auf dem die Stadt Kvach erbaut war, fand ich ein improvisiertes Flüchtlingslager, in dem mir verschiedene Bürger eine wirre Geschichte erzählten: Portale hätten sich aufgetan und direkt aus dem Oblivion seien Daedra- Kreaturen in die Welt eingefallen und haben die Stadt zerstört und alle anderen Menschen getötet!

Aus den Wortfetzen der Halb- Wahnsinnigen wurde ich nicht schlau, also machte ich mich sofort auf den Weg zur Stadtmauer. Je höher ich kam, desto röter wurde der Himmel, Asche regnete hinab und beißende Rauchschwaden zogen mir entgegen. Und dann sah ich es: direkt vor dem Stadttor befand sich etwas, dass sich nur als dunkles Portal beschreiben lässt – und wirklich: Aus dem Portal stiegen immer wieder widersinnige Daedra- Kreaturen. Die Handvoll Gardisten, die hier noch standen versuchten nach bestem Willen die Kreaturen zu töten, sobald sie sich zeigten, doch ein Ende war nicht abzusehen.

Ich musste das Portal irgendwie schließen, wenn ich eine Chance haben wollte, Martin Septim wieder zu finden, der irgendwo im Trümmerhaufen der Stadt Kvach sein musste – falls er überhaupt noch am Leben war. Also nahm ich all meinen Mut zusammen und betrat das Portal.

Alles im Oblivion, dieser anderen Welt war abartig, feindlich, blutig. Kahle Inseln schwammen in einem Meer aus Lava, Türme drehten sich wie Stacheln aus dem Boden heraus und die wenigen Pflanzen, die hier wuchsen, trachteten mir nach dem Leben. Ganz zu schweigen von den genauso verzerrten Bewohnern: Goblins, Imps und Daedra- Abbilder von Menschen

Schließlich fand ich einen Zugang zum Hauptgebäude, von dem ein Strahl seltsamer Energie zum Portal hin strömte. Ich kämpfte mich durch organisch wirkende Wände, pulsierende Hallen voller Blut und Tod, stinkend wie vergammeltes Fleisch und Exkremente. An der höchsten Spitze durchtrennte ich eine Art Ader, die den Turm mit Energie versorgte und fand mich auf einmal wieder in unserer schönen Welt wieder – ich hatte es geschafft – das Portal war versiegelt!

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