[Gespielt] Skyrim – Von 0 auf Hype in wenigen Stunden

Der Hype auf 11-11-11 war ja seit der Ankündigung enorm. Mich hat er allerdings nie erreicht. Mit Morrowind bin ich nie warm geworden, Oblivion habe ich zwar angespielt, aber schnell wieder bleiben lassen – Skyrim allerdings hat mich gepackt und von Anfang an mitgenommen. Wo ich zuerst noch eine Einstellung hatte, die sich mit „Mal eben durch die Main- Story rauschen“ beschreiben lässt, bin ich jetzt dabei tagsüber nachzudenken, an welche Nebenquests und Aufgaben ich heute Abend ran gehen werde. Bücher sammeln und sie in meinem Haus in die Regale stellen (und lesen)? Oder doch lieber noch für die nette Priesterin den Baum in Whiterun retten? Oder einfach ins Blaue hinein laufen und nach weiteren Orten suchen, immer in der Hoffnung eine neue Quest zu finden, ein neues Dungeon – alles abseits der Haupt- Story.

Skyrim schafft etwas, was eigentlich nur selten ein Rollenspiel geschafft hat – Ich interessiere mich für die Welt, ich will wissen, was hinter den Menschen steckt, die mit meinem Charakter zusammen die Welt bevölkern. Oft bleibt man kurz stehen, wenn sich 2 NPC´s unterhalten und bekommt dann auch noch weitere Anhaltspunkte. Erzählt jemand eine Schauergeschichte über einen verwunschenen Ot. Dann nichts wie hin. Beklagt sich jemand, dass ihm ein Gegenstand abhanden gekommen ist? Dann suchen wir ihn.

Die Welt von Skyrim ist riesig. So riesig, dass ich fast Angst habe, schon jetzt weiter zu reisen, denn die ersten 10 oder 12 Stunden habe ich nur im „Anfangsort“ verbracht und in dessen Umgebung – kaum zu glauben, was passieren würde, wenn es woanders genauso viele Quests, Geheimnisse und Rätsel geben würde. Und dann gibt es da natürlich noch die eigentliche Story, die den Charakter überhaupt erst zu etwas Besonderem macht. Ob man die schnell oder langsam angehen will, ist eigentlich egal. Eigentlich ist es ganz egal, was man in der Welt von Skyrim tut. Aber  die Welt schafft es einen immer dazu zu bringen, noch ein weiteres Stück von ihr zu erforschen… Und ganz ehrlich: Bis Final Fantasy XIII-2 habe ich sowieso nichts vor, also auf nach Skyrim – mal sehen, was wir heute Abend so erleben…

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Game City in Wien – Skyrim & Mass Effect 3

Am Sonntag war ich zum ersten Mal auf der „größten österreichischen Spielemesse“ – der Game City in Wien. Spaß hat es gemacht, keine Frage. Und ich hatte das Glück als einer der wenigen Menschen bislang Skyrim in Europa anzuspielen… und Mass Effect 3 war ebenfalls eine spielbare Demo am Start.

Skyrim war… spannend. Die Grafik war überzeugend, das Gameplay ist allen Zweifeln erhaben und die Neuerungen (Das verbesserte Waffen/Magie System, die Kämpfe im Allgemeinen…) durchaus brauchbar. Auch der kurze Blick aufs Perk System hat vielversprechend ausgesehen. Und das wichtigste: Es hat Spaß gemacht! Und der doofe Zwischengegner- Wolf, der mich 3 x platt gemacht hat, der bekommt ab 11.11 auch nich eines azf die Mütze.

Noch besser war aber Mass Effect 3 – nach dem ersten Demo „Level“ ist es aus meiner Sicht klar, dass hier wieder mal das RPG des Jahres abgeliefert wird und ich rechne mit Wertungen über 90%…

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[Geladdert] For the Swarm!

Nachdem ich mich in Starcraft 2 aufgrund zu großer Frustration entschieden hatte, endgültig nicht mehr Radom sondern Zergzu spielen, sieht die 2 Tages Bilanz gar nicht so übel aus: 4 zu0!

Mir fällt es relativ leicht auf meinem Niveau Zerg zu spielen – die wenigen Rush und Cheese Versuche kann man ziemlich gut abwehren und man kommt relativ leicht ins Midgame. Meine APM sind meistens 30% höher als bei den anderen Races und der Style gefällt mir auch besser. So waren die letzten 4 Spiele eigentlich easy: Economie, scouten, Strategie anpassen, expandieren, vor dem Gegner auf 200 Suplly kommen, ein Angrif, Gegner so gut wie tot, noch ein Angriff – GG.

Das liegt aber eher daran, dass auf Bronze/Silver Niveau kaum jemand wirklich ein gutes Lategame spielen kann – da kommen 200 Suplly Marines/Tanks zu einem Fight und der Gegner wundert sich, warum nach einigen Fungals nicht mehr übrig ist (1/0 Upgrades). Oder eine 200 Suplly Toss Army mit 9(!) Collossi stakst heran, um meine Ling/Roach/Infestor/Corrupter Army zu vernichten und Schwups bleiben nur ein paar rauchende Trümmer übrig…

Also kann man einfach sagen: Ich hab Spaß 🙂

[Wasserstand] Starcraft 2, ToDo´s und der Rest

Derzeit herrscht prinzipiell ein Sommerloch, was Gaming betrifft… nicht nur, was veröffentlichte Spiele angeht, sondern auch bei dem, was ich spiele – denn auch wenn ich noch ein paar nicht zu Ende gespielt Rollenspiele rumliegen habe und ich meine PSP erst im Urlaub richtig würdigen werde, ich hätte schon einiges zu tun. In der Praxis liegt mein Fokus allerdings wieder auf Starcraft 2. Es macht einfach Spaß sich damit zu beschäftigen – das bedeutet nicht nur ein paar Laddergames am tag, sondern auch danach die eigenen Replays zu analysieren, Turniere und Matches anzusehen und sich weiter zu bilden.

Weiterbildug in dem Zusammenhang klingt komisch? Ist aber so? Ich sehe relativ viele „Lehrstunden“ von Day[9], „Become a Pro“ von Take oder auch nur alte gute Spiele. Derzeit stelle ich mir auch die Frage, ob ich weiterhin Random spielen soll – dennso dauert es natürlich lange um den Skill für alle 3 Rassen weiter zu entwickeln. Besser wäre es, wenn ich mich nur auf Protoss konzentrieren würde, dann da bin ich für meine Verhältnisse relativ stark – was vermutlich daran liegt, dass das Scouting relativ einfach ist und die wenigsten Menschen in der Bronze Liga einen soliden 4 Gate Push oder Fast Exe into 6Gate abwehren können…

Andererseits spiele ich gerne zerg und zur Not auch Terra, auch wenn ich dem Tank/Viking/Marine Geschiebe nur wenig abgewinnen kann… Mal sehen, wie das weiter geht… Hoffentlich bald wieder bessere Stats – aber sowas passiert, wenn man nach einem halben Jahr Pause sofort wieder in die Platzierungsmatches geht…

 

[Angespielt] From Dust

Ich bin ja noch ein „Angespielt“ schuldig: Das zweite Spiel des XBox Summer of Arcade war letzte Woche schon da und ist ein durchaus gelungenes Stück Software. Worum geht´s dnn in „From Dust“? Im Prinzip kann man es mit dem altehrwürdigen Popoulus vergleichen. Der Spieler selbst verkörpert einen Aspekt einer Gottheit und hat die Aufgabe die ihn verehrenden Stammesangehörigen bei ihrer Reise von Insel zu Insel zu führen und zu beschützen und das alles nur, in dem er die 4 Elemente beherrscht. Klingt einfach, ist es aber nicht immer.

Manch einer mag sich ein relativ ruhiges Herumbauen a la Black and White vorstellen, lernt aber schon auf frühen Maps etwas anderes. Wenn etwa alle paar Minuten ein Tsunami auf die Insel aufschlägt oder ein Ausbrechender Vulkan die vegetation in Flammen setzt. Wenn einem nur Sekunden bleiben, um seine Mannen durch erstarrtes Wasser zu führen, bevor es über ihren Köpfen zusammenbricht und den ganzen Stamm verschlingt…

Aber gut, es gibt auch ruhige Momente und die sind noch schöner – denn Grafisch ist das Spiel zwar kein FarCry, wirkt aber extrem poliert und die Darstellung von Wasser sucht seinesgleichen. Die Story ist nicht schlecht, allerdings auch keine Sensation… Gespielt haben sollte man From Dust, aber vielleicht sollten sich einige lieber erst die demo ansehen – From Dust ist ein Spiel, an dem sich die Geister scheiden – mein Fall war es aber definitiv – und einen schönen Abend kann man damit auf jeden Fall verbringen.

[Angespielt] Cut the Rope Experiments

Eines der besten Spiele auf IOs geht in die nächste Runde! Und da ich den Vorgänger Cut the Rope schon gerne gespeilt habe, musste ich mir den nächsten Teil der Firma zeptolab ebenfalls ansehen. Aber immer der Reihe nach – worum geht´s eigentlich? Es geht um OmNom – eines der süßesten Monster der Videospielgeschichte. Und wie sein Name schon sagt hat OmNom Hunger. Schade nur, dass er dieses Mal in einem Labor aus seinem Postpaket geklettert ist und wir ihm seine Süßigkeiten nicht einfach so geben önnen, sondern ihm auch dieses Mal wieder durch einige knifflige Rätsel seinen Lutscher zukommen lassen müssen.

Wie der Name Cut the Rope schon sagt geht es darum Seile mittels Finger- Swipe durchzuschneiden. Danach fällt die Süßigeit runter, oder steigt auf, falls Sie in einer Luftblase ist. Es gibt aber auch wieder zahllose Hilfsmittel, um den Weg zu beeinflussen: Blasebälge, Trampoline, Seilschußanlagen… Ist die Süßigkit in OmNoms Maul verschwunden, ist der Level geschafft – wer ihn aber meistern will muss mit der Süßigkeit vorher auch noch 3 Sterne aufsammeln, was die Schwierigkeit manchmal enorm erhöht.

Alles in Allem it Cut the Rope Experiments wieder ein Suchtspiel, dass sich besonders für die kurze Pause zwischendurch eignet… in meiner Wertungsskala gibt das 5 von 5 Knuddelmonster!

[Angespielt] Techno Kitten Adventure

Eines der beten Stücke Spielesoftware ist mir gerade auf dem IPhone/IPod unter gekommen: Techno Kitten Adventure. Im Prinzip ein ganz einfaches Spiel: Man hat eine Katze mit Jetpack, das bei jedem Touch mit dem Finger aktiviert wird – das heist die Katze geht nach oben. Drückt man nicht, geht die Katze nach unten. Dabei bewegt man sich gleichzeitig wie in einem Vertikalshooter von links nach rechts und weicht Symbolen aus. Klingt simpel? Langweilig? Öde?

Was, wenn man das Spiel durch J-Pop angehauchten Techno, bunte Schmetterlinge, Einhörner, Regenbogen, flackernde Lichter, rotierende Grafiken und so ziemlich alles ergänzt, was epileptische Anfälle auslöst? Dann, ja dann hat man Techno Kitten Adventure. Ich linke hier mal ein Youtube Video rein, dass Szenen der XBox Version zeigt… live ist das ganze Spektakel aber noch viel schlimmer… geht mal so ca. auf 3:30 Minuten 🙂

[Angespielt] Crayon Physic

Mal wieder was aus der Ecke „Angespielt“. Crayon Physic ist ein kleines, aber feines Knobelspiel bei dem es darum geht einen Ball über einen Bildschirm zu einem Stern zu bugsieren.

Erste Auffälligkeit ist allerdings die Optik, denn ds ganze Spiel sieht aus wie mit Wachsmalstiften gemalt – prinzipiell schon mal eine nette Idee. Viel beser ist aber noch, dass man auch selber im Spiel malen muss, um seine Aufgabe zu erfüllen. Mal kann das einfach eine Kiste sein, die man vom Himmel fallen lässt, manchmal braucht man aber schon komplexere Geräte, um den Ball zum Ziel zu führen. Schade nur, dass oft auch bei der richtigen Idee die malerische Umsetzung so schlecht ist, das man die Aufgabe dann doch nicht schafft – dann heist es: Level neu starten und nochmal zeichnen.

Für Zwischendurch ist Crayon Physics sicher ein tolles Spiel – wer es mal testen will, sucht entweder im AppStore, bei Steam oder schaut sich mal das HumbleBundle #3 an.

Gamer Studie räumt mit Vorurteilen auf

Der Bundsverband Interaktiver Unterhaltungssoftware hat vor der gamescom eine aktuelle Studie zum Thema Gaming veröffentlicht, die aus meiner Sicht endlich mal zeigt, was viele Menschen nicht wahrhaben wollen: Spielen ist ein Normalfall!

Games sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Etwa 23 Millionen Deutsche, also jeder Dritte,  spielen regelmäßig Computer- und Videospiele. Darunter befinden sich knapp 10 Millionen Frauen, die mittlerweile 44 Prozent der Gamer in Deutschland ausmachen. Oder anders: Knapp jeder zweite Gamer in Deutschland ist eine Frau. Im Durchschnitt ist der deutsche Gamer 31 Jahre alt. Gespielt wird in jedem Alter und über alle sozialen Schichten und Bildungsniveaus hinweg. Dabei ist Gaming alles andere als ein Single-Phänomen. Nur 27 Prozent der Deutschen, die allein leben, spielen regelmäßig Computer- und Videospiele – und damit deutlich weniger als im Bundesdurchschnitt. Den höchsten Anteil an Gamern findet man in Mehrpersonenhaushalten und Familien, insbesondere, wenn Kinder und Jugendliche zu Hause leben: Während in jeder zweiten Familie mit Kindern unter 18 Jahren gespielt wird, ist das nur in jeder vierten Familie ohne Kinder der Fall. Als Gaming-Plattform steht vor allem der Computer hoch im Kurs: Insgesamt 17,2 Millionen Deutsche, also jeder Vierte, verwenden den PC zum Spielen. 9,2 Millionen nutzen zusätzlich – oder ausschließlich – eine der gängigen Heimkonsolen zum Spielen, weitere 6,7 Millionen eine mobile Spielkonsole wie Nintendo DS oder PlayStation Portable.

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Ausgegraben & Angespielt: Dragon Quest VIII – Die Reise des verwunschenen Königs

Wieder mal Zeit für ein gutes altes (naja) Rollenspiel auf der guten alten (naja) Playstation 2. Dragon Quest ist eine RPG Serie, die man mögen muss. Ich bin erst seit kurzer Zeit dazu gekommen, mir zumindest die späteren Ableger der Serie anzusehen und muss sagen ich war eigentlich immer begeistert. Bei Dragon Quest VIII sticht eigentlich zuerst die tolle Grafik ins Auge. Kenner wissen sofort, dass hier Akira Toriyama seine Finger im Spiel gehabt hat – seines Zeichens Designer der Dragon Ball Z Reihe.

Aber auch die Musik passt stimmungsvoll dazu und zaubert einem ein Lächeln ins Gesicht. Dazu kommt noch, dass der Story Einstieg relativ lustig und durchaus motivierend ist. Im Laufe der Zeit machen sich allerdings ein paar Probleme bemerkbar, die dem Spieler, der nicht unbedingt mit oldschool Fehlern im Spieldesign leben kann, ordentlich den Spielspaß verderben können:

Zum einen wäre da das Inventarsystem aus der Hölle: Man kann nicht einfach Items hin und her schieben, anlegen, ablegen etc. sondern braucht dazu eine ziemlich umständliche Menüführung und auch nach einiger Eingewöhnungszeit geht das zwar etwas besser von der Hand, allerdings fragt man sich trotzdem, warum hier nichts Besseres z gefunden wurde ,wie bei so ziemlich jedem Genre- Partner.

Zum anderen das Speichersystem… Speichern kann man nur in Kirchen. Wo man in anderen Spielen zumindest ab und zu einen halbherzig hingerotzten Speicherpunk findet, gibt es hier zwischen Stadt und Endgegner des nächsten Dungeons keinerlei Speicherpunkt, wobei auch schon mal 45 Minuten Spielzeit draufgehen können – und das nervt nicht nur gewaltig, sondern ist heutzutage schon fast ein K.O. Kriterium.

Macht das Spiel trotzdem Spaß? Ja, natürlich! Werde ich es weiterspielen? Ja, allerdings erst dann, wenn meine anderen Rollenspiele mit besserem Speichersystem durchgespielt sind…